
1. FC Saarbrücken U17 – Bayer 04 U17 2:1 (0:0)
Nach zuletzt sechs Pflichtspielen ohne Niederlage ging die U17 in Saarbrücken als Verlierer vom Platz. Nach überzeugenden Auftritten in den vergangenen Wochen mit Siegen gegen Duisburg und Essen musste die U17 von Bayer 04 im Nachholspiel beim 1. FC Saarbrücken die Heimreise ohne Punkte antreten.
Die abstiegsgefährdeten Saarländerinnen begannen sehr aktiv und warfen alles in die Waagschale. Offenbar ist der Kampf um den Klassenerhalt beim Team aus der Landeshauptstadt angekommen. Der normalerweise für Bundesligaspiele zu kleine Kunstrasenplatz im Saarbrücker Stadtteil Eschringen kam den Gastgebern offenbar mehr entgegen, als den Leverkusenerinnen. Es entwickelte sich eine erste Hälfte, die absolut auf Augenhöhe stattfand. Tore fielen vor der Halbzeitpause jedoch keine.
„Ich habe meinem Team für die zweite Halbzeit ein paar kleine taktische Änderungen mit auf den Weg gegeben. Dadurch waren wir im zweiten Durchgang deutlich präsenter und konnten mehr Druck ausüben“, beschreibte Leverkusens Trainer Vukicevic die Halbzeitansprache.
Genutzt hat es am Ende nichts. Zunächst gingen die Gastgeber im Anschluss an eine nicht ausreichend geklärte Standartsituation in Führung. Dalina Heckmann brachte den FCS aus kurzer Distanz in Front. Dadurch wenig beeindruckt, spielte Schwarz-Rot nun noch entschlossener nach vorne und erspielte sich einige gute Torchancen. Der Ausgleich kann dann der Kategorie „sehenswert“ zugeordnet werden: Pauline Machtens brachte die Kugel per Distanzschuss aus knapp 25 Metern im Saarbrückener Torwinkel unter. Der Ausgleich sollte der Mannschaft nun eigentlich Rückenwind geben, jedoch musste sie drei Minuten später den nächsten Rückschlag hinnehmen, als U-Nationalspielerin Lea Grünnagel nicht weniger spektakulär traf. Ihr Freistoß kurz hinter Mittellinie wurde immer länger und senkte sich unhaltbar ins Leverkusener Tor. Damit war der alte Rückstand wiederhergestellt.
Die Leverkusenerinnen drückten fortan konsequent und es folgten weitere sehr gute Einschussmöglichkeiten. Mehrmals scheiterte es an der guten FCS-Schlussfrau Annick Heit. Zudem kam es in der Schlussphase zu einer strittigen Situation im gegnerischen Strafraum, die zu ungusten von Bayer 04 entschieden wurde - kein Elfmeter.
So bliebt es beim glücklichen, aber nicht unverdienten Sieg für den 1. FC Saarbrücken, die sich drei wichtige Punkte im Abstiegskampf sichern konnten.
Bayer 04-Trainer Aleksandar Vukicevic machte seiner Mannschaft trotz der Niederlage keinen Vorwurf: „Die Mädels haben heute über die volle Distanz alles versucht. Meine Trainerkollegen aus Saarbrücken haben ihre Mannschaft heute gut auf uns und die Platzgegebenheiten eingestellt, dadurch haben wir uns sehr schwergetan. In der zweiten Halbzeit konnten wir uns dann ein dickes Chancenplus erspielen. Aber man kann nicht alle Standartsituationen verhindern und auf einem solch kleinen Platz sind diese von fast überall gefährlich. Leider haben zwei davon den Weg in unser Tor gefunden. Jetzt gilt es den Blick wieder nach vorne zu richten und aus den verbleibenden Spielen noch einiges an Punkten mitzunehmen.“
Gegen den FC Iserlohn (Donnerstag, 12. April., um 19.30 Uhr in Iserlohn) will die U17 dann wieder an die vergangen Wochen anknüpfen. Aktuell steht die Mannschaft auf Rang fünf, der Rückstand auf Platz drei beträgt lediglich drei Punkte.
Am kommenden Samstag (7. April) steht die erste Runde des Verbandspokals an. Dort ist man bei den B-Juniorinnen der DJK Bad Münstereifel zu Gast.
Die Statistik:
Bayer 04: Prabel – Theus, Asani, Kirchmann, Freese (70. Köller), Machtens, Werner (53. Konrad), Velten, Roll, Garofalo (60. Garz), Avramoglou (66. Dittrich),
Tore: 1:0 Heckmann (48.) 1:1 Machtens (57.) 2:1 Grünnagel (59.)


Mit ihren Saisontreffern zehn und elf war Vanessa Fudalla maßgeblich am 4:0 (1:0)-Heimsieg der Bayer 04-Frauen gegen den 1. FC Nürnberg beteiligt. Im Interview spricht die Leverkusener Top-Torschützin über den starken Start ihrer Mannschaft in das neue Jahr. Außerdem äußert sich die 17-Jährige Sana Coskun, die eine Woche nach ihrem Bundesliga-Debüt erstmals auch vor eigenem Publikum zum Einsatz kam.
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