
Dirk Dreher gerät ein wenig ins Schwärmen, wenn er über das zweitägige Turnier im Berliner Olympiapark, der Trainingsstätte von Hertha BSC, spricht. „Das ist eine absolute Top-Veranstaltung, die vom DFB super organisiert wird. Alle Teams sind im selben Hotel untergebracht, der Rahmen ist einfach großartig“, sagt der Bayer 04-Manager. Dass es für die Leverkusener Vertretung nicht beim Bewundern der äußeren Umstände bleiben soll, versteht sich indes von selbst. „Klar haben wir Ambitionen, weit zu kommen und im besten Fall den Wettbewerb sogar zu gewinnen. Aber das geht den übrigen neun Mannschaften gewiss nicht anders“, betont Dreher.
Bayer 04 trifft in seiner Gruppe A auf den Vorjahresfinalisten SG Mittelmosel/Leiwen, Victoria Hamburg, die SG Stadelhofen/Oberkirch sowie SpG Martinroda/Ilmenau/Geratal. In der anderen Gruppe sind Bayern München und Titelverteidiger Blau-Weiß 90 Berlin die favorisierten Teams. Gespielt wird über zweimal 15 Minuten pro Partie. „Vom Namen her werden wir sicherlich hoch gehandelt, aber Fakt ist auch, dass wir mit unserer Ü40 in der jüngeren Vergangenheit meist nur auf dem Kleinfeld mit fünf Feldspielern angetreten sind. Im Vergleich elf gegen elf auf dem großen Platz sind die anderen Vereine sicherlich besser eingespielt. Mal schauen, wie es für uns laufen wird“, sagt Dirk Dreher.
Prominentester Akteur von Bayer 04 in Berlin wird Jens Nowotny (oben im Bild) sein. Am Samstag, wenn die Leverkusener drei Gruppenspiele zu absolvieren haben, muss das Trainerteam Gerd Kentschke und Christian Hausmann noch auf Pepe Spitali und Marc Bach verzichten, die aber am Abend nachreisen und dann am Sonntag für Verstärkung sorgen. Auch Meinolf Sprink, Direktor Fans und Soziales bei Bayer 04, wird sich nach dem Bundesligaspiel der Werkself-Profis in Dortmund nach Berlin aufmachen und die Mannschaft in der Hauptstadt vor Ort unterstützen. Gleiches hatte auch Fernando Carro im Sinn, der Vorsitzende der Geschäftsführung von Bayer 04 ist aber am Sonntag wegen anderer Verpflichtungen kurzfristig verhindert.
Das Aufgebot von Bayer 04 beim deutschen Ü40-Cup in Berlin, Tor: Tomasz Bobel, Daniel Galic; Feld: Jens Nowotny, Zoltan Sebescen, Markus Happe, Carsten Baumann, Sascha Jagusch, Mike Rietpietsch, René Rydlewicz, Thorsten Judt, Marcel Podszus, Marcus Feinbier, Marc Bach, Christoph Chylla, Zülfi Simsek, Julius Ewig, Pepe Spitali.


Am 6. Spieltag der DFB-Nachwuchsliga (Gruppe B) hat Bayer 04 gegen den FC Augsburg 2:3 (2:2) verloren und ist somit in der Hauptrunde nach wie vor sieglos. In Abwesenheit von gleich sechs Akteuren, die das Aufgebot der U19 verstärkten, zeigte das Team von Trainer Benjamin Adam vor allem kämpferisch eine starke Leistung. Am Ende reichte es aber nach dem 3:3 im Hinspiel nicht zu einem erneuten Unentschieden gegen den FCA.
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Nächstes Heimspiel, nächster Top-Gegner – nächstes Ausrufezeichen? Drei Tage nach dem überzeugenden Auftritt beim 1:1-Remis gegen den FC Arsenal im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Champions League geht es für Bayer 04 in der Bundesliga ebenso hochkarätig weiter. Im Rahmen des 26. Spieltags gastiert der Tabellenführer FC Bayern München in der ausverkauften BayArena. Vorab sprach Cheftrainer Kasper Hjulmand über einen Vergleich zwischen Arsenal und den Münchnern, den torreichen Auftritt der Bayern in der Königsklasse und einen Kader-Rückkehrer im eigenen Aufgebot.
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Beste Laune und bis dato nie öffentlich gewordene Storys: Knapp 100 Bayer 04-Fans füllten am Donnerstagabend die Schwadbud im Osten der BayArena, um bei der ersten Ausgabe der neuen Veranstaltungsreihe „Rudi lädt ein“ live dabei zu sein. Dabei hörten sie gespannt zu, wie die langjährigen Werkself-Profis Gonzalo Castro und Stefan Kießling mit Rekordspieler Rüdiger Vollborn und Moderator sowie Stadionsprecher Tobias Ufer über die vielen gemeinsamen Jahre unterm Kreuz sprachen, kuriose Geschichten zum Besten gaben und Kabinen-Geheimnisse ausplauderten. Wer die Premiere verpasst hat, kann sich bereits auf die zweite Ausgabe freuen – am 12. Mai testet Rudi bei einem Quiz-Abend das Expertenwissen der Bayer 04-Fans.
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Das Bundesliga-Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg in der Hinrunde war für die Bayer 04-Frauen einer dieser klassisch-sprichwörtlichen „Tage zum Vergessen“. Eingeleitet durch eine Rote Karte gegen Torhüterin Charlotte Voll in der ersten Spielminute und schließlich nach einem weiteren Platzverweis sogar in doppelter Unterzahl unterlag die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold dem Vizemeister 1:5. Am Sonntag, 18.30 Uhr (MagentaSport und DAZN), bietet sich im AOK Stadion die Chance zur Revanche – und auf wertvolle Punkte im Rennen um Rang drei.
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Sie sind auf dem besten Weg, zum 35. Mal Deutscher Meister zu werden und haben am vergangenen Dienstag auch in der UEFA Champions League einmal mehr ihre große Klasse unter Beweis gestellt. An diesem Samstag, 14. März (Anstoß: 15.30 Uhr/live bei Sky, WOW und im Werkself-Radio), kommt der FC Bayern München in die BayArena. Dort treffen die beiden Bundesliga-Mannschaften mit den dominantesten Spielweisen aufeinander. Dass die Gäste aus der bayerischen Landeshauptstadt viele Stärken haben, aber durchaus auch verwundbar sind, zeigt ein Blick auf den Gegner-Check.
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