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Ohne lange zu zögern, wagt Emerson 1997 den Schritt nach Europa und wechselt unter das Bayer-Kreuz. Im ersten Jahr läuft es für ihn so durchwachsen, dass Trainer Christoph Daum ihn in einer Mannschaftssitzung fragt, ob er, Christoph Daum, beim Scouting in Brasilien Emmas Zwillingsbruder gesehen hätte und wann er denn seinen Bruder nach Europa kommen lassen würde, denn den bräuchte er für seine Mannschaft.
Nach einem Muskelfaserriss im Dezember 1997 fällt er mehrere Wochen aus, um dann aber endlich durchzustarten. Ab der Rückrunde 1997/98 begeistert Emma für die nächsten zweieinhalb Jahre mit seinen langen Sprints durch das Mittelfeld, mit seiner Zweikampfstärke und seinen Pässen in die Tiefe. In 108 Pflichtspielen erzielt er für uns 15 Tore. In der Saison 1999/2000 steht Bayer 04 kurz vor dem großen Wurf, doch in Unterhaching scheitern Emerson und seine Kollegen an den eigenen Nerven.
In seiner Leverkusener Zeit beginnt auch seine Nationalmannschaftskarriere. Für die Selecao absolviert er insgesamt 73 Spiele, in denen ihm sechs Tore gelingen. 1998 steht er als junger Spieler im Kader der brasilianischen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Frankreich. Seine Berufung sorgt zunächst für Verwunderung, teilweise sogar für Kritik. Kurz vor dem Turnier muss Superstar Romário ersetzt werden, und viele erwarten einen etablierten Namen – nicht den jungen, noch unerfahrenen Emerson. Doch Trainer Zagallo vertraut auf dessen Vielseitigkeit.









Nach der Saison mit dem Unterhaching-Drama wechselt Emma 2000 nach Italien zur AS Roma. In der Ewigen Stadt entwickelt sich Emerson schnell zum zentralen Mittelfeldspieler und zum Liebling von Trainer Fabio Capello. Er übernimmt Führungsverantwortung und trägt maßgeblich dazu bei, eine lange titellose Phase des Vereins zu beenden. Mit den Römern wird er 2001 italienischer Meister und bleibt bis 2004.
In diese vier Jahre in der italienischen Hauptstadt fällt auch sein schlimmstes sportliches Erlebnis. Bei der WM 2002 in Südkorea und Japan soll er die Selecao als Kapitän durch das Turnier führen, doch kurz vor WM-Beginn verletzt er sich schwer bei einem Training in Asien. Beim Abschlusstraining vor dem ersten Gruppenspiel gegen die Türkei stellt Emma sich aus Spaß ins Tor. Bei einer Parade zieht er sich eine schwere Verletzung am Schlüsselbein zu. Die Folge ist bitter – Emerson verpasst die gesamte Weltmeisterschaft und kann den Titelgewinn seines Landes nur von außen miterleben.
Zur Saison 2004/05 folgt der inzwischen 28-Jährige seinem Trainer Fabio Capello zu Juventus Turin – dabei hatte er eigentlich mit einem Wechsel zu Real Madrid geliebäugelt. Während Emerson bei der WM 2006 in Deutschland weilt, wird sein Verein Juventus Turin im Zuge des Manipulationsskandals zum Zwangsabstieg in die Serie B verurteilt. Emma verlässt Turin gemeinsam mit Trainer Capello und wechselt nun tatsächlich zu Real Madrid.
Die WM allerdings wird für ihn nicht zum erhofften Erfolg. Denn er will nicht nur den Titel mit Brasilien verteidigen, sondern diesmal selbst aktiv an einer Weltmeisterschaft teilnehmen. Spielen kann er, doch der große Triumph bleibt aus, denn Brasilien scheidet überraschend früh aus dem Turnier aus.
Sein Wechsel nach Spanien nach der WM bringt ihm zwar die spanische Meisterschaft 2007, aber er selbst spielt nicht die gewohnte Rolle im Starensemble der Königlichen. So entscheidet er sich nach einem Jahr, wieder zurück in die Serie A zu wechseln. Er schließt sich der AC Mailand an, wird in zwei Jahren aber kein Stammspieler. Am 21. April 2009 löst Emerson seinen Vertrag in Mailand aus persönlichen Gründen auf und kehrt nach Brasilien zurück. Dort spielt er für den FC Santos. Nur wenige Monate später, im Oktober 2009, beendet Emerson seine aktive Karriere und verlässt die Fußballbühne endgültig.
Lieber Emma, ich wünsche dir zum 50. Geburtstag alles Gute. Bleib gesund und lass dich feiern!

Michael Ballack wird am 26. September 1976 in Görlitz in der damaligen DDR geboren. Schon früh zeigt sich sein Talent für den Fußball. Nach dem Umzug seiner Familie nach Karl-Marx-Stadt, das heutige Chemnitz, beginnt er bei der BSG Motor „Fritz Heckert“ Karl-Marx-Stadt mit dem Fußballspielen, wobei er seine Fähigkeiten stetig weiterentwickelt. Ab dem siebten Schuljahr besucht er die Kinder- und Jugendsporthochschule und erhält eine systematische Sportförderung, die 1988, begründet mit seiner wachsenden Spielstärke, zu einem Wechsel zum FC Karl-Marx-Stadt führt. Mit 16 Jahren muss er aufgrund von Wachstumsproblemen ein halbes Jahr pausieren, aber dann ist Michael nicht mehr aufzuhalten.
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José Elias Moedim Júnior, genannt Zé Elias, wird am 25. September 1976 in Sao Paulo geboren. Seine fußballerische Ausbildung erhält er bei Sport Club Corinthians Paulista, kurz Corinthians, und wird bereits mit 17 Jahren in die erste Mannschaft hochgezogen. Schon jetzt wird die PSV Eindhoven auf ihn aufmerksam, aber der Schritt nach Europa kommt für ihn noch zu früh. Der zweikampfstarke defensive Mittelfeldspieler etabliert sich in den folgenden drei Jahren bei den Profis. Mit Corinthians gewinnt Zé Elias 1995 die Stadtmeisterschaft von Sao Paulo und den brasilianischen Pokal. Mit seiner guten Übersicht, seinem Einsatzwillen und seiner sicheren Ballkontrolle trägt er wesentlich zum Erfolg seiner Mannschaft bei.
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Im zweiten Jahr in der 2. Bundesliga Nord trifft die Werkself am 7. Spieltag im heimischen Ulrich-Haberland-Stadion auf die Fortuna aus Köln. Beide Mannschaften stehen punktgleich mit 7:5 Punkten auf den Tabellenplätzen 8 und 9.
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Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat September. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
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Der September startet mit einem Debakel, aber nicht für die Werkself: Die deutsche Nationalmannschaft mit den Bayer 04-Spielern Jens Nowotny, Michael Ballack und Oliver Neuville erleidet im Münchener Olympiastadion in der WM-Qualifikation eine 1:5-Schlappe gegen England. Und vor allem Jens Nowotny wird scharf kritisiert. Mit dieser Niederlage steht die direkte Qualifikation der DFB-Elf auf wackeligen Beinen.
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