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Xabi Alonso hat in seiner aktiven Profi-Karriere in unzähligen Stadien in ganz Europa gespielt. Die Spielstätte des Molde FK gehörte bislang nicht dazu. „Es ist wirklich schön hier. Das Stadion, das Meer, die Stadt“, sagte der Spanier auf der Pressekonferenz am Mittwochabend im Mediencenter. Die Werkself ist aber natürlich nicht wegen der sehenswerten Fjorde und Wasserfälle an den nördlichsten Spielort der aktuellen Europa-League-Saison gereist.
In dem etwas mehr als 11.000 Zuschauer fassenden Molde Stadion nur wenige Meter neben der Uferkante des Fjords will Alonso mit seinem Team an den 4:0-Auftaktsieg gegen BK Häcken anknüpfen. Die Bedingungen im Duell beim norwegischen Meister sind allerdings ungewohnt für die Werkself-Profis, die am Donnerstagabend auf Kunstrasen um die nächsten Punkte in Gruppe H kämpfen. Alonso schenkt dem künstlichen Grün aber nicht viel Aufmerksamkeit: „Der Ball springt anders, das Laufen ist etwas anders. Einfluss auf unsere Aufstellung hat der Kunstrasen aber nicht. Wir machen uns deswegen keine Sorgen. Es geht für uns nur um die taktisch besten Entscheidungen.“
Wie der Cheftrainer der Werkself saß auch Victor Boniface am Mittwochabend auf dem Podium und beantwortete die Fragen der norwegischen und deutschen Medienvertreter. Der 22 Jahre alte Stürmer hatte von 2019 bis 2022 für Bodø/Glimt in Norwegens Eliteserien gespielt und dabei auch die Bekanntschaft mit Molde FK als Gegner gemacht. „In Molde habe ich damals mein erstes Profi-Tor erzielt. Deswegen werden mir der Klub und das Stadion immer in besonderer Erinnerung bleiben.“ Dass die Werkself in Molde auf Kunstrasen antritt, spielt für Boniface keine Rolle: „Für uns wird es keinen Unterschied machen. Wir sind hier, um zu gewinnen.“

Personell kann Alonso nahezu aus dem Vollen schöpfen. Aus dem gemeldeten Europa-League-Kader von Bayer 04 fehlen einzig Arthur und Patrik Schick, der jüngst verletzt ausgefallene Noah Mbamba ist zurück im Aufgebot. Viel Qualität, aus der der Spanier seine Startelf wählen kann. Einblicke in seine Entscheidung, für welche Akteure er sich entscheidet, gewährte Alonso den Journalisten aber noch nicht: „Alle Spieler sind bereit. Es ist eine Option, dass wir wieder wechseln.“ Auch die Entscheidung zwischen Lukas Hradecky und Matej Kovar, der gegen BK Häcken das Tor hütete, blieb am Mittwochabend offen.
Für Alonso persönlich ist der Spieltag nicht nur aufgrund der Partie gegen den norwegischen Meister ein besonderer: Der 41-Jährige ist am Donnerstag genau ein Jahr als Cheftrainer für Bayer 04 tätig. „Diese Marke bedeutet mir schon etwas“, erklärte Alonso. „In dieser Zeit ist viel passiert, überwiegend Positives. Die Bilanz ist gut und sowohl die Mannschaft als auch unser Spiel haben sich weiterentwickelt.“ Allerdings schaue der Spanier „lieber nach vorne als zurück. Wir haben uns den erfolgreichen Start hart erarbeitet und deswegen auch verdient. Wichtig wird jetzt aber sein, dass wir mit der gleichen Konzentration weiter machen.“
An Unterstützung wird es Bayer 04 auch am nördlichsten Spielort der aktuellen Europa-League-Saison nicht mangeln: 300 Fans in Schwarz-Rot unterstützen die Werkself vor Ort im Molde Stadion.

Teamgeist, Teilhabe und Trainerförderung standen auch in diesem Jahr beim Special Youth Camp im süddeutschen Lörrach im Mittelpunkt. Rund 70 Kinder und Jugendliche mit körperlicher oder intellektueller Behinderung erlebten beim jährlich stattfindenden Fußball- und Freizeitcamp eine unvergessliche Woche. Neben abwechslungsreichen und sportlichen Freizeitaktivitäten stand auch die Förderung von Trainerinnen- und Trainer-Tandems auf dem Programm. Mit von der inklusiven Partie: Bayer 04.
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Mehr als 30.000 Becher haben die Fans der Werkself über die abgelaufene Spielzeit hinweg gespendet – und damit ein klares Zeichen für gelebte lokale Unterstützung gesetzt. Bayer 04 freut sich darauf, mit dem geballten sozialen Fan-Support auch in die kommende Saison zu gehen. Wie gewohnt können die Besuchenden der BayArena ihre Pfandbecher an den bereitgestellten Containern spenden und damit verschiedensten gemeinnützigen Projekten aus der Region helfen.
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Mit Saisonbeginn 2026/27 stellt Bayer 04 das Public Catering in der BayArena und im Ulrich-Haberland-Stadion neu auf. Gemeinsam mit dem neuen Catering-Partner Aramark werden Abläufe weiterentwickelt und der Service im Stadion gezielt verbessert.
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Während sich die Werkself vom 1. bis zum 7. August im Trainingslager in Blankenhain auf die neue Saison vorbereitet, schlagen auch einige Bayer 04-Clubmitglieder im Rahmen einer mehrtägigen Club-Tour ihre Zelte im Weimarer Land auf. Sie verfolgen das Trainingslager aus nächster Nähe, besuchen die öffentlichen Einheiten der Mannschaft und nehmen an verschiedensten Unternehmungen und Aktivitäten abseits des Rasens teil. Im Club-Tour-Tagebuch teilen sie ihre Eindrücke, Erlebnisse und besonderen Momente.
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