
Nach einer kontrollierten Anfangsphase mit einigen Freistoß-Gelegenheiten für die Gäste aus Stuttgart sowie einem Schuss von Emrehan Gedikli aus 20 Metern auf der Gegenseite (18.) setzte der Werkself-Nachwuchs, der ohne die zu den Profis abgestellten Iker Bravo und Zidan Sertdemir antrat, den ersten Stich: Aaron Tshimuanga und Noah Pesch spielten eine Umschaltsituation mit einem Doppelpass über die linke Seite sehenswert in den Strafraum. Tshimuangas Abschluss prallte aus der Abwehr Gedikli vor die Füße, der aus acht Metern flach zum 1:0 einschoss (27.).
Der Jubel bei den Leverkusener Talenten währte aber nicht lang. Der VfB kam nur vier Minuten später zum Ausgleich, als die Bayer 04-Abwehr einen Pass von der Grundlinie nicht entscheidend klären konnte und die Schwaben in Person von Luis Ribeiro zum 1:1 einschießen konnten (31.).
Bis zur Pause erspielte sich keines der Teams einen deutlichen Vorteil. Stuttgart kam etwas spritziger aus der Pause und spielte zunächst optisch überlegen. Den ersten gefährlichen Abschluss hatte allerdings der Bayer 04-Nachwuchs: Gedikli dreht sich am rechten Strafraumeck blitzschnell und zielte knapp am langen Eck vorbei (51.).
Kurz darauf durften aber die Gäste jubeln. Nach einem Angriff über links ließ Raul Paula den Ball an der Strafraumgrenze durchlaufen und traf mit einem Schuss ins rechte obere Eck zum 2:1 für den VfB (53.). Das Team von Trainer Sven Hübscher schüttelte sich kurz und erhöhte den Druck.
Vor allem über die linke Seite kamen immer wieder gute Ansätze - aber die ganz große Möglichkeit fehlte. Dafür agierte der VfB eiskalt: Aus einer Balleroberung spielten sich die Gäste im Zentrum durch, Thomas Kastanaras vollendete, alleine vor Bayer 04-Keeper Roy Steur stehend, zum 3:1 (76.).
Die Schwarzen-Roten steckten nicht auf und spielten weiter nach vorne. In der Schlussphase hätten aber die Stuttgarter durch einen Foulelfmeter, den Steur stark parierte (86.), sowie einen Pfostenschuss das Endergebnis höher gestalten können. Die DFB-Pokal-Partie der U19 gibt es im Re-Live auf dem klubeigenen YouTube-Kanal zu sehen.
So geht's weiter: Am 20. November ist Derby-Zeit für die U19, dann geht es in der A-Junioren-Bundesliga West zum 1. FC Köln (Anstoß: 11 Uhr). Das nächste Heimspiel bestreiten die Werkself-Junioren am 5. Dezember. Dann ist ab 11 Uhr der Wuppertaler SV zu Gast im Ulrich-Haberland-Stadion.
Die Statistik:
Bayer 04: Steur - Fofana, Tshimuanga, Eze, Köhl (89. Ballicalioglu), Barak, L. Pesch (89. Aksoy), Moustfa (76. Jung), Aourir, N. Pesch (90.+3 Erken), Gedikli
Stuttgart: Werdich - Hoppe, Reichardt, Schuster, Littig, Laupheimer, Ribeiro (79. Sahin), Winkler, Kastanaras, Paula (90. König), Tibidi
Tore: 1 :0 Gedikli (27.), 1:1 Ribeiro (31.), 1:2 Paula (53.), 1:3 Kastanaras (76.)
Gelbe Karten: Barak, Fofana, Eze - Paula, Laupheimer, Reichardt
Bes. Vorkommnis: Steur hält Foulelfmeter von Tibidi (86.)
Schiedsrichter: Schandry (Königstein)
Zuschauer: 220

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Sechster Sieg im sechsten Spiel: Die U19 von Bayer 04 weist nach dem 3:1 (2:1) gegen Alemannia Aachen am 7. Spieltag der Vorrunde in der DFB-Nachwuchsliga weiterhin eine makellose Bilanz auf und bleibt souveräner Tabellenführer in Gruppe G. Für die Leverkusener traf Gabriel Minutillo im Ulrich-Haberland-Stadion zunächst zweimal per Elfmeter. Im zweiten Durchgang legte Torjäger Aleksa Damjanovic den dritten Treffer für Schwarz-Rot nach.
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1996 konnte Bayer 04 mit Peter Hermann den Abstieg gerade noch so abwenden. Was folgte, war ein Trainerwechsel, der für Hermann zur Geduldsprobe werden sollte. Bis er unter Berti Vogts und Klaus Toppmöller mit dem Klub zu neuen Höhenflügen ansetzte: das Vize-Triple und das Finale der UEFA Champions League. Doch es sollte turbulent bleiben, denn nach der Übersaison folgte der erneute Fast-Absturz – und für den stets Bayer 04-loyalen Peter Hermann deutete sich der erste Klub-Wechsel an. Folge 3 beleuchtet Hermanns Jahre zwischen den Trainern Christoph Daum, Berti Vogts und Klaus Toppmöller.
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