
Die Trainingsgruppe der U19 war während der Länderspielpause mitunter stark geschrumpft. Das hatte aber auch erfreuliche Gründe: Insgesamt acht Spieler durften sich im Profitraining von Peter Bosz beweisen und laut U19-Coach Markus von Ahlen „wichtige Erfahrungen mitnehmen. Die Rückmeldung war, dass die Jungs sich ganz gut machen, aber ruhig noch frecher auftreten können.“ Für von Ahlen und seinen Trainer-Kollegen Patrick Weiser hatte die „Beförderung“ ihrer Akteure einen merklich geänderten Trainingsalltag zur Folge: „Wir hatten oft nur zehn, elf Spieler im Training“, berichtet von Ahlen. „Da kann man einerseits schön individuell arbeiten, andererseits natürlich nicht im mannschaftstaktischen Bereich.“
Erfreuliche Nachrichten gibt es in Sachen Rekonvaleszente. Sowohl Marvin Alexa als auch Seymour Fünger konnten während der Länderspielpause wieder größere Teile des Mannschaftstraining absolvieren, auch Yannick Schlösser sowie der lange verletzte Achunike-Elijah Ekene mischten in Teilen wieder mit. „Wir haben die Hoffnung, dass sich das irrsinnig lange Lazarett jetzt wieder lichtet“, so von Ahlen. Verzichten muss das Trainerteam am Sonntag auf den noch gesperrten Torhüter Marcel Johnen, der erneut von Jakob Brambach vertreten wird.
Ungeachtet der Personalsituation will Bayer 04 am Sonntag, 18. Oktober, den ersten Heimsieg der noch jungen Saison einfahren. Um 11 Uhr empfängt die U19 im Ulrich-Haberland-Stadion Rot-Weiß Oberhausen. Zuschauer sind nach wie vor nicht zugelassen. Der Gegner ist mit einer maximalen Punktausbeute von sechs Punkten aus zwei Spielen in die neue Saison gestartet. „Oberhausen war in den letzten Jahren immer ein unangenehmer Gegner, den du erstmal knacken musst“, meint von Ahlen, der RWO „nach vorne eine gewisse Wucht“ attestiert. Für sein Team gehe es darum, „die offensiven Räume zu nutzen und die Effektivität offensiv wie defensiv zu verbessern“. Die war der U19 bei der Pokal-Niederlage gegen Köln vor der Länderspielpause abgegangen.
Für die U17 dauert die Länderspielpause im Grunde noch eine Woche länger. Das Team von Jan Hoepner und Tomasz Zdebel hat in der 17er-Staffel der Bundesliga West am Wochenende spielfrei. Am Dienstag, 20. Oktober (Anstoß: 19.15 Uhr), absolviert das Team am Kurtekotten ein Testspiel gegen die U19 des TSV Meerbusch.
Auch die übrigen Nachwuchs-Teams von Bayer 04 absolvieren am Wochenende keine Pflichtspiele. Die U8 tritt am Samstag, 17. Oktober (Anstoß: 11.30 Uhr), im Rahmen eines Freundschaftsspiels bei der U9 der Sportfreunde Königshardt in Oberhausen an, weitere Tests der Jugendteams folgen dann unter der Woche.

1996 konnte Bayer 04 mit Peter Hermann den Abstieg gerade noch so abwenden. Was folgte, war ein Trainerwechsel, der für Hermann zur Geduldsprobe werden sollte. Bis er unter Berti Vogts und Klaus Toppmöller mit dem Klub zu neuen Höhenflügen ansetzte: das Vize-Triple und das Finale der UEFA Champions League. Doch es sollte turbulent bleiben, denn nach der Übersaison folgte der erneute Fast-Absturz – und für den stets Bayer 04-loyalen Peter Hermann deutete sich der erste Klub-Wechsel an. Folge 3 beleuchtet Hermanns Jahre zwischen den Trainern Christoph Daum, Berti Vogts und Klaus Toppmöller.
Mehr zeigen
Mit sieben Zählern steht der 1. FSV Mainz 05 aktuell punktgleich mit dem sechstplatzierten Bayer 04 auf Rang sieben. Beim direkten Duell am heutigen Samstag, 10. Oktober (Anstoß: 15.30 Uhr/live bei RTL und Sky sowie im Werkself-Radio), muss die Werkself vor allem auf ein treffsicheres Offensiv-Duo der Rheinhessen aufpassen. Für kurzentschlossene Leverkusener Fans gibt es vor Ort an der Tageskasse noch Resttickets. Wer Schwarz-Rot dagegen von zu Hause aus verfolgt, hat die Wahl: RTL überträgt das Spiel im Free-TV, im Werkself-Radio gibt es zudem die Expertise des ehemaligen Bayer 04-Profis Falko Götz aufs Ohr. Die Kurzpässe.
Mehr zeigen
Zurück aus der Länderspielpause: Am Samstag, 10. Oktober (Anstoß: 15.30 Uhr), gastiert die Werkself beim 1. FSV Mainz 05. Vor dem Duell in der MEWA ARENA gegen den Tabellensechsten sprach Cheftrainer Carles Martínez unter anderem über die Arbeit in der ungewohnt langen Abstellungsperiode. Außerdem äußerte sich der Spanier auf Nachfrage zu einigen Personalien, darunter Ibrahim Maza.
Mehr zeigen
Vor 17 Jahren feierte die Werkself ihren ersten Sieg in Mainz. Zu den überragenden Akteuren an diesem Nachmittag zählten Torwart René Adler, der das Team lange im Spiel hielt, bevor Bernd Schneider aufdrehte und schließlich mit einem Treffer per direktem Freistoß den 3:1-Erfolg perfekt machte...
Mehr zeigen