
Hallo Herr Bittner, dass wir Sie in dieser Ausgabe der ElternNews interviewen, hat zum einen mit Ihrer Position zu tun, zum anderen mit Ihrem jüngst erreichten und überaus bemerkenswertem Jubiläum. Seit über 25 Jahren sind Sie inzwischen bei Bayer 04 tätig - eine wahrlich lange Zeit. Herzlichen Glückwunsch dazu! Welche Gründe sprechen für ein Vierteljahrhundert hier im Klub? Und wie sah überhaupt Ihr Weg zu Bayer 04 aus?
Bittner: Ich habe 1996 nach meinem Studium an der Deutschen Sporthochschule in Köln als Praktikant bei Bayer 04 angefangen. Der Jahrgang 1986 war dann der erste, für den ich in der U12 als Trainer verantwortlich war. Neben meinem Trainerjob habe ich als Stadionführer meinen ersten Vertrag von Reiner Calmund bekommen. Ab der Saison 2000/01 war ich dann ausschließlich im sportlichen Bereich angestellt und habe 16 Jahre lang die U13- und U15-Teams trainiert. Seit 2012 bin ich nun in meiner aktuellen Position tätig.
Wenn Sie noch einmal an den Anfang Ihrer Zeit hier zurückdenken: Wie muss man sich ein Leistungszentrum in den 90ern vorstellen?
Bittner: Mit Michael Reschke (Nachwuchsleiter), Thomas Hörster (A-Jugend-Trainer), Heike Lampe (Sekretariat) und mir waren wir nur vier festangestellte Mitarbeiter. Alle weiteren Trainer und Mitarbeiter waren nebenamtlich tätig. Wir hatten vier nebenamtliche Scouts und einen Bus. Das war's. Trainiert haben wir teilweise mit vier Mannschaften gleichzeitig - auf einem Ascheplatz. Und wissen Sie was? Das hat funktioniert und wir waren sehr erfolgreich.
Der Jugendfußball und damit auch die Leistungszentren haben sich in den vergangenen Jahren sicher rasant verändert. Wie bewerten Sie die Entwicklungen in diesem Bereich?
Bittner: Die Zahl der hauptamtlichen Mitarbeiter hat sich in allen Bereichen - sei es im Trainerstab, in der Organisation, im Scouting oder im Fahrdienst - deutlich erhöht. Die Infrastrukturen sind auf allerhöchstem Niveau. Das alles bietet, wenn es gut strukturiert ist, optimale Voraussetzungen für eine Top-Entwicklung der Nachwuchssportler.
Seit 2012 fungieren Sie als Sportlicher Leiter. Wie gestaltet sich Ihr Arbeitstag?
Bittner: Ich sehe mich als Ansprechpartner für die Menschen am Kurtekotten, unserem Leistungszentrum. Das gilt nicht nur für die Jungs selbst, sondern auch für die Trainer und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Was davon machen Sie davon besonders gerne?
Bittner: Ich freue mich jeden Tag darauf, das Training zu beobachten und am Wochenende die Spiele zu verfolgen. Und ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass es nicht hin und wieder juckt, die Jungs selbst zu trainieren. (lacht)
Und was gefällt Ihnen nicht so sehr?
Bittner: Alles, was mir nicht so gut gefällt, versuche ich zu ändern. Oder zu akzeptieren, dass es nicht zu ändern ist.
Worauf können sich die Eltern und ihre Kinder am Leistungszentrum Kurtekotten bei Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie bei Ihnen verlassen?
Bittner: Dass wir alles daran setzen, jedes Kind hier so zu begleiten, dass es sich optimal entwickeln kann - auf und neben dem Platz.
Und was wünschen Sie sich für das Leistungszentrum von den Eltern?
Bittner: Dass sie uns vertrauen.
Vielen Dank für das Interview.

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