
Im Vergleich zum Testspiel gegen den FC Venedig (2:1) am vergangenen Wochenende entschied sich Xabi Alonso für eine 3-4-3-Formation und nahm dabei vier personelle Veränderungen vor: Im Tor stand dieses Mal wieder Kapitän Lukas Hradecky, der Finne ersetzte Andrey Lunev. In der Defensive starteten Edmond Tapsoba, Jonathan Tah für Odilon Kossounou sowie Piero Hincapie. Davor fingen erneut Mitchel Bakker, Exequiel Palacios und Nadiem Amiri an - statt Jeremie Frimpong komplettierte außerdem Robert Andrich das Mittelfeld. In der Offensive ging es mit Moussa Diaby für Amine Adli, Adam Hlozek und Florian Wirtz los.
Auf der Bayer 04-Bank nahmen zunächst die Keeper Niklas Lomb und Andrey Lunev, Odilon Kossounou, Sardar Azmoun, Kerem Demirbay, Amine Adli, Daley Sinkgraven, Zidan Sertdemir, Madi Monamay, Ayman Azhil sowie Karim Bellarabi Platz. Jeremie Frimpong und Callum Hudson-Odoi standen kurzfristig krankheitsbedingt nicht zur Verfügung.
Wie auch in den vergangenen Testbegegnungen dominierte die Werkself erneut von Beginn an das Spielgeschehen, überzeugte durch überwiegenden Ballbesitz und konnte sich dadurch in der Folge auch zahlreiche Chancen erarbeiten - vor allem durch den immer wieder auffälligen Diaby.

In der 16. Minute zog der Franzose zunächst im Strafraum nach innen, fand im Anschluss seinen im Rücken mitlaufenden Teamkollegen Amiri, der von rechts jedoch etwas zu zentral auf FCK-Keeper Kamil Grabara zielte. Vier Minuten später war es erneut Diaby, der es dieses Mal im Alleingang versuchte und aus selbiger halbrechter Position wie Amiri zuvor den Abschluss suchte. Doch erneut konnte Kopenhagens Schlussmann parieren.
In der 34. Minute gelang den Hausherren dann die bis dato größte Gelegenheit - und abermals war Diaby beteiligt: Die Nr. 19 der Werkself brachte einen Freistoß von links in den Strafraum und fand dort in Tah einen Abnehmer per Kopf. Dieser setzte die Kugel nur wenige Zentimeter am rechten Pfosten vorbei. Damit ging es torlos in die Halbzeitpause.
Auch in Durchgang zwei übernahmen die Leverkusener weiter die Spielkontrolle. Erst versuchte es Wirtz in der 56. Minute mit einem strammen direkten Freistoß, zwei Minuten stand Diaby frei vor dem Tor, der französische Nationalspieler verzog seinen Schuss jedoch über den Kasten.
In der 67. Minute nahm Alonso dann vier Wechsel vor: Für Hincapie kam Kossounou in der Abwehr ins Spiel, Sinkgraven ersetzte Bakker auf der linken Außenbahn, und in der Offensive agierten für Diaby und Hlozek nun Azmoun und Adli. Letzterer wurde zwei Minuten später direkt mit einem sehenswerten Pass in die Tiefe von Wirtz bedient, konnte daraufhin mit einem starken Dribbling den eingewechselten Torhüter der Gäste Karl-Johan Johnsson überwinden und zur inzwischen längst überfälligen 1:0-Führung für die Werkself einnetzen.

In den letzten Spielminuten beruhigte sich die Partie. Nach dem Führungstreffer gab es keine zwingenden Möglichkeiten mehr für Diaby und Co., die Offensivakteure hielten den Ball jedoch sicher in den eigenen Reihen. Auch in der Defensive agierten die Hausherren sicher und ließen nichts zu. So blieb es beim 1:0-Endstand.
Damit hat die Alonso-Elf ihre Wintervorbereitung mit einem Erfolgserlebnis beendet. Am kommenden Wochenende geht es dann auch in der Bundesliga weiter: Dann gastiert Schwarz-Rot im Rahmen des 16. Spieltags beim Tabellenachten Borussia Mönchengladbach. Anpfiff im Borussia-Park ist um 17.30 Uhr.
Die Statistik:
Bayer 04: Hradecky – Tapsoba, Tah, Hincapie (67. Kossounou) – Amiri (81. Bellarabi), Andrich, Palacios (81. Sertdemir), Bakker (67. Sinkgraven) – Diaby (67. Adli), Hlozek (67. Azmoun), Wirtz (81. Demirbay)
FC Kopenhagen: Grabara (46. Johnsson) – Diks (67. Kaastrup), Vavro (67. Stamenic), Lund Jensen (46. Daramy), Jelert (46. Bergmann Johannesson) – Clem (46. Falk), Lerager (46. Claesson), Haraldsson – Bardghji (58. Sahsah), Cornelius (46. Ankersen), Goncalves (46. Khocholava)
Tor: 1:0 Adli (69.)
Gelbe Karten: Palacios – Diks
Schiedsrichter: Dr. Martin Thomsen (SV Donsbrüggen)
Zuschauer: 8.096 in der BayArena

Keine Punkte, trotzdem weitergekommen! Die Leverkusener Konsolen-Profis haben die übrigen drei der sechs Spiele der Online-Vorrunde des vierten Showdowns in der VBL Club Championship 2025/26 absolviert. Unter anderem mit RB Leipzig und dem SC Freiburg warteten die torgefährlichsten Mannschaften inklusive zwei WM-Teilnehmern in den eigenen Reihen. Das #B04eSports-Team musste sich in den Begegnungen zwar insgesamt geschlagen geben, neun Punkte aus den ersten drei Partien vergangene Woche reichten den Leverkusenern aber, um in die Offline-Runde am 2. Februar in Berlin einzuziehen.
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Weiter geht’s in der VBL Club Championship 2025/26! Auf die Leverkusener Konsolen-Profis warten am Dienstagabend, 27. Januar (ab 18 Uhr live auf Twitch und in der Bayer 04-App), die restlichen drei Begegnungen der Online-Vorrunde von Showdown vier. Es geht gegen den 1. FC Kaiserslautern, den SC Freiburg sowie den aktuellen Klub-Meister und Showdown-Drei-Seiger RB Leipzig, mit dem Bayer 04, seinerseits Klub-Vizemeister und Showdown-Eins-Gewinner, vor allem im vergangenen Jahr einige denkwürdige Momente teilte. Der Gegner-Check.
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Zum zweiten Mal wurde in der vergangenen Woche im Schloss Morsbroich der Sport-Ehrenamts-Preis der Stadt Leverkusen verliehen. Auch in diesem Jahr unterstützte Bayer 04 das Engagement junger Menschen im Sport und förderte die Ehrung mit einem Preisgeld von 500 Euro. Oberbürgermeister Stefan Hebbel und Stadtdirektor Marc Adomat überreichten den Spendenscheck der stolzen Preisträgerin Corinna Zeeb vom SSV 1927 Lützenkirchen. Im Rahmen der Sportlerehrung 2025 hatte sich zuvor auch Carlotta Wamser von den Bayer 04-Frauen ins goldene Buch der Stadt eingetragen.
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