Beim letzten Heimspiel: Emotionaler Abschied von Bellarabi und Co.

„Karim Bellarabi – oh, oh, oh!“ – die Momente rund um das letzte Bundesliga-Heimspiel der Saison 2022/23 gehörten dem dienstältesten Bayer 04-Profi. Der 33-Jährige wurde im Rahmen des Duells gegen Borussia Mönchengladbach (2:2) ebenso wie vier weitere Leverkusener gebührend verabschiedet, nachdem er wenige Tage zuvor das Ende seiner Karriere in Deutschland verkündet hatte. Zwölf Jahre bei der Werkself, fast 300 Pflichtspiele und ein Platz in der Top-15 der Bayer 04-Rekordspieler sprechen bei einem Blick auf Bellarabis Zeit in Schwarz-Rot für sich. Dementsprechend emotional wurde es vor allem im Anschluss an die Partie…
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„Ich habe großartige Dinge erlebt und fantastische Spiele bestritten für Bayer 04. Der Klub ist mir sehr ans Herz gewachsen“, hatte Karim Bellarabi selbst vor wenigen Tagen betont. Zwar konnte der elffache deutsche Nationalspieler gegen die Borussia aufgrund eines Muskelfaserrisses nicht aktiv mitwirken, präsent war er an diesem Sonntagabend in der ausverkauften BayArena aber allemal.

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Wenige Augenblicke vor dem Anpfiff überreichten ihm die Geschäftsführer Fernando Carro und Simon Rolfes eine Collage mit Bildern aus mehr als einem Jahrzehnt unterm Bayer-Kreuz, die Fans feierten den Publikumsliebling mit dem markanten Bellarabi-Gesang. Während der anschließenden 90 Minuten supportete Teamplayer Bellarabi wie gewohnt auch von außen seine Mannschaftskollegen voller Enthusiasmus.

Uffta mit Vorsänger Bellarabi

Im Anschluss an das Spiel setzte Karim Bellarabi dann mit seinen Teamkollegen im Rücken zur verdienten Ehrenrunde an – angefangen vor der Westtribüne, dann zur Süd und über die Osttribüne schließlich bis hin vor die Nordkurve. Auf die herzlichen und innigen Umarmungen mit jedem einzelnen Teamkollegen folgte zum Abschluss der Aufstieg aufs Podium der Nordkurve.

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Dort bekam Bellarabi ein Megafon überreicht und stimmte gemeinsam mit den tausenden in Rot gekleideten Bayer 04-Fans ein ausgiebiges Uffta Täterä an. Bei seinem finalen Abgang als Werkself-Profi vom Rasen der BayArena in die Katakomben hallte es dann auch ein letztes Mal von den Rängen: „Karim Bellarabi – oh, oh, oh!“…

Weiteres Quartett verabschiedet

Torhüter Andrey Lunev, Daley Sinkgraven, Ayman Azhil und Callum Hudson-Odoi wurden im Vorfeld der Partie ebenso verabschiedet. Fernando Carro und Simon Rolfes dankten den vier scheidenden Werkself-Profis für ihren Einsatz im Bayer 04-Trikot und überreichten auch ihnen jeweils eine Foto-Collage.

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Andrej Lunev war im Sommer 2021 von Zenit St. Petersburg nach Leverkusen gewechselt und bestritt drei Pflichtspiele. In den vergangenen Monaten fiel der 31-jährige Russe verletzungsbedingt aus. Ayman Azhil kam seinerseits bereits im Alter von sieben Jahren zu Schwarz-Rot und durchlief fortan sämtliche Nachwuchsteams. Bis auf eine zweijährige Leihe zum niederländischen Erstligisten RKC Waalwijk (2020-2022) hielt Azhil, der in einem Bundesligaspiel zum Einsatz kam, Bayer 04 stets die Treue.

Auf stolze vier Jahre in Leverkusen blickt Daley Sinkgraven zurück. Der flexibel einsetzbare Niederländer, 2019 von Ajax Amsterdam gekommen, absolvierte 78 Pflichtspiele (6 Vorlagen). Callum Hudson-Odoi wurde zu Saisonbeginn vom englischen Topklub FC Chelsea ausgeliehen, der Flügelspieler kommt auf 21 Einsätze sowie zwei Torbeteiligungen für Schwarz-Rot.

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