
So kamen zahlreiche Aufstiegshelden von 1979, um sich von Michael Kentschke zu verabschieden, der die Traditionsmannschaft zwölf Jahre lang mit viel Herzblut als Manager geführt hatte. Zu den über 100 Gästen zählten unter anderem Fred Bockholt, Matthias Brücken, Klaus Bruckmann und der ehemalige Manager Heinz Heitmann. Auch Friedhelm Renno, Vorsitzender des Ältestenrates, und die UEFA-Cup-Sieger Andrzej Buncol und Marcus Feinbier schauten vorbei.
Aus der jüngeren Generation waren Christian Hausmann, Minas Hantzidis, Ehrenspielführer und Vize-Weltmeister Carsten Ramelow, DFB-Pokalsieger Markus Happe, Mario Tolkmitt, Thomas Zdebel und U19-Trainer Markus von Ahlen dabei.
„Ich bin gerührt und glücklich, dass ihr alle gekommen seid“, sagte Michael Kentschke, der als Fußballer alle Jugendmannschaften bei Bayer 04 durchlaufen hat. Später spielte er bei den Bayer 04-Amateuren und durfte unter Dragoslav Stepanovic auch einmal kurz bei den Profis reinschnuppern.
Auf die Frage, was er mit dem Begriff Tradition verbinde, antwortete Kentschke einmal: „Zum einen die Anerkennung für alle Spieler, die mal ihre Knochen für Bayer 04 hingehalten haben. Die sollen nicht vergessen werden. Wir haben aber auch den Auftrag, dass wir den Verein nicht nur auf dem Platz, sondern auch außerhalb davon gut repräsentieren. Dazu gehört die soziale Komponente, der Benefiz-Charakter unserer Spiele.“
Auch am Samstagnachmittag vor der Abschiedsfeier hatte das Traditionsteam übrigens mal wieder Werbung in eigener Sache gemacht und ein Spiel beim SC Fliesteden locker mit 10:1 gewonnen. Bei dem Klub aus Bergheim ist Jean-Pierre de Keyser, noch ein UEFA-Cup-Sieger von 1988, heute Fußball-Abteilungsleiter. Als kleines Gastgeschenk hatte er den Leverkusenern einen Vereinsschal für Michael Kentschke mitgegeben.
Der durfte sich am Abend dann noch über zahlreiche weitere Präsente freuen. Der 51-Jährige bekam zum Abschied von seiner Truppe neben einem gerahmten Bayer 04-Trikot und einer persönlichen Autogrammkarte einen Reisegutschein und eine Kiste spanischen Rotwein geschenkt.
So ganz will man Kentschke, der künftig mehr Zeit für Familie und Beruf braucht, allerdings noch nicht ziehen lassen: „Du bist immer noch ein Teil der Traditionsmannschaft und wirst es auch bleiben“, gab ihm sein Nachfolger Dirk Dreher mit auf den Weg. „Wir erwarten dich als Zuschauer bei dem einen oder anderen Spiel.“
Die nächste Gelegenheit würde sich schon am kommenden Mittwoch bieten: Dann spielt das Bayer 04-Team beim BV Burscheid auf dem Griesberg (Anpfiff 18.30 Uhr).


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Sechster Sieg im sechsten Spiel: Die U19 von Bayer 04 weist nach dem 3:1 (2:1) gegen Alemannia Aachen am 7. Spieltag der Vorrunde in der DFB-Nachwuchsliga weiterhin eine makellose Bilanz auf und bleibt souveräner Tabellenführer in Gruppe G. Für die Leverkusener traf Gabriel Minutillo im Ulrich-Haberland-Stadion zunächst zweimal per Elfmeter. Im zweiten Durchgang legte Torjäger Aleksa Damjanovic den dritten Treffer für Schwarz-Rot nach.
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Wichtiger Erfolg: Die U17 von Bayer 04 hat am 8. Spieltag der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga gegen den FC Viktoria Köln 3:0 (2:0) gewonnen. In der ersten Hälfte trafen Valon Bedzeti (22.) und Louis Lomboy (28.) für Schwarz-Rot, Bedzeti entschied die Partie nach dem Seitenwechsel (69.) für die über die gesamte Dauer konzentriert verteidigenden Leverkusener.
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1996 konnte Bayer 04 mit Peter Hermann den Abstieg gerade noch so abwenden. Was folgte, war ein Trainerwechsel, der für Hermann zur Geduldsprobe werden sollte. Bis er unter Berti Vogts und Klaus Toppmöller mit dem Klub zu neuen Höhenflügen ansetzte: das Vize-Triple und das Finale der UEFA Champions League. Doch es sollte turbulent bleiben, denn nach der Übersaison folgte der erneute Fast-Absturz – und für den stets Bayer 04-loyalen Peter Hermann deutete sich der erste Klub-Wechsel an. Folge 3 beleuchtet Hermanns Jahre zwischen den Trainern Christoph Daum, Berti Vogts und Klaus Toppmöller.
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