Geschichte: Die erste Gelb-Rote Karte für Bayer 04

Am 31. Mai 1970 zieht der deutsche Schiedsrichter Kurt Tschenscher im Eröffnungsspiel der Weltmeisterschaft 1970 in Mexiko zwischen der UdSSR und Mexiko die allererste Gelbe Karte. Seit 1991 gibt es die Gelb-Rote Karte, die einen Platzverweis anzeigt, der ohne vorherige Verwarnung nicht ausgesprochen worden wäre und somit die Maßnahme von einer „glatten“ Roten Karte sichtbar abgrenzt.

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Es ist der 13. Spieltag der Saison 1991/92. Bayer 04 tritt am 12. Oktober auf dem Betzenberg beim amtierenden deutschen Meister 1. FC Kaiserslautern an. In wie immer aufgeheizter Stimmung in der Pfalz kämpft die Werkself um die Tabellenführung. Am Ende fährt man mit einer 1:2-Niederlage wieder nach Hause, nachdem Andreas Thoms 2:1 in der zweiten Halbzeit wegen angeblichem Handspiel oder einer Abseitsstellung so ganz klar ist das nicht geworden nicht anerkannt worden war.

Man verliert aber auch Marcus Feinbier mit der ersten Gelb-Roten Karte der Bayer 04-Geschichte, die es in einem anderen Stadion wahrscheinlich nicht gegeben hätte. Und weil Anfang der 1990er-Jahre ein Spiel in Kaiserslautern meistens so lange dauert, bis die Roten Teufel es gewonnen haben, fällt das 2:1 für die Pfälzer erst in der Nachspielzeit.

Im Video seht ihr eine Zusammenfassung dieses Spiels mit dem historischen Ereignis.

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