
Dass da ein ganz harter Brocken auf die U17 von Bayer 04 warten würde, war von vornherein klar. Nach zuvor zwei Siegen verlor das Team des Trainergespanns Jan Hoepner und Patrick Weiser bei Borussia Dortmund mit 0:3 (0:2). In einer Neuauflage des Endspiels um die Deutsche Meisterschaft der Vorsaison mussten die Leverkusener die Überlegenheit des Gegners anerkennen. „Wir haben verdient verloren, da gibt es gar keinen Zweifel. Die Enttäuschung ist groß, sowohl bei den Jungs als auch bei uns Trainern“, sagte Coach Jan Hoepner, „eigentlich freut man sich ja auf solche Spiele auf Augenhöhe. Aber wir haben heute gesehen, dass noch viel Arbeit vor uns liegt.“
35 Minuten lang waren die Gäste, die in der Abwehr wieder auf Kevin Bukusu zurückgreifen konnten, halbwegs ordentlich im Rennen und besaß auch Möglichkeiten durch Herdi Bukusu und Berkan Arik. Dann aber setzte sich die Borussia mit einem Doppelschlag kurz vor der Pause schon entscheidend ab. Erst traf Yassim Ibrahim zur Führung des BVB (36.), dann legte Florian Rausch wenige Augenblicke das 2:0 nach (37.).
„Dieser Nackenschlag hat uns natürlich weh getan“, betonte Patrick Weiser, „aber man muss auch festhalten, dass wir dem BVB insgesamt körperlich nicht gewachsen waren und die wichtigen Zweikämpfe nicht gewonnen haben.“ Fünf Minuten nach dem Wechsel machten die Dortmunder den Deckel drauf. Nach Foulspiel von Kevin Bukusu, der einen Schritt zu spät kam im Strafraum, gab's Elfmeter, den Mohammed El Gourari gegen Marian Prinz verwandelte. 3:0 – das Ding war durch.
Für die U17 von Bayer 04 geht es zum Abschluss der Hinrunde in der B-Junioren-Bundesliga West mit dem Heimspiel gegen Arminia Bielefeld am 27. November weiter.
Die Statistik:
Borussia Dortmund U17: Unbehaun – Fath, Mißner, Ehmann, Ferjani, Bakir (72. Terzioglu), Aydinel (14. El Gourari), Rausch, Ibrahim (77. Reimer), Raschl (62. Besong), von Cysewski
Bayer 04 U17: Prinz – Boller, Arik (62. Schneider), Bamidele, Stanilewicz (75. Anapak), Makreckis (52. Spellerberg), H. Bukusu, Schaus K. Bukusu, Fragapane, Songue (69. Fesenmeyer)
Tore: 1:0 Ibrahim (35.), 2:0 Rausch (37.), 3:0 El Gourari (45.)
Schiedsrichter: Berger
Gelbe Karten: Bakir – K. Bukusu
Zuschauer: 110


Wichtiger Erfolg: Die U17 von Bayer 04 hat am 8. Spieltag der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga gegen den FC Viktoria Köln 3:0 (2:0) gewonnen. In der ersten Hälfte trafen Valon Bedzeti (22.) und Louis Lomboy (28.) für Schwarz-Rot, Bedzeti entschied die Partie nach dem Seitenwechsel (69.) für die über die gesamte Dauer konzentriert verteidigenden Leverkusener.
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1996 konnte Bayer 04 mit Peter Hermann den Abstieg gerade noch so abwenden. Was folgte, war ein Trainerwechsel, der für Hermann zur Geduldsprobe werden sollte. Bis er unter Berti Vogts und Klaus Toppmöller mit dem Klub zu neuen Höhenflügen ansetzte: das Vize-Triple und das Finale der UEFA Champions League. Doch es sollte turbulent bleiben, denn nach der Übersaison folgte der erneute Fast-Absturz – und für den stets Bayer 04-loyalen Peter Hermann deutete sich der erste Klub-Wechsel an. Folge 3 beleuchtet Hermanns Jahre zwischen den Trainern Christoph Daum, Berti Vogts und Klaus Toppmöller.
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Mit sieben Zählern steht der 1. FSV Mainz 05 aktuell punktgleich mit dem sechstplatzierten Bayer 04 auf Rang sieben. Beim direkten Duell am heutigen Samstag, 10. Oktober (Anstoß: 15.30 Uhr/live bei RTL und Sky sowie im Werkself-Radio), muss die Werkself vor allem auf ein treffsicheres Offensiv-Duo der Rheinhessen aufpassen. Für kurzentschlossene Leverkusener Fans gibt es vor Ort an der Tageskasse noch Resttickets. Wer Schwarz-Rot dagegen von zu Hause aus verfolgt, hat die Wahl: RTL überträgt das Spiel im Free-TV, im Werkself-Radio gibt es zudem die Expertise des ehemaligen Bayer 04-Profis Falko Götz aufs Ohr. Die Kurzpässe.
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Zurück aus der Länderspielpause: Am Samstag, 10. Oktober (Anstoß: 15.30 Uhr), gastiert die Werkself beim 1. FSV Mainz 05. Vor dem Duell in der MEWA ARENA gegen den Tabellensechsten sprach Cheftrainer Carles Martínez unter anderem über die Arbeit in der ungewohnt langen Abstellungsperiode. Außerdem äußerte sich der Spanier auf Nachfrage zu einigen Personalien, darunter Ibrahim Maza.
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