
Am Dienstagabend traf wie besprochen auch Jeremie Frimpong im Mannschaftshotel in Donaueschingen ein. Zuvor war der 23-Jährige mit den Niederlanden bei der UEFA EURO 2024 bis ins Halbfinale vorgedrungen und hatte nach dem Ausscheiden Anfang Juli - wie jeder andere Leverkusener Turnier-Teilnehmer auch - drei Wochen Zeit für den wohlverdienten Sommerurlaub.
Beim Frühstück am Mittwochmorgen traf Frimpong dann erstmals nach der Sommerpause wieder auf seine Teamkollegen - und die Freude darüber war groß! Der Nationalspieler Oranjes selbst sagte über seine Rückkehr: „Der Urlaub tat nach dieser intensiven Saison und der EM natürlich gut. Aber jetzt freue ich mich sehr, wieder dabei zu sein und gemeinsam mit den Jungs alles zu geben für die neue Saison.“







Xabi Alonso und sein Trainerteam legten den Schwerpunkt der Vormittagseinheit, bei der auch Frimpong auf dem Rasen mit von der Partie war, dieses Mal auf das Kombinationsspiel in engen Räumen. Während der intensiven Trainingsarbeit bei erneut sommerlichen Temperaturen wurde die Werkself von einem Teil der mehr als 500 anwesenden Fans lautstark mit „Deutscher Meister!“-Rufen angefeuert.
Im Anschluss an Teil eins des Trainings auf dem Rasen nahm sich Alonso noch ausführlich Zeit für die Autogramm- und Fotowünsche der Fans. Unter ihnen waren auch die Teilnehmer der „Tiki Taka“-Fußballschule aus dem benachbarten Bad Dürrheim, mit denen der spanische Cheftrainer für ein gemeinsames Erinnerungsfoto zusammenkam. Währenddessen arbeiteten die Spieler im Athletik-Zelt weiter, nach knapp einer halben Stunde dort war dann auch für sie die Einheit beendet.

Im Anschluss an das Training beantwortete Alonso im Mannschaftshotel die Fragen der anwesenden Medienvertreter. Unter anderem wurde der Spanier auf die zahlreichen Zuschauer bei den Einheiten vor Ort angesprochen: „Schon letztes Jahr (Saalfelden in Österreich, Anm. d. Red.) waren viele Fans bei uns im Trainingslager, aber dieses Jahr ist der Andrang nochmal auf einem ganz anderen Level. Das freut uns sehr. Auch in der Sommerpause wurde ich im Ausland überall auf Bayer 04 angesprochen. Auch auf den Seychellen und in Spanien - überall kannten die Leute Bayer 04 und wussten, welch großartige Saison die Mannschaft gespielt hat. Diese Sichtbarkeit und das Interesse, gerade auch international, sind sehr gut für den Klub und haben dazu geführt, dass Bayer 04 nun auf einem ganz anderen Level ist.“

Auch Florian Wirtz, der seit Sonntag wieder zurück im Kreise der Werkself ist, nahm sich zwischen den Einheiten im Hotel ausführlich Zeit, um im Interview mit bayer04.de über seine Rückkehr zum Team zu sprechen. Für den Mittelfeldspieler war der Sommerurlaub kurz, aber „lang genug“, so der 21-Jährige. Zudem sprach die Nr. 10 unter anderem über die ersten Trainingseinheiten mit den neuen Teamkameraden sowie seine Talente neben dem Platz. HIER geht es zum Interview.

Anders als an den bisherigen Tagen im diesjährigen Trainingslager ging es für die Werkself am Mittwoch für das Abendessen in eine Location außerhalb des Mannschaftshotels - in eine außergewöhnliche: Auf dem knapp 250 Meter hohen TK Elevator Testturm im 30 Autominuten entfernten Rottweil verbrachte der Bayer 04-Tross Zeit im engsten Kreis und hatte unter anderem einen außergewöhnlichen Blick auf den Sonnenuntergang.






Auch der Donnerstag beginnt für die Werkself nach dem Frühstück mit einer Trainingssession auf dem Rasen und einer anschließenden Krafteinheit im Athletik-Zelt (zu den neuen Infos für Fans vor Ort!). Im Anschluss an das Mittagessen stehen dann einige Interview- und Medientermine auf dem Plan. Freitag geht es nach einem weiteren, letzten Training auf der Anlage in Donaueschingen für den Bayer 04-Tross nach Nordfrankreich weiter, wo am Samstag um 16 Uhr beim RC Lens ein Testspiel ansteht.

Gleich dreimal waren die schwarz-roten Legenden der Bayer 04-Traditionsmannschaft am vergangenen Wochenende im Einsatz. Unter anderem mit Stefan Kießling, Philipp Wollscheid, Sidney Sam und Karim Bellarabi trat das von Falko Götz und Jürgen Gelsdorf gecoachte Team auf Indoor-Kunstrasen-Turnieren in Oldenburg, Regensburg und Bielefeld an. Bei Letzterem zauberten sich die Leverkusener dank vierer Wollscheid-Tore sogar bis ins Finale, wo dann gegen Arminia Bielefeld Endstation war. Einsatz und Spaß waren jedoch bei allen Beteiligten wie immer titelwürdig.
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