
In Dortmund hatte DFB-Präsident Reinhard Grindel Podolski vor dem Anpfiff noch einmal offiziell verabschiedet. Podolski selbst bedankte sich bei den Fans für die Unterstützung in den vergangenen 13 Jahren. Dazu sorgte eine Choreographie mit einer überdimensionalen Narrenkappe für einen stimmungsvollen Rahmen.
Im Testspiel lagen die Vorteile zunächst klar auf Seiten der Engländer, die in der ersten Halbzeit die besseren Torchancen besaßen. Lallana scheiterte am Pfosten (31.) und Alli wenig später an Marc André ter Stegen (41.). Das Team von Bundestrainer Joachim Löw hatte Glück, zur Pause nicht in Rückstand zu liegen.
Nach dem Seitenwechsel steigerten sich die Gastgeber. Und es war Julian Brandt, der die erste richtig gute Aktion hatte: Sein Distanzschuss verfehlte das Tor von Englands Keeper Hart nur knapp (48.). Brandt, der sein fünftes Länderspiel absolvierte, wurde nach einer Stunde ausgewechselt und sah den entscheidenden Moment des Spiels von der Bank aus. In der 69. Minute packte Lukas Podolski bei seinem Abschiedsspiel noch einmal den Hammer aus und zimmerte die Kugel aus rund 24 Metern mit links in den Winkel. Ein Traumtor! Leroy Sané hatte kurz darauf die Möglichkeit zum 2:0 für die nun deutlich stärkere deutsche Mannschaft. Sechs Minuten vor Schluss durfte Podolski unter stehenden Ovationen den Platz verlassen. Es blieb am Ende beim 1:0-Sieg des DFB-Teams, das am Sonntag (18 Uhr) in der WM-Qualifikation in Baku auf Aserbaidschan trifft.
Schon am Freitag sind die nächsten Werkself-Profis für ihre Nationalmannschaften im Einsatz. Ömer Toprak und Joel Pohjanpalo könnten in der WM-Quali beim Spiel zwischen der Türkei und Finnland (18 Uhr) direkt aufeinanderstoßen. Ebenfalls in der WM-Qualifikation spielen Tin Jedvaj mit Kroatien gegen die Ukraine (20.45 Uhr), Aleksandar Dragovic und Julian Baumgartlinger mit Österreich gegen Moldawien (20.45 Uhr) und Charles Aránguiz mit Chile gegen Argentinien (0.30 Uhr). Ein Testspiel mit der deutschen U21 gegen England steht am Freitag (20 Uhr) für Benjamin Henrichs auf dem Programm.


Erster Härtetest für das älteste Leverkusener Nachwuchs-Team: Beim Indeland-U19-Elite-Cup in Eschweiler trifft die U19 in ihren ersten Partien unter Neu-Chefcoach Patrick Greveraars gleich auf die besten Junioren-Teams der Region. Den ersten Test absolviert auch die U17 gegen den VfL Wolfsburg. Und an den neu eröffneten Future-Kids-Standorten Büderich und Wuppertal feiern die jüngsten Bayer 04-Kicker Premiere. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Bayer 04 Leverkusen wegen des Abbrennens pyrotechnischer Gegenstände durch Zuschauer bei insgesamt fünf Pflichtspielen mit einer Geldstrafe in Höhe von 185.000 Euro belegt. Betroffen sind vier Bundesliga-Partien sowie das DFB-Pokal-Halbfinale gegen den FC Bayern München. Die höchste Einzelstrafe entfällt auf das Auswärtsspiel beim 1. FC Köln Ende April.
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Mit großen Ambitionen wechselt Mittelfeldspielerin Lumbardha Misini vom Schweizer Meister Servette FCCF zur Werkself. In ihrem ersten Interview in Leverkusen spricht die 23-Jährige unter anderem über ihre Sprachkenntnisse, die Ziele mit ihrem neuen Klub und erklärt, warum sie sich ausgerechnet für Bayer 04 entschieden hat.
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Verstärkung für das zentrale Mittelfeld der Bayer 04-Frauen: Vom Schweizer Meister Servette FCCF wechselt die kosovarische Nationalspielerin Lumbardha Misini zur Werkself. Die 23-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029.
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