#B04imSchwarzwald – Wirtz über seine Teamkameraden und Konkurrenz an der Tischtennisplatte

Nach dem Doublesieg und der Europameisterschaft im eigenen Land ist vor der Saison 2024/25: Für Florian Wirtz war der Sommerurlaub kurz. Aber „lang genug“, so der 21-Jährige. Seit Sonntag ist der Mittelfeldspieler wieder zurück im Kreise der Werkself. Bayer 04.de sprach im Trainingslager in Donaueschingen mit der Nr. 10 über seine Rückkehr zum Team, die ersten Trainingseinheiten und seine Talente neben dem Platz.
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Flo, willkommen zurück! Wie fühlt es sich an, wieder bei der Mannschaft sein?

Wirtz: „Ich habe meine drei Wochen Urlaub auf jeden Fall genossen, habe aber auch am Ende gemerkt, dass ich es schon wieder kaum erwarten kann, zur Mannschaft zurückzukommen und wieder Fußball zu spielen. Ich habe mich auf jeden Einzelnen gefreut. Man verbringt so viel Zeit miteinander. Man steht zusammen auf dem Platz und macht das, was uns allen am meisten Spaß macht. Wir haben vergangene Saison so viel gemeinsam erreicht und dadurch wachsen einem die Menschen dann einfach ans Herz und man vermisst sie irgendwann. Es ist wie früher in der Schule, wenn man alle seine Freunde nach den Sommerferien endlich wiedergesehen hat.“ (lacht)

Du hast dir bei der Ankunft in Donaueschingen ganz besonders viel Zeit genommen für die zahlreich erschienenen Fans. Hattest du mit so einem Empfang gerechnet?

Wirtz: „Ich hätte das tatsächlich nie erwartet. Aber es ist natürlich schön, dass wir so viele Menschen begeistern können. Deswegen nehmen wir uns auch gern die Zeit und honorieren es, dass so viele Leute jeden Tag hierherkommen und uns sehen wollen.“

Von außen betrachtet sind die Trainingseinheiten bereits jetzt wieder sehr intensiv. Wie fühlt es sich für dich auf dem Platz an?

Wirtz: „Klar, in den ersten Einheiten trainiert man natürlich nie das, was man sonst so am liebsten macht, aber wir schaffen die Grundlage für die gesamte Saison. Ich freue mich ehrlich gesagt aber jetzt schon darauf, dass bald viele Testspielen anstehen. (lacht)  Da werden wir natürlich versuchen, uns an der vergangenen Saison zu orientieren, uns aber gleichzeitig auch weiterzuentwickeln. Ich glaube, dafür hat sich unser Trainerteam bereits über den Sommer die ein oder andere neue Sache überlegt.“

Adli und Wirtz bei der Ankunft

Neuzugang Martin Terrier verriet vor kurzem in einer Medienrunde, dass er sich von all den neuen Mitspielern am meisten auf dich freuen würde.

Wirtz: „Das ehrt mich natürlich, so etwas zu hören. Er macht auch einen sehr positiven Eindruck auf mich. Er ist ein sehr offener und interessierter Mensch. Und auch auf dem Platz haben wir in ihm einen sehr guten Spieler dazugewonnen. Aber auch die anderen Neuen haben weitere Qualität in unser Team gebracht. Es ist deutlich zu spüren, dass alle gerade richtig Gas auf dem Platz geben. Jeder will sich beweisen, was richtig und wichtig ist, denn davon lebt eine Mannschaft. Ich glaube, das ist genau der richtige Weg für die neue Saison.“

Auch einige Jugendspieler sind hier mit dabei. Siehst du dich als Vorbild für sie?

Wirtz: „Auf jeden Fall, denn ich weiß, wie das ist. Ich habe das vor nicht allzu langer Zeit selbst noch durchgemacht. Es ist nicht immer einfach, wenn man zu den Profis dazustößt. Deswegen will ich jetzt mit meinem Auftreten auf und neben dem Platz, was Professionalität und Einstellung angeht, sowohl mir selbst immer wieder aufs Neue beweisen, dass ich alles fokussiert angehe als damit im gleichen Atemzug den Jüngeren auch zeigen, wie es geht, damit sie sich vielleicht an mir orientieren können. Und bisher bin ich auch ganz zufrieden mit den Jungs.“ (lacht)

Und abseits des Platzes: Wie sieht da deine Freizeitgestaltung hier aus?

Wirtz: „Man findet mich oft an der Tischtennisplatte im Einzel und Doppel – immer mit Amine (Adli, Anm. d. Red.) als Partner. Das ist hier meine Kernkompetenz neben dem Fußball. Ich würde sogar sagen, dass wir das beste Duo sind, aber wir haben leider auch schon eine Niederlage kassiert. Gegen wen, da möchte ich jetzt keine Namen nennen und Komplimente verteilen. Das werden wir jetzt aber in den kommenden Tagen wieder ausbessern.“ (lacht) 

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