
Cheftrainer Kevin Brok veränderte seine Startelf im Vergleich zum überzeugenden 4:1-Erfolg beim FC Viktoria Köln auf fünf Positionen. Unter anderem kehrte der etatmäßige Kapitän Ben Hawighorst in die Startelf zurück. Leverkusen und der 1. FC Köln waren vor diesem Spieltag punktgleich an der Tabellenspitze der DFB-Nachwuchsliga Gruppe G. Der Bayer 04-Nachwuchs hatte jedoch ein Spiel weniger absolviert.
Beide Mannschaft starteten bei sonnigen, aber recht kühlen Bedingungen selbstbewusst in die Partie. Die Gäste aus Leverkusen lösten sich in der Anfangshase immer wieder kreativ aus dem hohen Pressing der Kölner, den ersten Abschluss verbuchte jedoch die Heimmannschaft. Der zentrale Abschluss aus etwa 18 Metern von Lennard Völp stellte Bayer 04-Keeper Simeon Rapsch jedoch nicht vor größere Schwierigkeiten (7.).
In der Folge war die U17 des deutschen Doublesiegers vor allem in der Defensive gefordert. Nach 17 Minuten parierte Rapsch einen Kopfball von Niklas Abert stark. Der Keeper war in der 28. Minute erneut gefordert, als er stark gegen Kölns Stürmer Kevin Chidera Ekweribe parierte. Knapp 90 Sekunden später war jedoch auch Rapsch machtlos: Benjamin Ley brachte Köln nach einem Steckpass durchs Zentrum in Führung (29.). Und der Bayer 04-Nachwuchs tat sich weiterhin schwer, in der 40. Minute verpasste Ley die Verdopplung der Kölner Führung nur knapp. Nach einer weiteren gefährlichen Offensivaktion der Kölner pfiff Schiedsrichter Maurice Stubenrauch pünktlich zur Pause.






Cheftrainer Brok reagierte auf den Pausen-Rückstand mit einem Doppelwechsel, Elia Datene und Melis Djedovic kamen in die Partie. Am Spielverlauf änderte sich zunächst wenig: Köln agierte dominant, Leverkusen war vor allem im Spiel gegen den Ball gefordert. Schon in der 48. Minute reagierte Rapsch erneut glänzend gegen Ley. In der 56. Minute verbuchte Jeremiah Mensah den ersten Abschluss von Schwarz-Rot aufs Kölner Gehäuse. Sein Torschuss aus 20 Metern stellte Leonard Reiners jedoch nicht vor größere Herausforderungen.
Dieser Versuch schien jedoch eine Signalwirkung zu haben: Vier Minuten später verpasste Berkan Ermec nach einer scharfen Hereingabe von Jonah Berghoff nur hauchzart den Ausgleich. Leverkusen agierte nun deutlich offensiver. Einige vielversprechende Situationen blieben jedoch ungenutzt. Auf der Gegenseite boten sich nun durch die offensivere Herangehensweise auch größere Räume für Köln. Kevin Chidera Ekweribe ließ in der 73. Minute die Vorentscheidung liegen. In der Schlussphase kamen beide Teams zu weiteren Möglichkeiten, ohne jedoch zwingend vors Tor zu gelangen. Mensahs Abschluss nach einer Ecke in der Nachspielzeit wurde von den Gastgebern geblockt, eine weitere Möglichkeit bekam die Leverkusener U17 nicht. Wenig später beendete der Schiedsrichter die Partie.






Für die Leverkusener U17 geht es nun mit einer Englischen Woche weiter: Bereits am Mittwoch trifft das Team auf den FSV Frankfurt. Anpfiff ist um 18.30 Uhr am Leistungszentrum Kurtekotten.
Die Highlights:
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Die Statistik:
1. FC Köln: Reiners – Obayda, Adoga, Cherif, Kotya-Fofana, Völp, Abert (63. Karadeniz), Ley, Ekweribe, Nikolic (75. Topal), Simon (63. Vunguidica)
Bayer 04: Rapsch – El Massoudi, Hawighorst, Sahin (46. Djedovic), Kir (Datene), Ermec (75. Massek), Berghoff, J. Mensah, Brüß, Montorro (81. Fink), Domnic
Tore: 1:0 Ley (29.)
Gelbe Karten: Abert, Nikolic, Ekweribe – Brüß, Montorro, Djedovic
Schiedsrichter: Maurice Stubenrauch (Bonn)

Mit dem VfB Stuttgart wartet am heutigen Samstag, 9. Mai (Anstoß: 15.30 Uhr), der nächste direkte Konkurrent im Rennen um die Qualifikation für die UEFA Champions League. Die fünftplatzierten Schwaben stehen punktgleich mit einem drei Treffer schlechteren Torverhältnis einen Rang hinter der Werkself. Die schwarz-rote Bilanz in Bad Cannstatt spricht eine deutlichere Sprache: Seit über 16 Jahren gab es beim VfB keine Leverkusener Niederlage mehr. Für diesen so wichtigen möglichen Auswärtsdreier könnte unter anderem die Konterstärke von Bayer 04 sorgen. Zwar sind auch die Stuttgarter offensiv brandgefährlich, müssen aber auf ihren Kapitän verzichten. Die Kurzpässe.
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