
„Es war ein krasser Fight, wie wir es im Vorfeld erwartet haben. Wir wollten direkt Druck machen und sind früh in Führung gegangen. Leider hat uns der Treffer nicht das nötige Selbstvertrauen gegeben, um das Spiel gut zu kontrollieren“, sagte Pätzold: „Hoffenheim hat gegen unser Pressing immer wieder Durchbrüche geschafft. Wir hatten viele Ballverluste und Fehlpässe, es hat die Klarheit gefehlt. Dadurch war es ein wilder Schlagabtausch mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Nach der Halbzeit haben wir deutlich weniger zugelassen und uns viele Umschaltsituationen erspielt. Es gab weiterhin brenzlige Situationen, die wir aber gut geklärt haben. In Unterzahl wurde es eine Abwehrschlacht, letztlich sind wir der glückliche Sieger.“
Im Vergleich zum 1:2 im ersten Heimspiel der Saison gegen den VfL Wolfsburg hatte Pätzold einen Wechsel in der Startelf vorgenommen. Anstelle von Carolin Simon (angeschlagen) rückte Bender zurück in die Startelf. Damit absolvierte die 21-Jährige, die am vergangenen Wochenende noch wegen muskulärer Probleme gefehlt hatte, ihr 50. Pflichtspiel für Bayer 04.
Die Werkself begann hochmotiviert. Schon nach 45 Sekunden verpasste Vanessa Fudalla nach einem Zuspiel von Maja Sternad von der Strafraumkante die Führung, nur wenig später machte es die Jubilarin besser: Sternad eroberte im Sechzehner den Ball und bediente Bender, die sich geschickt Platz verschaffte und platziert ins rechte Eck zur Führung traf (2.). Die Gäste blieben gefährlich: Zehn Minuten später parierte erst TSG-Torhüterin Laura Dick den Schuss von Paulina Platner, anschließend verfehlte Fudalla das Ziel nur knapp. Mit der ersten Großchance schlugen die Hoffenheimerinnen zurück: Nach einer Flanke von links stand Marie Steiner an ihrem 21. Geburtstag im Zentrum goldrichtig und traf per Direktabnahme zum Ausgleich (21.). Drei Minuten später verhinderte Rafaela Borggräfe gegen Laia Martret den Rückstand.






Auch nach einer halben Stunde blieb es bei einem offenen Schlagabtausch, Bender scheiterte an Dick (29.). War der Werkself in der Phase rund um den Ausgleich noch die vorherige Ordnung abhanden gekommen, agierte die Pätzold-Elf nun wieder stabiler. Nach einem Hacken-Zuspiel von Ersatz-Kapitänin Sofie Zdebel klärte Dick zunächst gegen Sternad, beim Nachschuss von Fudalla fehlte erneut nicht viel (34.). Anschließend fehlte in vielen Offensivaktionen die nötige Präzision, sodass es mit dem 1:1-Zwischenstand in die Kabinen ging.
Für die zweiten 45 Minuten ersetzte Justine Brandau Torschützin Bender. Bei einem Schuss von Svenja Fömli musste Borggräfe erstmals im zweiten Durchgang entscheidend eingreifen (48.). Fünf Minuten später gewann auf der anderen Seite Dick das Duell mit Cornelia Kramer. Keine der beiden Mannschaften konnte sich ein spielerisches Übergewicht erarbeiten, die Partie wurde ähnlich wie in der Schlussphase von Halbzeit eins zunächst weitgehend zerfahren. Ein Distanzschuss von TSG-Kapitänin Vanessa Diehm landete über dem Kasten (58.). Kurz darauf wechselte Pätzold doppelt: Für Platner und Fudalla kamen Saison-Debütantin Claudia Wenger und Tomasiak ins Spiel. Die bis dato größte Möglichkeit auf den dritten Treffer des Tages vergab die Hoffenheimer Torschützin. Steiner traf per Distanzschuss die Latte (64.). Die TSG war weiter am Drücker, Borggräfe tauchte gegen die eingewechselte Linda Natter reaktionsschnell ab.






Mitten hinein in die starke Phase der Gastgeberinnen schlug die Werkself erneut zu. Müller eroberte rechst im Strafraum den Ball und flankte butterweich ins Zentrum. Dort sprang die eingewechselte Tomasiak am höchsten und nickte ein - ihr erster Bundesliga-Treffer (68.). Die TSG suchte nach einer Antwort, doch die starke Borggräfe parierte auch den strammen Schuss von Martret (77.). In der Schlussphase ließen die Gäste kaum noch etwas zu, mussten allerdings nach der Gelb-Roten Karte für Zdebel, die den Ball wegschlug (82.), bis zum Schluss zittern. Auch beim letzten Abschluss von Martret verhinderte Borggräfe den Ausgleich (88.).
Weiter geht es für die Werkself mit der auf dem Papier schwierigsten Aufgabe: Am Montag, 14. September (18 Uhr, live bei Sport1, MagentaSport und DAZN) wartet zum Abschluss des 4. Spieltags im Ulrich-Haberland-Stadion der deutsche Doublesieger FC Bayern München. Tickets für die Partie gibt es HIER im Online-Ticket-Shop.
Die Highlights:
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Die Statistik:
TSG Hoffenheim: Dick - Gloning, van de Velde, Doorn, Kaut - Steiner, Diehm, Ampoorter (69. Grimm) - Martret, Fölmli (59. Natter), Hahn (69. Bitzer)
Bayer 04: Borggräfe - Merino Gonzalez, Turanyi, Ostermeier, Müller (75. Loonen) - Platner (61. Wenger), Zdebel - Bender (46. Brandau), Fudalla (61. Tomasiak) - Kramer (84. Misini), Sternad
Tore: 0:1 Bender (2.), 1:1 Steiner (21.), 1:2 Tomasiak (68.)
Gelb-Rote Karte: Zdebel (82., Unsportlichkeit)
Gelbe Karte: Tomasiak
Schiedsrichterin: Naemi Breier (Zerf)
Zuschauer: 763 im Dietmar-Hopp-Stadion

Im Rahmen des 5. Spieltags der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 gastiert Bayer 04 beim kroatischen Meister Dinamo Zagreb. Die Partie steigt am Donnerstag, 26. November, um 18.45 Uhr im Stadion Maksimir. Alle Infos zum Ticketverkauf.
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Nicht nur auf dem Rasen gab es rund um den 2:1-Heimerfolg der Werkself gegen den SC Freiburg Grund zur Freude. Auch im Bereich der Trainerbänke waren zur Pause viele glückliche Gesichter zu sehen. Einmal mehr ehrte Fernando Carro, Vorsitzender der Geschäftsführung, gemeinsam mit Ex-Stürmer und Klub-Repräsentant Stefan Kießling im Namen von Bayer 04 die bis zu 30-jährigen Jubiläen von acht Fanclubs.
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Was für ein Spiel für die U19 von Bayer 04: Beim 4:3-Erfolg beim VfL Bochum 1848 drehte die junge Werkself die Partie spektakulär in der Nachspielzeit. Einen schwereren Stand hatte die U17, die beim Tabellenführer 1. FSV Mainz 05 mit 2:6 unterlag. Großen Jubel gab es dafür bei gleich drei Juniorinnen-Teams, die teils gegen ältere Gegnerinnen den Einzug in die jeweiligen Finals des Kreispokals perfekt machten – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Auch in der zweiten Länderspielperiode der Saison 2026/27 reisen wieder Bayer 04-Nachwuchsakteure zu ihren Nationalteams – darunter wie so häufig auch DFB-Auswahlen.
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