
19 Werkself-Profis standen Heiko Herrlich in der ersten Einheit am Freitagvormittag zur Verfügung, verzichten musste er weiterhin auf die angeschlagenen Lukas Hradecky, Charles Aránguiz, Panos Retsos, Joel Pohjanpalo, Dominik Kohr sowie die WM-Teilnehmer und Noch-Urlauber Julian Brandt und Tin Jedvaj. „Aufgefüllt” hatte der Trainer seine Truppe daher mit drei Junioren aus der U19: Ayman Azhil, Jan Boller und Adrian Stanilewicz durften Profi-Luft schnuppern.
Überpünktlich - zehn Minuten vor der angesetzten Zeit - betraten die ersten den Trainingsplatz, unter ihnen Geburtstagskind Wendell, der von seinen Teamkollegen erstmal ein Ständchen zu seinem 25. zu hören bekam. An die Seite des Brasilianers gesellte sich Landsmann und Neuzugang Paulinho, der an diesem Tag zum ersten Mal gemeinsam mit der Mannschaft auf dem Platz stand. Nach dem Aufwärmprogramm ging es für ihn dann allerdings auf dem benachbarten Trainingsplatz individuell weiter. „Man darf nicht vergessen, dass Paulinho im März den Arm gebrochen hatte und seither nicht am Ball gearbeitet hat. Wir wollen kein Risiko eingehen und ihn nun Schritt für Schritt integrieren”, sagte Heiko Herrlich im Anschluss. Für das morgige Testspiel in Siegen wird er den 18-Jährigen noch nicht in Betracht ziehen: „Er soll erstmal eine Woche mit der Mannschaft trainieren, bevor wir überhaupt an einen Einsatz denken.”
Während Leon Bailey, Karim Bellarabi und Co., die heute überwiegend am Ball arbeiteten und Passübungen und Spielformen absolvierten, noch auf ihren Kollegen Dominik Kohr verzichten mussten, rechnet Herrlich schon zeitnah mit dessen Rückkehr. Am vergangenen Dienstag hatte sich der 24-Jährige im Training das Knie leicht verdreht. „Seine Kapsel war gereizt, daher hatten wir ihn gestern und vorgestern komplett rausgenommen. Heute Morgen ist Dominik noch einmal behandelt worden, es sah alles gut aus”, so Herrlich. „Wir sind sehr optimistisch, dass er morgen gegen Siegen eine Halbzeit spielen kann.”
Auch bei Charles Aránguiz (Aufbautraining nach Knie-Problemen) gab der Werkself-Coach eine Prognose ab: „Wir haben die Therapie hochgefahren, um die Schmerzen rauszukriegen. Dadurch kann er im Moment weniger belastet werden. Im Trainingslager ab Ende nächster Woche soll er dann aber einsteigen können.”


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