
Flo, willkommen zurück! Wie fühlt es sich an, wieder bei der Mannschaft sein?
Wirtz: „Ich habe meine drei Wochen Urlaub auf jeden Fall genossen, habe aber auch am Ende gemerkt, dass ich es schon wieder kaum erwarten kann, zur Mannschaft zurückzukommen und wieder Fußball zu spielen. Ich habe mich auf jeden Einzelnen gefreut. Man verbringt so viel Zeit miteinander. Man steht zusammen auf dem Platz und macht das, was uns allen am meisten Spaß macht. Wir haben vergangene Saison so viel gemeinsam erreicht und dadurch wachsen einem die Menschen dann einfach ans Herz und man vermisst sie irgendwann. Es ist wie früher in der Schule, wenn man alle seine Freunde nach den Sommerferien endlich wiedergesehen hat.“ (lacht)
Du hast dir bei der Ankunft in Donaueschingen ganz besonders viel Zeit genommen für die zahlreich erschienenen Fans. Hattest du mit so einem Empfang gerechnet?
Wirtz: „Ich hätte das tatsächlich nie erwartet. Aber es ist natürlich schön, dass wir so viele Menschen begeistern können. Deswegen nehmen wir uns auch gern die Zeit und honorieren es, dass so viele Leute jeden Tag hierherkommen und uns sehen wollen.“
Von außen betrachtet sind die Trainingseinheiten bereits jetzt wieder sehr intensiv. Wie fühlt es sich für dich auf dem Platz an?
Wirtz: „Klar, in den ersten Einheiten trainiert man natürlich nie das, was man sonst so am liebsten macht, aber wir schaffen die Grundlage für die gesamte Saison. Ich freue mich ehrlich gesagt aber jetzt schon darauf, dass bald viele Testspielen anstehen. (lacht) Da werden wir natürlich versuchen, uns an der vergangenen Saison zu orientieren, uns aber gleichzeitig auch weiterzuentwickeln. Ich glaube, dafür hat sich unser Trainerteam bereits über den Sommer die ein oder andere neue Sache überlegt.“








Neuzugang Martin Terrier verriet vor kurzem in einer Medienrunde, dass er sich von all den neuen Mitspielern am meisten auf dich freuen würde.
Wirtz: „Das ehrt mich natürlich, so etwas zu hören. Er macht auch einen sehr positiven Eindruck auf mich. Er ist ein sehr offener und interessierter Mensch. Und auch auf dem Platz haben wir in ihm einen sehr guten Spieler dazugewonnen. Aber auch die anderen Neuen haben weitere Qualität in unser Team gebracht. Es ist deutlich zu spüren, dass alle gerade richtig Gas auf dem Platz geben. Jeder will sich beweisen, was richtig und wichtig ist, denn davon lebt eine Mannschaft. Ich glaube, das ist genau der richtige Weg für die neue Saison.“
Auch einige Jugendspieler sind hier mit dabei. Siehst du dich als Vorbild für sie?
Wirtz: „Auf jeden Fall, denn ich weiß, wie das ist. Ich habe das vor nicht allzu langer Zeit selbst noch durchgemacht. Es ist nicht immer einfach, wenn man zu den Profis dazustößt. Deswegen will ich jetzt mit meinem Auftreten auf und neben dem Platz, was Professionalität und Einstellung angeht, sowohl mir selbst immer wieder aufs Neue beweisen, dass ich alles fokussiert angehe als damit im gleichen Atemzug den Jüngeren auch zeigen, wie es geht, damit sie sich vielleicht an mir orientieren können. Und bisher bin ich auch ganz zufrieden mit den Jungs.“ (lacht)
Und abseits des Platzes: Wie sieht da deine Freizeitgestaltung hier aus?
Wirtz: „Man findet mich oft an der Tischtennisplatte im Einzel und Doppel – immer mit Amine (Adli, Anm. d. Red.) als Partner. Das ist hier meine Kernkompetenz neben dem Fußball. Ich würde sogar sagen, dass wir das beste Duo sind, aber wir haben leider auch schon eine Niederlage kassiert. Gegen wen, da möchte ich jetzt keine Namen nennen und Komplimente verteilen. Das werden wir jetzt aber in den kommenden Tagen wieder ausbessern.“ (lacht)

Auf hochkarätigen Turnieren in drei Ländern traten sämtliche Junioren-Teams von Bayer 04 durchaus erfolgreich gegen den Ball: Neben dem überzeugenden Turniersieg der U15 in Essen landeten auch die U17 in Stemwede, die U14 in den Niederlanden sowie die U11 in Österreich mit Rang drei auf dem Treppchen. Derweil sorgten die U16-Juniorinnen mit einem 11:1 gegen die U17 des 1. FC Köln für klare Verhältnisse im Derby. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Als Bundesliga-Dritter erwischte die Werkself nach der Winterpause einen Fehlstart ins Jahr 2026, fand im Laufe der Wochen allmählich aber zurück in die Erfolgsspur und gehörte wie im Vorjahr zu den Top 16 in Europa und den Top 4 im DFB-Pokal. In der Bundesliga blieb die Werkself zudem in Sachen Champions-League-Qualifikation bis zum Ende im Rennen. Weil sich aber zwischen gute Leistungen und „big points“ immer wieder auch Rückschläge in die Auftritte der Werkself schlichen, reichte es am Schluss nicht ganz für die Königsklasse. Eine Saison mit vielen Höhen und Tiefen endete auf Rang sechs und in der Qualifikation für die UEFA Europa League. Teil II des Rückblicks auf die Saison 2025/26.
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Von der Saisoneröffnung gegen den Pisa SC bis zum letzten Heimspiel gegen den Hamburger SV haben die Bayer 04-Fans abermals ein großes Herz bewiesen: Insgesamt 31.039 Becher wurden in der Saison 2025/26 bei den Partien in der BayArena gespendet.
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Showdown zum Saisonabschluss: Die U19 von Bayer 04 trifft am Mittwoch, 27. Mai (Anstoß: 19 Uhr/Stadionöffnung: 17 Uhr), im Finale des FVM-Verbandspokals auf den FC Viktoria Köln – und kann die Spielzeit 2025/26 so mit einem Titel beenden. Tickets für die Partie im Aggerstadion in Troisdorf sind ab sofort online sowie am Spieltag an der Tageskasse erhältlich.
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