
Der Dienstag begann für Linksverteidiger Wendell mit einer schönen Überraschung seiner Mitspieler. Pünktlich um 24 Uhr klopften Moussa Diaby, Karim Bellarabi und Co. an der Zimmertür des Brasilianers und überreichten ihm zu seinem 28. Geburtstag einen Schokoladen-Kuchen. Wie bereits im Trainingslager 2019 verbrachte er seinen Ehrentag erneut im Salzburger Land.
Auch am Frühstückstisch nahm Wendell zahlreiche weitere Glückwünsche des Trainerstabs sowie der Staff-Mitglieder entgegen, vor der Einheit am Vormittag hielt er zudem die bei der Werkself obligatorische Geburtstagsrede – ebenso wie Marcel Daum, Co-Trainer Analyse bei Bayer 04. Der gebürtige Kölner wurde 35 Jahre alt. Er nahm seinen Kuchen beim Mittagessen entgegen.




Eine besondere Überraschung erwartete Wendell zudem vor der Abfahrt zum Training in der Lobby des Hotels Tauern Spa in Kaprun. Sein Landsmann Zé Roberto, von 1998 bis 2002 unter dem Bayer-Kreuz aktiv, übermittelte Geburtstagsgrüße aus Brasilien. Wendell bezeichnete Zé Roberto stets als sein Vorbild, die beiden spielten zudem in der Saison 2013/14 gemeinsam bei Gremio Porto Alegre (Brasilien). Den Glückwünschen an unsere Nr. 18 schließen wir uns selbstverständlich an!
Auch am fünften Tag im Salzburger Land war die Intensität im Training erneut hoch, der Fokus lag dieses Mal im spielerisch-taktischen Bereich. Cheftrainer Gerardo Seoane äußerte sich im Anschluss gegenüber den anwesenden Medienvertretern. Auf die Frage, ob ihn das beunruhige, dass sein Team noch kein Vorbereitungsspiel absolviert hat, antwortete der Schweizer: „Bei mir ist das Glas immer halb voll. Wenn wir nicht spielen, trainieren wir mehr. Drei Testspiele sind nicht viel, das ist uns bewusst. Daher nutzen wir das Training, um intern gegeneinander zu spielen und so nah es geht an die Intensität eines Spiels heranzukommen.“

Gerardo Seoane sieht zudem bereits nach wenigen Tagen in Österreich bei seinem Team eine Entwicklung in die richtige Richtung. Seoane weiter: „Die Lautstärke auf dem Platz hat sich im Laufe der Tage erhöht. Es kommen mehr Kommandos, alle pushen sich gegenseitig. Das liegt natürlich auch daran, dass sukzessive Spieler erfahrene Spieler wie Julian Baumgartlinger zurückkehren.“
Der Einheit am Dienstag blieben indes zwei Spieler fern – das aber aus unterschiedlichen Gründen. Youngster Emrehan Gedikli fehlte aufgrund einer individuellen Belastungssteuerung, die in der Vorbereitung gang und gäbe ist.
Auch Demarai Gray war nicht zugegen. Der Engländer ist aus dem Trainingslager abgereist, um seine sportliche Zukunft zu klären. Er verließ das Hotel Tauern Spa um 6 Uhr in der Früh.
Erfreuliche Nachrichten aus der UEFA-Zentrale im schweizerischen Nyon: Zwei Werkself-Profis stehen auf der Shortlist der UEFA für das „Tor der Saison“. Florian Wirtz wurde mit seinem Treffer nach nur 29 Sekunden im Halbfinale der U21-EM gegen die Niederlande nominiert. Beim Tor des 18-Jährigen hatte nach dem Anstoß der DFB-Auswahl bis zum 1:0 kein Oranje-Akteur den Ball berührt.

Patrik Schick geht seinerseits mit seinem Schuss aus knapp 50 Metern im EM-Spiel der Tschechen gegen Schottland (Endstand: 2:0) ins Rennen. Die UEFA-Shortlist umfasst insgesamt zehn Tore, die in der vergangenen Spielzeit in den UEFA-Wettbewerben erzielt wurden.
Irgendwann kann es jede(n) mal treffen: In der neuesten Folge unseres beliebten Social-Media-Formats „Schwarz oder Rot?“ ist Werkself-Neuzugang Andrey Lunev zu Gast. Der Russe, der von Zenit St. Petersburg zu Bayer 04 gewechselt ist, beantwortete während seines Online-Deutschkurses im Trainingslager in Zell am See einige interessante Entweder-oder-Fragen. HIER geht’s zum Video auf YouTube.

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