Ja, ich möchte Videos angezeigt bekommen.
Im selben Jahr erkämpft Tranquillo sich als jüngster des St. Galler-Profikaders einen Stammplatz in der ersten Mannschaft und kommt in zwei Jahren auf 60 Spiele und zwölf Tore.
Der flinke Außenstürmer, der sowohl rechts als auch links spielen kann, wird 2004 von Bayer 04 verpflichtet und direkt für ein Jahr zum Ligakonkurrenten Hannover 96 ausgeliehen. Er soll Spielpraxis in der 1. Bundesliga sammeln, aber verletzungsbedingt fällt er fast die gesamte Saison aus.
Zur neuen Saison 2005/06 wechselt Quillo endgültig unter das Bayer-Kreuz und wird Stammspieler. Er spielt sieben Jahre für die Werkself und kommt in den ersten fünf Jahren immer auf mindestens 30 Bundesliga-Einsätze. Sein größter Erfolg mit Bayer 04 ist der Einzug ins Pokalfinale 2009. Als er sich beim Rückrundenstart am 14. Januar 2011 am Meniskus verletzt, beginnt seine Leidenszeit. Er schafft es zwar zwei Monate später wieder in die Startelf, aber in der nächsten Spielzeit 2011/12 fällt er erneut mehr als die halbe Saison aus. Nach insgesamt 228 Pflichtspielen für Bayer 04, in denen ihm insgesamt 26 Tore gelingen, entscheidet er sich für einen Wechsel zum FC Schalke 04.










Dort gelingt ihm allerdings nicht der Sprung in die Stammelf. Quillo lässt sich nach einem enttäuschenden Jahr zur Frankfurter Eintracht ausleihen, um dort Spielpraxis zu bekommen und sich für die WM 2014 in Brasilien für die Schweizer Nationalmannschaft zu empfehlen. Ihm gelingt der Sprung in den Kader der Schweiz, aber er macht kein Spiel in Südamerika. Insgesamt kommt Quillo auf 75 Länderspiele für die Schweiz, in denen er zehn Tore schießt.
Nach einem weiteren Jahr für Schalke 04 geht es für ein Jahr in die USA. Er schnürt die Fußballschuhe für Philadelphia Union. Nach diesen Erfahrungen zieht es ihn zu seiner „Jugendliebe“ zurück. 2017 wechselt er nochmal für zwei Jahre zum FC St. Gallen. Tranquillo Barnetta spielt noch 50-mal für den Klub und wird im Rahmen des letzten Heimspiels gegen den Schweizer Meister Young Boys Bern an seinem 34. Geburtstag mit einer großen Choreo verabschiedet. Ihm gelingt beim 4:1-Sieg noch ein Treffer und er verlässt den Rasen in der Nachspielzeit mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
Nach dem Ende seiner Karriere wird Quillo Hausmann. Seine Frau arbeitet als Ärztin und er kümmert sich, in seiner Heimatstadt lebend, um die mittlerweile drei Kinder. Außerdem engagiert er sich sozial und ist u.a. Botschafter der Special Olympics.
Lieber Quillo, ich wünsche dir zu deinem 40. Geburtstag alles Gute! Lass dich an deinem Ehrentag verwöhnen und genieße ihn.

Christoph Daum wird am 24. Oktober 1953 in Zwickau geboren. Als Kind gelangt er mit seiner Mutter in den Westen Deutschlands und wächst in Duisburg auf. Schon früh entwickelt er eine große Begeisterung für den Fußball, auch wenn sich schnell zeigt, dass seine Zukunft weniger auf dem Platz als vielmehr an der Seitenlinie liegt. Bereits in jungen Jahren tritt seine Leidenschaft zutage, Dinge zu analysieren, zu erklären und zu verbessern.
Mehr zeigen
Als die Bayer 04-Fußballer 1960 Weihnachten feiern, überwintern sie mit 20:10 Punkten auf dem zweiten Platz der 2. Oberliga West – allerdings bereits mit fünf Zählern Rückstand auf Spitzenreiter Schwarz-Weiß Essen. Doch im neuen Jahr findet die Mannschaft von Trainer Erich Garske nur schwer in die Spur. Auf ein torloses Remis gegen den Bonner FV im heimischen Ulrich-Haberland-Stadion folgt eine 1:2-Auswärtsniederlage in Erkenschwick. Auch das darauffolgende Heimspiel bringt nur einen Punkt ein. Die Aufstiegsambitionen schrumpfen damit auf ein Minimum, denn der Rückstand auf den begehrten Platz ist inzwischen auf beachtliche zehn Punkte angewachsen.
Mehr zeigen
Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat Februar. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
Mehr zeigen
Es ist der 11. Februar 2006 und Schalke 04 und die Werkself starten um 15.30 Uhr ein Spiel, das am Ende Historisches zu bieten hat – zumindest aus Bayer 04-Sicht.
Mehr zeigen
Als Tabellenführer empfängt die Werkself das abstiegsbedrohte Team von Rhenania Würselen. Am 4. Februar 1951 säumen trotz der sonntäglichen Karnevalsumzüge 5.000 Zuschauer den Spielfeldrand. Und sie sehen eine feldüberlegene Heim-Mannschaft. Ohne den erkrankten Theo Kirchberg und den gesperrten Emil Becks bestürmen die Gastgeber von Beginn an das gegnerische Tor. In der ersten Halbzeit gegen einen starken Wind ankämpfend, erspielt sich Bayer 04 Chance auf Chance, scheitert aber immer wieder am Würselener Torhüter. Nach dem 0:0 zur Halbzeit nimmt sich Karl Heinz Spikofski in der 55. Minute ein Herz und hämmert aus 20 Metern den Ball in die gegnerischen Maschen. Rhenania kann nicht mehr kontern. Bis zum Schluss hält die Belagerung des Würselener Strafraumes an, dennoch bleibt es am Ende bei einem knappen 1:0.
Mehr zeigen