
Die U17 von Bayer 04 hat ihr erstes Testspiel im Rahmen des Trainingslagers in Japan bestritten. Das Team der beiden Trainer Jan Hoepner und Patrick Weiser macht für eine Woche in Nagasaki Station, nachdem Bayer 04 vor kurzem eine Kooperation mit dem dort ansässigen Erstligisten V-Varen abgeschlossen hatte. Der Praxistest gegen die U18 der Japaner endete mit einem leistungsgerechten 2:2-Unentschieden. Bei der Partie, die über die Distanz von dreimal 30 Minuten geführt wurde, gerieten die Leverkusener zeitig in Rückstand. Das zwischenzeitliche 1:1 erzielte Emrehan Gedikli nach tollem Dribbling von Yannick Schlösser. Danach markierte Seymour Fünger per Kopf nach Vorlage von Neuzugang Kingsley Sarpei das 2:1, ehe V-Varen unmittelbar vor dem Schlusspfiff zum Endstand egalisierte.
„Ein gutes Spiel und ein gerechtes Resultat“, sagte Slawomir Czarniecki, der Nachwuchskoordinator von Bayer 04. Auch über den freundschaftlichen sportlichen Vergleich hinaus, der noch einen kulturellen Nachgang in Form eines gemeinsamen Abendessen erfuhr (im Bild oben), sind die Eindrücke der Werkself-Delegation nur positiv. „Wir sind hier sehr gut aufgenommen worden, die Betreuung und Hilfsbereitschaft unserer japanischen Gastgeber ist top“, betont Czarniecki.
Dabei stand der Start des Asien-Trips nicht unter dem glücklichsten Stern. Die Anreise jedenfalls gestaltete sich komplizierter als gedacht: Der Bayer 04-Tross musste ungeplant eine Extra-Nacht in Tokio einlegen, weil am vergangenen Samstag sämtliche Inlandsflüge in Japan wegen des Taifuns abgesagt wurden – das Trainingslager in Nagasaki begann so mit eintägiger Verspätung. Dem Eifer und Ehrgeiz der U17-Talente tut dies indes keinerlei Abbruch. „Die Stimmung im Team ist sehr gut“, versichert Czarniecki, „trotz des schwülwarmen Klimas ziehen alle super mit und trainieren sehr intensiv.“
Am heutigen Mittwochabend verfolgt der Bayer 04-Tross das Duell der japanischen J-League zwischen Gastgeber V-Varen Nagasaki gegen Consadole Sapporo. Dabei wird das Team aus Deutschland den Fans im Stadion offiziell vorgestellt. Die U17 von Bayer 04 bestreitet am Samstag noch ein weiteres Freundschaftsspiel gegen eine regionale japanische U18-Auswahl. Daneben kommen auch weitere kulturelle Aspekte nicht zu kurz, wie ein Besuch des Atomic Bomb Museums in Nagasaki. Am Sonntag steht die Rückreise in die Heimat an.


1996 konnte Bayer 04 mit Peter Hermann den Abstieg gerade noch so abwenden. Was folgte, war ein Trainerwechsel, der für Hermann zur Geduldsprobe werden sollte. Bis er unter Berti Vogts und Klaus Toppmöller mit dem Klub zu neuen Höhenflügen ansetzte: das Vize-Triple und das Finale der UEFA Champions League. Doch es sollte turbulent bleiben, denn nach der Übersaison folgte der erneute Fast-Absturz – und für den stets Bayer 04-loyalen Peter Hermann deutete sich der erste Klub-Wechsel an. Folge 3 beleuchtet Hermanns Jahre zwischen den Trainern Christoph Daum, Berti Vogts und Klaus Toppmöller.
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Mit sieben Zählern steht der 1. FSV Mainz 05 aktuell punktgleich mit dem sechstplatzierten Bayer 04 auf Rang sieben. Beim direkten Duell am heutigen Samstag, 10. Oktober (Anstoß: 15.30 Uhr/live bei RTL und Sky sowie im Werkself-Radio), muss die Werkself vor allem auf ein treffsicheres Offensiv-Duo der Rheinhessen aufpassen. Für kurzentschlossene Leverkusener Fans gibt es vor Ort an der Tageskasse noch Resttickets. Wer Schwarz-Rot dagegen von zu Hause aus verfolgt, hat die Wahl: RTL überträgt das Spiel im Free-TV, im Werkself-Radio gibt es zudem die Expertise des ehemaligen Bayer 04-Profis Falko Götz aufs Ohr. Die Kurzpässe.
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Zurück aus der Länderspielpause: Am Samstag, 10. Oktober (Anstoß: 15.30 Uhr), gastiert die Werkself beim 1. FSV Mainz 05. Vor dem Duell in der MEWA ARENA gegen den Tabellensechsten sprach Cheftrainer Carles Martínez unter anderem über die Arbeit in der ungewohnt langen Abstellungsperiode. Außerdem äußerte sich der Spanier auf Nachfrage zu einigen Personalien, darunter Ibrahim Maza.
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Vor 17 Jahren feierte die Werkself ihren ersten Sieg in Mainz. Zu den überragenden Akteuren an diesem Nachmittag zählten Torwart René Adler, der das Team lange im Spiel hielt, bevor Bernd Schneider aufdrehte und schließlich mit einem Treffer per direktem Freistoß den 3:1-Erfolg perfekt machte...
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