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11.01.2026Bundesliga

Werkself Nachdreher zu #B04VfB: Ehrliche Worte und der Blick nach vorn

Es war ein gebrauchter Samstagabend. Die Werkself unterlag zum Start ins neue Jahr am 16. Bundesliga-Spieltag 2025/26 gegen den VfB Stuttgart 1:4. Ein Ergebnis, das bei Spielern wie Fans gleichermaßen für enttäuschte Gesichter sorgte. „Wir haben ohne Leidenschaft gespielt“, stellte etwa Alejandro Grimaldo im Anschluss ehrlich fest. Mitspieler Jarell Quansah zeigte sich noch selbstkritischer, betonte: „Wir waren Meilen von einer guten Leistung entfernt. Vor allem vor unseren Fans hier im eigenen Stadion kannst du so eine Leistung nicht zeigen. Da müssen wir uns, um ehrlich zu sein, entschuldigen.“ Alle Aussagen sowie Zahlen und Fakten zum Duell mit dem VfB Stuttgart liefert der Werkself Nachdreher.
Team nach Abpfiff

Zusammenfassung: Spiel schon vor der Pause entschieden

Den besseren Start in die Partie erwischten die Gäste: Bereits in der 7. Minute ging der VfB durch Jamie Leweling in Führung. Nach einer anschließenden eher ereignisarmen Phase erhöhte Maximilian Mittelstädt per Foulelfmeter auf 2:0 (29.), ehe die Gäste kurz vor der Pause durch einen Doppelschlag von Leweling (45.) und Deniz Undav (45.+2) auf 4:0 stellten. In Hälfte zwei, inzwischen mit einigen frischen Kräften auf dem Platz, hatte sich die Werkself zwar etwas gefangen und holte so in der Folge einen Elfmeter heraus, den Alejandro Grimaldo zum 1:4 nutzte (66.). Weitere Tore fielen aber nicht.

Stimmen: „Sorry für diesen Abend und Danke für den Support“

Kasper Hjulmand zog nach Abpfiff folgendes Resümee: „Das Ergebnis enttäuscht uns natürlich sehr. Wir waren in den ersten Minuten einfach zu schlecht, haben nicht gut gespielt. Stuttgart hat eine bessere Leistung gezeigt und den Sieg verdient. Gegen solche Mannschaften ist es normalerweise wichtig, selbst offensiv zu spielen und nach Ballverlusten schnell zu reagieren. Das ist uns heute nicht gelungen. Wir hoffen, dass wir es am Dienstag gegen Hamburg besser machen.“

Kasper Hjulmand

Alejandro Grimaldo sagte am Mikrofon von Werkself-TV: „Das Spiel war hart. Bei so vielen Toren in der ersten Hälfte ist es schwierig, das noch aufzuholen. Wir hatten eine gute Trainingswoche aber sind einfach nicht ins Spiel gekommen. Wir haben ohne Leidenschaft gespielt.“ Auch Jarell Quansah erklärte: „Wir waren Meilen von einer guten Leistung entfernt. Man wartet so lange auf das erste Spiel in einem neuen Jahr und dann zeigt sich die Mannschaft in so einer Form - das entspricht nicht unserem Level. Wir müssen deutlich mehr Kampfwille und Zielstrebigkeit zeigen, wenn wir Punkte holen wollen. Vor allem vor unseren Fans hier im eigenen Stadion kannst du so eine Leistung nicht zeigen. Da müssen wir uns, um ehrlich zu sein, entschuldigen.“

Derweil meldete sich auch Jonas Hofmann auf seinem Profil in den Sozialen Medien wie folgt zu Wort: „Absolut kein guter Start ins neue Jahr, auch auf diese Art, da brauchen wir auch gar nicht drumherum reden oder uns rechtfertigen!“ Und die Leverkusener Nummer 7 weiter: „Ein dickes Sorry für diesen Abend und noch dickeres Danke für den Support - ich hoffe, dass ihr uns trotzdem weiter zahlreich in Hamburg zum Sieg pusht!“

Presseschau: „Stuttgart schließt Akte Angstgegner

Der kicker schrieb: „Der VfB Stuttgart schließt im ersten Spiel des neuen Jahres 2026 die Akte ‚Angstgegner Leverkusen‘“ und bezog sich damit auf die Bilanz von zuvor 29 Begegnungen mit lediglich einer Niederlage und insbesondere die umkämpften Duelle der jüngeren Vergangenheit, in denen die Schwaben häufig nah am Sieg waren, die Werkself aber stets die Niederlage vereitelte und entweder noch ein Remis holte oder Spiele Last-Minute sogar noch Sieg drehte. Die Bild-Zeitung schrieb zu diesem Thema: „Diesmal ist die bittere Pleite in Halbzeit zwei trotz des Elfmeter-Treffers von Grimaldo zum 1:4 (66.) nicht mehr abzuwenden.“ Das Blatt weiter: „Der VfB feiert dagegen eine Gala-Vorstellung seiner DFB-Stars, die für alle vier Treffer sorgen.“

Personal: Startelf-Comeback für Fernández

Erfreulich trotz des Ergebnisses war folgende Nachricht: Ezequiel Fernández stand erstmals nach seiner Ende Oktober erlittenen Verletzung wieder in der Startelf. Beim Jahresabschluss bei RB Leipzig (3:1) hatte der Argentinier bereits sein Comeback gefeiert, kam gegen die Sachsen zu einem Kurzeinsatz. Nun durfte er erstmals wieder von Beginn an ran und spielte 67 Minuten.

Alejandro Grimaldo stellte seinerseits mit seinem Treffer seine Scorer-Ausbeute aus der Vorsaison ein, steht damit jetzt bei fünf Toren und vier Vorlagen.

Andrich und Co.

Statistik: 16 Schüsse, doch nur der Elfmeter sitzt

Die Werkself verbuchte insgesamt knapp über 57 Prozent Ballbesitz, gewann 47 Prozent der Zweikämpfe und probierte es 16-mal auf das Tor (Stuttgart zehnmal). 

Ausblick: Hinrunden-Abschluss beim HSV

Viel Zeit zum Grübeln bleibt nicht. Weiter geht es bereits in drei Tagen am kommenden Dienstag, 13. Januar (Anstoß: 20.30 Uhr). Die Werkself gastiert im Rahmen des 17. Spieltags zum Hinrunden-Abschluss der Bundesliga bei Aufsteiger Hamburger SV, ehe am kommenden Samstag, 17. Januar (Anstoß: 15.30 Uhr), bei der TSG Hoffenheim die Rückrunde eingeläutet wird.

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