
Tore: Von Anfang an kam die U19 in Oberhausen nicht gut in die Partie. Schon nach neun Minuten fiel das 0:1 durch einen Kopfball im Anschluss an eine Ecke. Wenig später leisteten sich die Gäste im Spielaufbau einen Ballverlust, den Oberhausen im Gegenzug zum 2:0 verwandelte (20.). Als kurz nach der Pause nach einem langen Ball von außen das 3:0 fiel (55.) war schon eine Vorentscheidung gefallen.
Zwar verkürzte Yannick Schaus nach einem Zuspiel von Ömer Tokac im Anschluss an eine Balleroberung im Mittelfeld auf 1:3 (66.). Doch RWO legte durch einen Abstauber in der Schlussphase das 4:1 nach (79.). Den Schlusspunkt setzte die U19 der Werkself, als Marco Wolf ein Zuspiel von Rechtsaußen im Tor unterbrachte (88.). An der Niederlage änderte das freilich nichts mehr.
Einordnung: Nach bisher nur zwei Gegentoren in der Rückrunde musste die U19 in Oberhausen mit dem 2:4 einen Dämpfer hinnehmen. Für das Team von Markus von Ahlen bleibt es mit 34 Punkten bei Platz fünf.
So geht's weiter: Das nächste Heimspiel bestreiten die Werkself-Junioren am 13. April um 13 Uhr gegen den SC Paderborn.
Das weitere Restprogramm: VfL Bochum (A, 27.4.), SV Rödinghausen (H, 5.5.), 1. FC Köln (A, 13.5.)
DIE STATISTIK:
RW Oberhausen U19: Heekeren - Haferkorn, Gereke, Kaya, Herbstsommer (71. Celik), Aris (83. Ismanovski), Gabriel, Kücük, Dalyanoglu, Uedickoven, Fleer.
Bayer 04 U19: Lotka - Rüth, Boller, Lamti, Stanilewicz, Tokac, H. Bukusu, Wolf, K. Bukusu (64. Gaedicke), Azhil, Fragapane (58. Schaus).
Tore: 1:0 Kaya (9.), 2:0 Aris (20.), 3:0 Kaya (55.), 3:1 Schaus (66.), 4:1 Kücük (79.), 4:2 Wolf (88.).
Gelbe Karten: Stanilewicz, K. Bukusu, Boller, Lamti, Azhil - Kaya.
Schiedsrichter: Busch (Sulzbach).
Zuschauer: 102.

Das Bundesliga-Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg in der Hinrunde war für die Bayer 04-Frauen einer dieser klassisch-sprichwörtlichen „Tage zum Vergessen“. Eingeleitet durch eine Rote Karte gegen Torhüterin Charlotte Voll in der ersten Spielminute und schließlich nach einem weiteren Platzverweis sogar in doppelter Unterzahl unterlag die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold dem Vizemeister 1:5. Am Sonntag, 18.30 Uhr (MagentaSport und DAZN), bietet sich im AOK Stadion die Chance zur Revanche – und auf wertvolle Punkte im Rennen um Rang drei.
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