
Achim, hinter den Bayer 04-Frauen liegen eine historische Saison und etwas mehr als die Hälfte der neuen Spielzeit. Wie fällt dein Fazit zum Jahresende aus?
Feifel: Mit dem, was wir in der vergangenen Saison erreicht haben, können wir sehr zufrieden sein. Das gilt für die Entwicklung der Mannschaft, aber auch für die Punkte und den daraus resultierenden Tabellenplatz. Dass daraus eine gewisse Erwartungshaltung und Ansprüche an sich selbst wachsen, ist klar. Klar war aber auch, dass es nicht einfach wird, diesen erfolgreichen Weg ohne zwischenzeitliche Hürden zu bestätigen. Wir sind sehr gut in die neue Saison gestartet, angefangen mit einem starken Auftritt in der Allianz Arena in München. Nach einigen Siegen kam leider eine kleine Delle. Es ist in dieser Liga sehr wichtig, immer die Bodenhaftung zu bewahren. Die Konkurrenz wird immer größer und es zeichnet sich ab, dass ein breites Feld an Teams um den dritten Platz spielt – wir zählen dazu. Insgesamt brechen wir nach dieser Hinrunde weder in Jubelstürme aus noch sind wir unzufrieden, sondern wollen positiv nach vorne blicken und haben uns eine Position erarbeitet, aus der heraus wir angreifen können.
Wie beurteilst du die Entwicklung der neuen Spielerinnen?
Feifel: Carlotta Wamser war bis zu ihrer Verletzung ein Motor für die Mannschaft. In den vergangenen Wochen hat uns ihr Ausfall sehr geschmerzt, das sagt viel über ihre Rolle aus. Auch Vanessa Fudalla ist voll eingeschlagen und hat mit ihren vielen Scorerpunkten das bestätigt, was sie in den letzten Jahren in Leipzig gezeigt hat. Claudia Wenger hat sich bis zu ihren leichten Verletzungsproblemen gut eingefügt und zusätzliche Stabilität in die Innenverteidigung gebracht. Valentina Mädl konnte nach einer monatelangen Verletzungspause vor ihrem Wechsel zu uns erst langsam in den Wettkampfrhythmus zurückkehren. Schon jetzt gefällt uns ihre Entwicklung, in der Rückrunde ist hoffentlich noch mehr möglich.






Was fehlt der Mannschaft aktuell noch, um konstanter aufzutreten und dadurch näher an die Top-Teams heranzurücken?
Feifel: Wir zählen zu den Teams, die am häufigsten flanken und die meisten Torschüsse abgeben. Zuletzt hat aber die Effizienz im Abschluss gefehlt. Deshalb müssen wir uns mit noch mehr Kreativität klarere Torchancen herausspielen. In der Defensive haben wir uns zuletzt einige Fehler geleistet, die in der Bundesliga so nicht passieren dürfen. Auch dort müssen wir ansetzen.
Worauf liegen kurzfristig, aber auch darüber hinaus die Schwerpunkte in der Kaderplanung?
Feifel: Die Kaderplanung ist ein fortlaufender Prozess, der sich nicht an einem bestimmten Transferfenster festmachen lässt. Wir besprechen regelmäßig die Entwicklung des Teams und einzelner Spielerinnen. Der Kader ist stabil genug, sodass wir im Winter nicht unbedingt etwas umsetzen müssen, um erfolgreich zu bleiben. Wir machen nur dann etwas, wenn sich beispielsweise ein für den Sommer geplanter Transfer vorziehen lässt. Es bleibt unser Ziel, den Kader qualitativ weiter zu verstärken, um Leistungsschwankungen und verletzungsbedingte Ausfälle noch besser kompensieren zu können. Die längeren Ausfälle von Friederike Repohl, Cornelia Kramer und Carlotta Wamser haben uns in der Hinrunde hart getroffen. Solche Ausfälle wollen wir künftig über einen längeren Zeitraum hinweg kompensieren können.

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