
„Es ist jedes Mal aufs Neue schön, nach einer Pause das grüne Gras wieder unter den Füßen zu haben“, betonte Cheftrainer Robert de Pauw nach der ersten Einheit in 2023. Der 41-jährige Niederländer sah auch bei seinen Spielerinnen große Freude über die Rückkehr auf den Trainingsrasen. De Pauw weiter: „Die Mannschaft ist gut erholt und voller Energie für die Vorbereitung auf die anstehenden Ligaspiele.“







Der Cheftrainer des aktuell Tabellensechsten der FLYERALARM Frauen-Bundesliga begrüßte mehr als 20 Spielerinnen auf dem Rasenplatz am Leistungszentrum Kurtekotten. Einzig Kristin Kögel und Caroline Siems (beide gesundheitliche Gründe), die aber zeitnah ebenfalls ins Training einsteigen werden, sowie Verena Wieder (Reha nach Kreuzbandriss) waren noch nicht mit von der Partie.
Kapitänin Elisa Senß und Co. gingen nach dem Aufwärmprogramm in verschiedene Spielformen auf Kleinfeld über, de Pauw machte aus den Duellen der vier gebildeten Teams kurzerhand einen kleinen Wettbewerb und rief so gleich in der ersten Einheit wieder den Ehrgeiz seiner Spielerinnen ab - stets mit dem vor Saisonbeginn formulierten Ziel vor Augen, die laufende Bundesliga-Spielzeit auf einem der ersten fünf Tabellenplätze zu beenden.

„Das ist weiterhin unser klares Ziel. Wir wollen Anschluss an die Mannschaften vor uns halten und mit einem Erfolg gegen Werder Bremen (5. Februar, Anm. d. Red.) die Hinrunde abschließen. Dafür benötigen wir genau den Erfolgshunger auf dem Platz, den wir heute im Training bei jeder einzelnen Spielerin gesehen haben“, erklärte de Pauw, der mit den Bayer 04-Frauen derzeit mit zwölf Punkten Rang sechs in der Liga belegt. Der Rückstand auf den Tabellenfünften TSG Hoffenheim beträgt derzeit fünf Zähler. De Pauw abschließend: „Wir haben ausführlich analysiert, was wir in den bisherigen Spielen gut gemacht haben und was weniger gut lief. Daran orientieren wir uns in den kommenden Wochen.“

Werkself-TV zeigt das 3:3-Remis beim SC Freiburg im Rahmen des 25. Bundesliga-Spieltag re-live...

Ein sportlich dürftiger Auftritt, dafür aber ein lang ersehntes Comeback: Die Bayer 04-Frauen haben in der Länderspielpause eine überraschende Testspiel-Niederlage kassiert. Beim aufstrebenden Regionalligisten Borussia Dortmund verlor die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold am Samstagnachmittag 0:1 (0:1). Vor 452 Zuschauern im Stadion Rote Erde ließ die Werkself vor allem offensiv vieles vermissen. Die schönste Nachricht des Tages war das Comeback von Shen Menglu, die nach fast einem Jahr verletzungsbedingter Pause wieder auf dem Rasen stand.
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Am 5. Spieltag in der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga erkämpfte sich die U19 von Bayer 04 ein 1:1 beim Nachwuchs des 1. FC Union Berlin. Die Gastgeber waren in der 80. Minute in Führung gegangen. Zu diesem Zeitpunkt spielten die Leverkusener bereits in Unterzahl, weil Ben Hawighorst die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Die dezimierten Gäste kamen aber in der zweiten Minute der Nachspielzeit durch den kurz zuvor eingewechselten Andrii Hamzyk noch zum verdienten 1:1-Ausgleich.
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Durch die Niederlage bei Eintracht Frankfurt am vergangenen Wochenende steht der SC Freiburg zwei Plätze und zehn Punkte hinter Bayer 04. So durchwachsen die Bilanz des Sport-Clubs in der Fremde ist, so stark präsentiert sich das Team von Trainer Julian Schuster zu Hause, wo sie 24 ihrer 33 Punkte holten. Ein möglicher Weg, um den SCF mit einem Auswärtssieg auf Abstand zu halten, könnte für die Leverkusener über die Lufthoheit führen: Kein Team ist so anfällig für Kopfball-Gegentore wie die Breisgauer – und bei der Werkself wissen einige, wie man das ausnutzen könnte. Die Kurzpässe.
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Mit Rückenwind ins zweite Bundesliga-Auswärtsspiel in Serie: Nur drei Tage nach dem überzeugenden 1:0-Sieg beim Hamburger SV tritt die Werkself beim SC Freiburg an. Vor der Partie am Samstag, 7. März (Anstoß: 15.30 Uhr/live bei Sky, WOW und im Werkself-Radio), sprach Cheftrainer Kasper Hjulmand über die Schlüsse aus dem Nachholspiel beim HSV, ein vorbelastetes Trio und die jungen Akteure um Christian Kofane und Montrell Culbreath.
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