
Karim, mit welchem Gefühl reist ihr nach Dortmund?
Bellarabi: Wir hatten rund um das vergangene Wochenende ein paar Tage frei und konnten uns alle etwas erholen. Diese Woche haben wir im Training dann gut gearbeitet, generell sind die letzten Wochen sehr gut verlaufen. Daher gehen wir voller Selbstvertrauen in diese Partie. Dennoch wissen wir natürlich auch, dass es ein sehr schwieriges und spannendes Spiel gegen eine ziemlich starke Mannschaft werden wird.
Mit dem BVB (52 Tore) und der Werkself (49 Tore) treffen zwei der drei offensivstärksten Bundesligisten aufeinander. Können die Fans beider Teams ein Torspektakel erwarten?
Bellarabi: Gegen Dortmund sind es immer besondere Spiele. Sie sind uns in der Tat sehr ähnlich, haben wie wir viele schnelle Spieler. Deswegen glaube ich, dass es wieder bis zum Schluss spannend bleiben wird.
Es ist bekanntlich das Duell Zweiter gegen Dritter. Was kann da am Ende den Unterschied ausmachen?
Bellarabi: Das wird man dann sehen. In solchen Partien sind es meist Kleinigkeiten. Wir geben wie immer einhundert Prozent Gas und haben unseren Plan. Den wollen wir so gut und so lange es geht umsetzen.
Inwieweit habt ihr nach der 3:4-Niederlage aus dem Hinspiel noch eine Rechnung mit dem BVB offen?
Bellarabi: Es war ein intensives Spiel, ich kann mich noch ganz genau daran erinnern. Dieses Mal wollen wir am Ende natürlich die drei Punkte mitnehmen.
Du bist der einzige Spieler aus dem aktuellen Werkself-Kader, der bislang in Dortmund gewonnen hat. Wusstest du das?
Bellarabi: Das höre ich tatsächlich zum ersten Mal. Dann hoffe ich mal, dass am Sonntag ein paar meiner Teamkollegen nachziehen. (lacht) Ob ich jetzt dafür verantwortlich bin, ist absolut zweitrangig. Wir wollen vielmehr als Team alles rausholen und hochintensiv spielen. Was vorher war oder danach sein wird, ist in dem Moment egal.
Erzähl uns zum Abschluss doch bitte von deinem persönlichen Highlight gegen den BVB.
Bellarabi: Das ist einfach – natürlich mein Tor nach neun Sekunden. (lacht) Es war damals eine sehr spezielle Partie. Es war das erste Bundesliga-Spiel unter Roger Schmidt und wir hatten uns zum Start dieser Saison wieder sehr viel vorgenommen. In Dortmund sind wir auf einen sehr starken Gegner getroffen, hatten es aber tatsächlich geplant, früh vor allem offensiv ins Risiko zu gehen. Dass das dann auch direkt so funktioniert hat, war natürlich grandios.

Bayer 04 Leverkusen ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen unsportlichen Verhaltens von Teilen seines Anhangs während der Bundesliga-Auftaktpartie bei der SV 07 Elversberg sowie im Rahmen des Heimspiels gegen den 1. FC Union Berlin zu Geldstrafen von insgesamt 12.000 Euro verurteilt worden. Bis zu 4.800 Euro der Summe kann der Werksklub für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen aufwenden.
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Im Rahmen des 4. Spieltags der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 empfängt Bayer 04 den französischen Topklub Olympique Marseille in der BayArena. Die Partie steigt am Donnerstag, 5. November, um 21 Uhr. Alle Infos zum Ticketverkauf.
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Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele von Bayer 04 in der Saison 2026/27.
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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Besondere Gäste im Rahmen einer besonderen Maßnahme: Der Nachwuchsbereich von Bayer 04 begrüßte Anfang der Woche ein U17-Auswahlteam der J.LEAGUE, der höchsten japanischen Fußball-Liga. Neben den Spielern sowie dem Trainerteam und Staff reiste auch der frühere Werkself-Cheftrainer Roger Schmidt, heute Global Sports Director der J.LEAGUE, nach Leverkusen. Vor Ort standen unter anderem ein gemeinsames Training mit sowie ein Testspiel gegen die U17 von Bayer 04 auf dem Programm.
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