Markus absolviert im Oktober 1991 sein erstes Bundesliga-Spiel für die Werkself. Beim 1:0-Auswärtssieg in Frankfurt läuft er als linker Verteidiger auf. Ein paar Jahre später, unter Christoph Daum, wird er zum Vorstopper und Innenverteidiger umfunktioniert. Er führt unsere Mannschaft auch als Kapitän aufs Feld und ist mit seiner ruhigen und abgeklärten Art ein wichtiger Eckpfeiler der Mannschaft der 90er Jahre, sowohl auf dem Feld als auch in der Kabine. Er macht zwischen 1991 und Dezember 1999 insgesamt 188 Bundesliga-Spiele und erzielt 8 Tore. Sein größter Erfolg mit Bayer 04 ist der DFB-Pokalsieg 1993.
Nach den weiteren Stationen FC Schalke 04, 1. FC Köln und Kickers Offenbach kehrt Happe 2007 zu Bayer 04 zurück, diesmal als erfahrener Führungsspieler für die zweite Mannschaft. Er beendet 2010 seine Karriere und gründet sein Unternehmen „Happe Personalmanagement”, für Sicherheit und Personalmanagement, mit dem er Firmen und Arbeitnehmern hilft, zueinander zu finden.








Noch heute ist er regelmäßiger Besucher der BayArena. Als Dauerkarten-Inhaber mit einem Platz im F-Block schaut er sich, zumeist unerkannt, die meisten Heimspiele der Werkself an. Also Augen auf, vielleicht läuft euch ein Pokalsieger-Held einfach so im Stadion über den Weg. Happy, ich wünsche dir alles Gute zum 50.!

Christoph Daum wird am 24. Oktober 1953 in Zwickau geboren. Als Kind gelangt er mit seiner Mutter in den Westen Deutschlands und wächst in Duisburg auf. Schon früh entwickelt er eine große Begeisterung für den Fußball, auch wenn sich schnell zeigt, dass seine Zukunft weniger auf dem Platz als vielmehr an der Seitenlinie liegt. Bereits in jungen Jahren tritt seine Leidenschaft zutage, Dinge zu analysieren, zu erklären und zu verbessern.
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Als die Bayer 04-Fußballer 1960 Weihnachten feiern, überwintern sie mit 20:10 Punkten auf dem zweiten Platz der 2. Oberliga West – allerdings bereits mit fünf Zählern Rückstand auf Spitzenreiter Schwarz-Weiß Essen. Doch im neuen Jahr findet die Mannschaft von Trainer Erich Garske nur schwer in die Spur. Auf ein torloses Remis gegen den Bonner FV im heimischen Ulrich-Haberland-Stadion folgt eine 1:2-Auswärtsniederlage in Erkenschwick. Auch das darauffolgende Heimspiel bringt nur einen Punkt ein. Die Aufstiegsambitionen schrumpfen damit auf ein Minimum, denn der Rückstand auf den begehrten Platz ist inzwischen auf beachtliche zehn Punkte angewachsen.
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Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat Februar. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
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Es ist der 11. Februar 2006 und Schalke 04 und die Werkself starten um 15.30 Uhr ein Spiel, das am Ende Historisches zu bieten hat – zumindest aus Bayer 04-Sicht.
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Als Tabellenführer empfängt die Werkself das abstiegsbedrohte Team von Rhenania Würselen. Am 4. Februar 1951 säumen trotz der sonntäglichen Karnevalsumzüge 5.000 Zuschauer den Spielfeldrand. Und sie sehen eine feldüberlegene Heim-Mannschaft. Ohne den erkrankten Theo Kirchberg und den gesperrten Emil Becks bestürmen die Gastgeber von Beginn an das gegnerische Tor. In der ersten Halbzeit gegen einen starken Wind ankämpfend, erspielt sich Bayer 04 Chance auf Chance, scheitert aber immer wieder am Würselener Torhüter. Nach dem 0:0 zur Halbzeit nimmt sich Karl Heinz Spikofski in der 55. Minute ein Herz und hämmert aus 20 Metern den Ball in die gegnerischen Maschen. Rhenania kann nicht mehr kontern. Bis zum Schluss hält die Belagerung des Würselener Strafraumes an, dennoch bleibt es am Ende bei einem knappen 1:0.
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