
Gegen den Zweitligisten nahm de Pauw in der Startelf drei Änderungen im Vergleich zum Test bei Twente Enschede (0:2) Mitte Juli vor: Melissa Friedrich, Eva van Deursen und die vom Meister FC Bayern München verpflichtete Karólína Vilhjálmsdóttir liefen anstelle von Sofia Cava Marin, Emilie Bragstad und Kristin Kögel auf.
Die Leverkusenerinnen legten unter den Augen von Fernando Carro, dem Vorsitzenden der Bayer 04-Geschäftsführung, und 3000 Fans im Ulrich-Haberland-Stadion hochmotiviert los. Bei ihrer ersten Chance bekam Mia Eickmann (2.) noch zu wenig Druck hinter den Ball. Nur sieben Minuten später vollendete die im Sommer verpflichtete dänische U23-Nationalspielerin Cecilie Johansen dann einen der vielen Bayer 04-Angriffe per Abstauber zur verdienten Führung.
Auch danach spielte sich das Geschehen fast ausschließlich in der Hälfte von Gütersloh ab. Erst scheiterte Estrella Merino Gonzalez noch an FSV-Torhüterin Leah Blome, bei der darauffolgenden Ecke machte es Eickmann aus kurzer Distanz besser und traf zum 2:0 (15.). Nur zwei Minuten später legte Vilhjálmsdóttir per Kopf nach. Janou Levels krönte mit ihrem kraftvollen Distanzschuss ins rechte Toreck die klare Überlegenheit der Bayer 04-Frauen (28.). Der Bundesligist blieb am Drücker, Innenverteidigerin Selina Ostermeier verpasste mit einem wuchtigen Abschluss von der Strafraumgrenze nur knapp den fünften Treffer (34.).

Zur Pause wechselte Bayer 04-Coach de Pauw dann kräftig durch. In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichenere Partie als zuvor, die Gütersloherinnen verteidigten besser als zuvor – bis die Niederländerin Eva van Deursen eine schöne Kombination zum 5:0 abschloss (65.). Nach einer Flanke von Carolin Siems verpasste die eingewechselte deutsche U 17-Meisterin Delice Boboy per Kopf nur knapp den nächsten Treffer (77.). Fünf Minuten vor Schluss machte die eingewechselte Kapitänin Elisa Senß per Flachschuss dann doch noch das halbe Dutzend voll und netzte zum 6:0-Endstand ein.
Am Montag, 7. August, geht es für die Leverkusenerinnen für sechs Tage ins Trainingslager im nordrhein-westfälischen Goch. Zum Abschluss steht dort am Samstag, 12. August (Anstoß: 14.30 Uhr), gegen den belgischen Meister Oud Heverlee Leuven ein wichtiger Härtetest an. In der zweiten September-Woche startet schließlich der Pflichtspielbetrieb der neuen Saison in der Google Pixel Frauen-Bundesliga.
Den vollständigen Sommerfahrplan der Frauen gibt es HIER.
Die Statistik:
Startelf von Bayer 04: Repohl – Matysik, Ostermeier, Friedrich, Levels – Zdebel, van Deursen – Johansen, Vilhjálmsdóttir, Eickmann – Merino Gonzales
Startelf des FSV Gütersloh 2009: Blome – Stojan, Baum, Baumgärtel, Wahle, Stroxthmann, Aradini, Leubner, Tellenbröker, Deppe, Schmidt
Tore: 1:0 Johansen (9.), 2:0 Eickmann (15.), 3:0 Vilhjálmsdóttir (17.), 4:0 Levels (28.), 5:0 van Deursen (65.), 6:0 Senß (84.)
Schiedsrichterin: Laura Duske (Köln)
Zuschauer: 3000 im Ulrich-Haberland-Stadion

Siegerinnen-Interview mal anders: Nach dem 1:0-Sieg der Bayer 04-Frauen gegen Jena spricht Valentina Mädl mit Torschützin Katharina Piljic und Julia Mickenhagen über die Partie und blickt auf die kommende Aufgabe in Hamburg voraus.
Mehr zeigen
Werkself-TV zeigt die TV-Highlights des 1:0-Heimsiegs der Bayer 04-Frauen gegen den FC Carl Zeiss Jena am 21. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2025/26.
Mehr zeigen
Dank eines Kunststücks von Katharina Piljic hat die Werkself ihren elften Saisonsieg in der Google Pixel Frauen-Bundesliga eingefahren. Am Sonntagabend schlug die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold den FC Carl Zeiss Jena 1:0 (1:0). Mittelfeldspielerin Piljic sorgte mit einem Volleyschuss von der Strafraumgrenze in den Winkel (19.) vor 633 Zuschauern im Ulrich-Haberland-Stadion für den Siegtreffer - und dafür, dass sich die Leverkusenerinnen mit nun 34 Punkten für mindestens eine Nacht auf Tabellenplatz fünf verbesserten.
Mehr zeigen
Drei Tore reichten der Werkself beim 3:3 gegen den 1. FC Heidenheim 1846 nicht zum Sieg, für Bayer 04 ist es das dritte Bundesliga-Remis in Folge. Nach einer souverän geführten ersten Hälfte und mit einer 2:0-Führung im Rücken „sind wir nicht mehr in unser Spiel gekommen“, resümierte Mark Flekken, der erstmals seit zwei Monaten wieder im Leverkusener Tor gestanden hatte. Treffsicher zeigte sich auf der Ostalb einmal mehr Patrik Schick, der nach seinem Doppelpack nun der drittbeste Bundesliga-Torschütze der Klub-Historie ist. Und Cheftrainer Kasper Hjulmand ist trotz des ausgebliebenen Dreiers mit Blick auf den Saisonendspurt überzeugt: „Wir sind bereit, diese Situation zu meistern.“ Der Werkself Nachdreher.
Mehr zeigen
Den Sprung ins Endspiel knapp verpasst: Beim Finalevent um den DFB-ePokal 2026 bezwangen Marc und Sean Landwehr zwar im Viertelfinale den Vorjahressieger FOKUS, unterlagen dann jedoch im Halbfinale RBLZ Gaming. Neuer ePokalsieger ist Borussia Mönchengladbach. Ende April wartet auf die Leverkusener mit dem VBL Grand Final, der Deutschen Einzel-Meisterschaft, eine weitere Chance auf einen Titel.
Mehr zeigen