
Schon in der Nacht zum 13. Juni kleben treue Helfer 2.000 Plakate an auffälligen, nicht zu übersehenden Stellen an oder hängen sie in großen Transparenten über die Hauptstraßen von Wiesdorf. Am nächsten Morgen lesen die Wiesdorfer Sätze wie: „Mehr Spielplätze – weniger Krankenhäuser!“, „Schafft Turn- und Spielplätze und Badegelegenheiten!“, „Gebt die Turnhallen frei!“, „Beim Baden im Rhein besteht die Gefahr des Ertrinkens!“ In der Woche vor der Kundgebung waren gerade sechs Wiesdorfer im Rhein ertrunken.
Die Turnvereine der drei Gemeinden weisen bei der um 11 Uhr beginnenden Kundgebung mit Sprechchören und Plakaten auf fehlende Möglichkeiten hin, Sport zu treiben. In einem von sämtlichen Turnvereinen unterstützten Sternenlauf treffen sich alle Beteiligten auf dem Marktplatz Wiesdorf zur großen Kundgebung, unter ihnen auch viele komplett in weiß gekleidete Kinder.








Danach gibt es eine Sportveranstaltung auf dem Platz an der Dhünn. Mehrere tausend Zuschauer säumen den Spielfeldrand, so viele wie nie zuvor und auch nie wieder danach. Abends steigt dann eine große Abschlussveranstaltung im großen Saal des Erholungshauses und rundet einen gelungenen Tag ab. Innerhalb von zehn Jahren entstehen der Sportplatz des SV Wiesdorf (dort, wo heute das Arbeitsamt Leverkusen steht), der DT-Platz von der TuS 04 (auf dem Gelände des ehemaligen LKW-Hofs hinter dem Möbelhaus Ostermann) und das Manforter Stadion. Die Sportler hatten Erfolg.

Thomas Hörster wird am 27. November 1956 in Essen geboren. Als Kind betreibt er Turmspringen und Judo, begeistert sich aber auch für Fußball. Nach seinen Anfängen bei Blau-Weiß Holsterhausen-Essen wechselt er zum ETB Schwarz-Weiß Essen. Als A-Jugendlicher trainiert er erstmals bei den Herren in der 2. Liga mit. Und mit knapp 18 Jahren debütiert Thommy, wie er gerufen wird, in der 2. Bundesliga. In zweieinhalb Saisons absolviert er 71 Spiele für Schwarz-Weiß Essen.
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Bernd Dreher wird am 2. November 1966 in Leverkusen geboren und beginnt bereits im Alter von fünf Jahren beim SV Schlebusch mit dem Fußballspielen. Als Neunjähriger wechselt er in die Nachwuchsabteilung von Bayer 04. Hier durchläuft der Torhüter alle Juniorenteams und erreicht mit der U19 1985 das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft, das Bayer 04 gegen Eintracht Frankfurt mit 2:4 verliert.
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Robson Ponte wird am 6. November 1976 in São Paulo, Brasilien, geboren. Seine Fußballkarriere beginnt er in Brasilien bei CA Juventus. Danach spielt er für América FC und den Guarani FC. Im Jahr 1999 wechselt er zu Bayer 04. Bei der Werkself spielt Robson zunächst bis 2001. Anschließend wechselt er für zwei Jahre auf Leihbasis zum VfL Wolfsburg. Dort entwickelt er sich weiter und sammelt wichtige Erfahrungen in der Bundesliga. Im Jahr 2003 kehrt er nach Leverkusen zurück und zeigt dort besonders seine Fähigkeiten im Dribbling und im offensiven Mittelfeld. Insgesamt kommt er für Bayer 04 auf 79 Einsätze und erzielt sechs Tore.
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Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat November. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
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Am Sonntag, 4. November 1951, steigt das erste Derby zwischen Bayer 04 und dem 1. FC Köln um Punkte. Zu diesem Aufeinandertreffen platzt das Kölner Stadion in Müngersdorf aus allen Nähten. Eine wahre Invasion von Bayer 04-Fans aus Leverkusen macht sich mit Straßenbahnen und Bussen auf den Weg nach Köln. Ab Mittag fahren zu den planmäßigen Bahnen sechs zusätzliche Straßenbahnzüge zum normalen Preis ab Leverkusener Rathaus bis zum Kölner Stadion. Zur selben Zeit fahren regelmäßig Busse der Firma Grein ab dem Wiesdorfer Marktplatz nach Köln. Am Ende schwenken über 5.000 Bayer 04-Fans ihre schwarzroten Fahnen auf der Tribüne des Kölner Stadions und feuern ihre Mannschaft neunzig Minuten an.
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