Vom DDR-Zweitligisten BSG Bergmann-Borsig wechselt er in die englische Premier League zu Aston Villa und wird dort in der Saison 1992/93 englischer Vizemeister. Der König des ruhenden Balls, sowohl bei Eckstößen als auch bei Freistößen, kommt 1997 zu Bayer 04 und ist unser erster Champions-League-Torschütze. Bei der Premiere in der Königsklasse gegen Lierse SK verwandelt er in der 39. Minute einen Foulelfmeter zum 1:0. Es bleibt der einzige Treffer in diesem Spiel, in dem Paule in der 77. Minute noch mit Gelb-Rot vom Platz fliegt.
In seinen drei Jahren unterm Bayer-Kreuz kommt er auf 80 Bundesliga-Spiele und schießt dabei 24 Tore. Er wird zum Nationalspieler und absolviert seine leider nur fünf Länderspiele unter drei verschiedenen Trainern: Berti Vogts, Erich Ribbeck und Rudi Völler. Nach seiner Zeit bei Bayer 04 spielt Stefan Beinlich noch jeweils drei Jahre für Hertha BSC und den Hamburger SV, um dann mit 35 Jahren bei Hansa Rostock seine Karriere zu beenden.

Der Vater von drei Töchtern ist heute Geschäftsführer des 1. Leichtathletikvereins Rostock. Am 13. Januar wird Paule 50 Jahre alt, und ich behaupte, noch heute würde er in der BayArena aus 23 Metern blind die oberen Ecken treffen. Alles Gute zum Geburtstag, Paule. Ich trink‘ ein Glas auf dich!
Im Video könnt ihr euch ein paar Tore aus seiner Bayer 04-Zeit anschauen.

Heiko Scholz wird am 7. Januar 1966 in Görlitz geboren. In seiner Jugend spielt er erst für Dynamo Görlitz. Von dort schafft er den Sprung in die Sportschule nach Dresden und spielt von 1978-1982 in der Jugend der SG Dynamo Dresden. Als für nicht gut genug befunden muss Scholle, so sein Spitzname, die Sportschule verlassen, um seine letzten beiden Jugendjahre für die ISG Hagenwerder zu bestreiten. Über die BSG Chemie Leipzig und den 1.FC Lokomotive Leipzig, mit dem Heiko 1987 den DDR-Pokal gewinnt und auch in das Europapokal-Finale der Pokalsieger einzieht (0:1 gegen Ajax Amsterdam), führt ihn sein Weg endlich wieder zurück zu seinem Herzensverein Dynamo Dresden. Für eine Million D-Mark, die höchste Ablösesumme, die jemals für einen Spieler in der ehemaligen DDR bezahlt wird, wechselt er 1990 von Lok Leipzig in die Landeshauptstadt Sachsens.
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Stefan Kießling wird am 25. Januar 1984 im fränkischen Lichtenfels geboren. Schon als kleiner Junge verbringt er unzählige Stunden auf den Bolzplätzen seiner Heimat, jagt dem Ball hinterher, träumt vom großen Fußball. Seine Eltern unterstützen ihn, aber sie erziehen ihn bodenständig – Fleiß, Ehrlichkeit und Bescheidenheit sind Werte, die ihn von klein auf prägen. Früh zeigt sich sein Talent, doch noch auffälliger ist sein Ehrgeiz. Kießling will sich stets verbessern, will mehr geben als andere.
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In der 1. Kreisklasse des Rhein-Wupper-Kreises kommt es am Sonntag, dem 26. Januar 1936, zum Lokalderby zwischen dem abstiegsbedrohten BV Wiesdorf und dem Tabellenführer SSV „Bayer“ Leverkusen. Auf dem alten Platz des BV Wiesdorf, dort wo sich heute das Arbeitsamt Leverkusen befindet, tummeln sich 1.800 Zuschauer, um dieses Spiel zu sehen.
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Es ist Freitag, der 31. Januar 1986. Es steht das Derby in Köln an und wir sind nach dem Heimsieg gegen den Hamburger SV eine Woche zuvor voller Selbstvertrauen, denn wir haben ein 0:2 zur Pause in einen 3:2-Sieg gedreht. Vor allem der in der Halbzeit eingewechselte griechische Amateurspieler Minas Hantzidis hat in diesem Spiel aufgedreht. Durch zwei Tore von Bum-kun Cha und einen Elfmeter von Christian Schreier können wir zwei wichtige Punkte im Kampf um einen UEFA-Cup-Platz einfahren. Mit einem Punkt Rückstand auf die Norddeutschen stehen wir auf Platz 5 der Tabelle, sechs Punkte vor dem Nachbarn aus Köln.
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Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat Januar. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
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