
Nach einem Wochenende mit zwei Freundschaftsspielen in Westfalen gegen VfB Bielefeld (2:0) und in Ahlen (0:0) freuen sich die Mitglieder auf die große Aufstiegsfeier im Bayer-Kasino. So steigt am Samstag, 19. Mai, die Ehrung für die Mannschaft. Allerdings können leider nicht alle Bayer 04-Mitglieder an der Feier teilnehmen und so muss das Los entscheiden.
Direkt zu Beginn wird das Team geehrt. Danach geht es in den Unterhaltungsteil über. Durch diesen führen die Schauspielerin Charlott Daudert, die Schauspielerin und Sängerin Lonny Kellner, die zwei Jahre später den bekannten Fernsehmoderator Peter Frankenfeld heiratet, und der Schauspieler Hans Müller-Westernhagen, der Vater des 1948 geborenen Marius Müller-Westernhagen. Zum Tanz spielt am späten Abend das Kölner Tanz- und Unterhaltungsorchester unter der Leitung von Adalbert Luczkowski im Hauptsaal auf. Wem der Hauptsaal zu voll ist, der kann sich zu den Klängen von Albert Vossen und seinen Rhythmikern im Nebensaal bewegen. Für die ganz hart Gesottenen stellt die Bayer AG Busse für die Fahrt zum Hauptbahnhof nach Köln oder bis zum Bahnhof nach Opladen zur Verfügung. Am Ende ist die Feier laut Pressesprecher Heinz Nelles als „eine alles in allem wohlgelungene Feier zu bezeichnen, die den Teilnehmern noch lange in angenehmer Erinnerung bleiben wird“.
Zum Abschluss des Mais erwartet die Werkself Viktoria Aschaffenburg, den Aufsteiger in die 1. Oberliga Süd. In deren Mittelfeld zieht der Alt-Internationale Ernst Lehner die Fäden, der mit seinen fast 40 Jahren immer noch seine Klasse unter Beweis stellt. Die etwa 3.000 Zuschauer, die zum Monatsende zum Teil das Eintrittsgeld aus der eigenen Haushaltskasse entnehmen mussten, werden nicht enttäuscht. Das Freundschaftsspiel hat von Beginn an Niveau und bringt Szenen, die an ein Meisterschaftsspiel erinnern. Emil Becks bringt Bayer 04 in Führung, allerdings drehen die beiden Außenstürmer der Aschaffenburger das Spiel noch vor der Halbzeit in eine Führung für die Viktorianer. In der zweiten Halbzeit schnürt die Werkself ihren Gegner streckenweise in der eigenen Hälfte ein, aber der Ausgleich will trotz vieler Torchancen nicht fallen. Erst drei Minuten vor Schluss ist es erneut Emil Becks vergönnt, den Ausgleich zu erzielen.
Aber damit ist die Saison für die Bayer 04-Mannschaft immer noch nicht beendet. Es folgen noch einige Freundschaftsspiele im Juni und ein großer Zeitungsartikel im RheinEcho, der unsere Mannschaft den Lesern einmal genauer vorstellt. Doch darauf komme ich im Juni zurück.

Harry Gniech erblickt am 14.10.1951 in Leverkusen-Schlebusch das Licht der Welt. Mit sechs Jahren kommt er zum SV Bayer 04, zunächst zur Leichtathletik. Eigentlich will der Junge Fußball spielen, darf aber erst mit neun Jahren zu den Fußballern wechseln. Schnell wird Harry im Mittelfeld zum Spielmacher. Trotz seines Talents ist der Weg von der Jugend in den Lizenzkader damals weit. In der Saison 1973/74 setzt ihn sein ehemaliger A-Jugendtrainer Friedhelm Renno, der mittlerweile die erste Mannschaft von Bayer 04 trainiert, zum ersten Mal in einem Spiel der Vertragsspieler-Mannschaft ein.
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Henrique Adriano Buss, genannt Henrique, kommt am 14. Oktober 1986 im brasilianischen Marechal Cândido Rondon zur Welt, einer Stadt im brasilianischen Bundesstaat Parana. Mit 13 Jahren wechselt er zum Coritiba FC und schafft 2006 den Sprung in die erste Mannschaft. Henrique steigt mit dem Team in die 1. brasilianische Liga auf und wechselt zum FC Palmeiras. Nach nur fünf Spielen für den neuen Klub wird der 1,85 Meter große Innenverteidiger 2008 vom FC Barcelona für zehn Millionen Euro verpflichtet und von Bayer 04 gegen eine Gebühr von 400.000 Euro für ein Jahr ausgeliehen.
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Constant Djakpa wird am 17. Oktober 1986 in Abidjan in der Elfenbeinküste geboren. Schon im Alter von fünf Jahren beginnt er mit dem Fußballspielen. Seine ersten Schritte im Profifußball macht er beim Stella Club d’Adjamé, bevor er nach Norwegen zu Sogndal IL wechselt. Über den rumänischen Verein Pandurii Târgu Jiu führt sein Weg schließlich nach Deutschland.
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Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat Oktober. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
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In der ersten Oktoberwoche des Jahres 1966 entscheiden sich die Vertragsfußballspieler zu einem ungewöhnlichen Schritt – sie treten in den Streik. Sie sehen sich zu dieser bis dato wenig üblichen Selbsthilfe gezwungen, damit sie ihren Forderungen nach einer gerechten Bezahlung mehr Nachdruck verleihen können. Bei drei Unentschieden, so folgern sie, steht ihnen eine Prämie zu, zumindest ist eine Punktprämie von 75 D-Mark vor Saisonbeginn vereinbart worden.
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