
Weil die Nationalspieler Charles Aránguiz, Leon Bailey, Julian Baumgartlinger, Aleksandar Dragovic, Kai Havertz, Lukas Hradecky, Tin Jedvaj, Jonathan Tah und Paulinho noch im Urlaub weilen, nahm Peter Bosz auch die sieben A-Junioren Ayman Azhil, Jan Boller, Kevin Bukusu, Yannik Schlößer, Adrian Stanilewicz, Cem Türkmen und Marco Wolf mit nach Wuppertal. Gegen den Regionalliga-Sechsten des Vorjahres schickte der Werkself-Cheftrainer in jeder Halbzeit zwei verschiedene Mannschaften aufs Feld – jeder Spieler sollte den gleichen Anteil an Spielzeit erhalten.
Mit den Neuzugängen Kerem Demirbay und Daley Sinkgraven in der Startelf zeigte die Werkself gegen den WSV von Anfang eine spielfreudige Vorstellung. Schlößer und Azhil verpassten es aber die Werkself früh in Führung zu bringen, der vor Spielfreude nur so strotzende Demirbay setzte den Ball aus spitzem Winkel lediglich an den Innenpfosten. Und so dauerte es bis zur 26. Minute, als Karim Bellarabi den Ball nach einer schönen Einzelaktion mit einem trockenen Rechtsschuss in der langen Ecke unterbrachte und die Bosz-Schützlinge vor rund 2.400 Zuschauern erstmals jubeln ließ. Gut zehn Minuten später ließ Demirbay gleich drei Wuppertaler stehen und legte im Strafraum mustergültig für Kevin Volland auf, der keine Mühe hatte, den Ball aus acht Metern im Tor unterzubringen. Kurz vor der Pause sammelte Demirbay den zweiten Assist: Kapitän Lars Bender vollendete eine Ecke der neuen Nummer 10 bei der Werkself zum 3:0-Halbzeitstand.
Mit verändertem Personal – in der Mittelfeldzentrale wirbelte unter anderem nun Neuzugang Moussa Diaby – blieb die Werkself auch im zweiten Durchgang die klar dominierende Mannschaft, vom Viertligisten war bis auf vereinzelte Entlastungsangriffe wenig zu sehen. Doch trotz vieler guter Gelegenheiten sollte es nur einmal im Kasten der Wuppertaler klingeln: Nachdem WSV-Keeper Niklas Lübcke einen Schuss von Mitchell Weiser nur abprallen ließ, vollendete Joel Pohjanpalo aus kurzer Distanz zum 4:0-Endstand (74.).
In der Schlussphase musste dann noch Neuzugang Diaby ausgewechselt werden. Er hatte sich in einem Zweikampf einen schmerzhaften Pferdekuss zugezogen und wurde vorsichtshalber vom Feld genommen. Die medizinische Abteilung ist aber zuversichtlich, dass der Franzose am Montag wieder mit der Mannschaft trainieren kann.
„Ich denke, wir können mit unserer Leistung ganz zufrieden sein – auch, weil es heute wieder sehr warm war. Ich freue mich, dass ich ein Tor gemacht habe, aber das wichtigste ist, dass heute alle fit geblieben sind“, sagte Karim Bellarabi, der nach seiner Muskel-Sehnen-Verletzung erstmals wieder eingesetzt wurde.
Bayer 04 (1. Halbzeit): Özcan, L. Bender, S. Bender, Bukusu, Sinkgraven – Onur, Demirbay – Bellarabi, Azhil, Schlößer – Volland
Bayer 04 (2. Halbzeit): Lomb – Boller, Retsos, Wendell – Weiser, Türkmen, Stanilewicz, Wolf, Diaby (83. Azhil) – Pohjanpalo, Alario

Große Bühne für den regionalen Fußball-Nachwuchs: Beim Regio-Cup powered by Niedax zeigten am Dienstag, 26. Mai, Junioren aus dem Umland ihr Können auf dem Rasen der BayArena. Insgesamt 15 D-Jugend-Mannschaften aus Leverkusen, Langenfeld und Monheim lieferten sich bei bestem Sommerwetter einen abwechslungsreichen Turniertag – begleitet von zahlreichen Zuschauenden auf den Rängen.
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Showdown zum Saisonabschluss: Die U19 von Bayer 04 trifft am Mittwoch, 27. Mai (Anstoß: 19 Uhr/Stadionöffnung: 17 Uhr), im Finale des FVM-Verbandspokals auf den FC Viktoria Köln – und kann die Spielzeit 2025/26 so mit einem Titel beenden. Tickets für die Partie im Aggerstadion in Troisdorf sind ab sofort online sowie am Spieltag an der Tageskasse erhältlich.
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Defensivspielerin Juliette Vidal wird Bayer 04 Leverkusen im Sommer nach zwei Jahren verlassen. Wohin die 27 Jahre alte Französin, deren Vertrag ausläuft, wechseln wird, steht noch nicht fest.
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Einmal selbst auf dem Rasen stehen, auf dem sonst die Profis der Werkself spielen – für zahlreiche Bayer 04-Mitglieder wurde dieser Wunsch beim diesjährigen Mitglieder-Kick Wirklichkeit. Rund 400 aktive Teilnehmer aller Altersklassen nutzten die Gelegenheit, die BayArena aus einer ganz neuen, besonderen Perspektive zu erleben. Und auch auf den Rängen war einiges los: Insgesamt zog das Event mehr als 1.000 Besuchende an und bildete einen stimmungsvollen Abschluss der Saison.
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