
Dabei dürfte Trainer Achim Feifel zu den Sinsheimerinnen noch einiges im Kopf behalten haben. Zur Erinnerung: Bereits vor zwei Wochen trafen beide Teams im DFB-Pokal-Achtelfinale aufeinander. In diesem setzte sich die Feifel-Elf in einem echten Elfmeter-Krimi am Ende mit 7:6 durch und zog ins Viertelfinale des DFB-Pokals ein. „Wir rechnen natürlich damit, dass sie dadurch jetzt doppelt so motiviert sind und sich zu Hause erst recht nicht die Punkte nehmen lassen wollen. Das macht unsere Aufgabe nicht leichter“, warnt der 57-Jährige.
Mit Hoffenheim treffen die Frauen von der Dhünn außerdem auf ihren unmittelbaren Tabellennachbarn. In dieser rangiert Schwarz-Rot derzeit mit 15 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz, die TSG zählt nur einen Punkt mehr und liegt auf Rang Drei. In der Liga unterlag die Elf von Trainer Gabor Gallai zudem bisher lediglich dem Vorjahresmeister und Tabellenführer FC Bayern München (1:3). Siegreich verlief dagegen das vergangene Spiel bei Aufsteiger Carl Zeiss Jena (5:1). Am Mittwoch war die Gallai-Elf zudem auf internationalem Rasen unterwegs, dort verloren sie jedoch deutlich mit 0:4 gegen den Champions-League-Titelverteidiger FC Barcelona.
„Hoffenheim wird das Pokalspiel sicherlich, ähnlich wie wir, ganz genau analysiert und eventuell auch gewisse Dinge verändert haben“, schätzt Feifel den Gegner ein. „Ich sehe sie nach wie vor als sehr spielstark an, daher müssen wir immer wieder versuchen, ihren Rhythmus durch Ballnähe und hohe Aggressivität zu brechen“ gibt er als Matchplan vor, fügt aber auch hinzu: „Wir wollen uns in erster Linie auf unser eigenes Spiel konzentrieren. Wir haben wieder nur eine Chance, wenn jeder seine maximale Leistung abruft.“
Dafür müsse man vor allem aus den eigenen Fehlern aus dem Köln-Spiel lernen und diese möglichst schnell abstellen: „Wir brauchen eine stabile Defensive, um uns nicht auskontern zu lassen und dadurch eventuell selbst schnell umschalten zu können“, so Feifel.
Auch personell hat das Derby Spuren hinterlassen. Caroline Siems hat sich eine Knieverletzung zugezogen und fällt für die kommenden Wochen aus. Zudem ist Verena Wieder durch eine erneute Sprunggelenksverletzung nicht mit dabei. Ihr Einsatz für die kommenden Wochen ist bislang noch fraglich. Auch Juliane Wirtz muss aufgrund muskulärer Probleme im hinteren Oberschenkel passen.
Erfreulich jedoch: Verteidigerin Lilla Turanyi kehrt zurück in den Kader der Bayer 04-Frauen. „Durch unsere beiden neu hinzugekommenen Ausfälle auf der Innenverteidiger-Position sowie Nina Brüggemanns Langzeitverletzung ist Lillas Rückkehr für uns enorm wichtig. Mit ihrer Schnelligkeit und Zweikampfstärke wird sie uns definitiv helfen, hinten kompakt zu bleiben“, so Feifel. Auch Torhüterin Friederike Abt trainiert bereits seit zwei Wochen wieder mit der Mannschaft und wird in der Partie gegen Hoffenheim wieder mit dabei sein.
Das Gastspiel in Sinsheim wird live beim Streamingdienst MagentaSport zu sehen sein. Die Vorberichte starten um 12.45 Uhr. Auch der Streaminganbieter OneFootball überträgt die Partie im Livestream.

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Werkself-TV zeigt den 2:1-Erfolg von Bayer 04 gegen den SC Freiburg am 6. Spieltag der Bundesligasaison 2026/27 re-live...

Es war ein Spiel, an das sich die Beteiligten wohl noch lange erinnern werden: Die U19 von Bayer 04 hat in der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga den siebten Sieg im siebten Spiel gefeiert – und doch war es ein ganz besonderer Erfolg: Beim 4:3 (1:1) beim VfL Bochum 1848 fielen gleich fünf Treffer in der Schlussviertelstunde. Bei Anbruch der 90. Minute hatte das Team von Trainer Patrick Greveraars noch zurückgelegen, dann aber in bester „Laterkusen“-Manier zurückgeschlagen.
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In der BayArena war die Werkself unter Carles Martínez bisher nicht zu bezwingen. Der Spanier gewann mit seinem Team alle drei zurückliegenden Heimspiele – wohlgemerkt ohne Gegentor. Mit dem SC Freiburg kommt am Sonntag, 18. Oktober (Anpfiff: 15.30 Uhr/live bei DAZN und im Werkself-Radio), der aktuelle Tabellenführer nach Leverkusen, muss dort aber auf seinen Top-Torschützen verzichten. Zudem gewann die Werkself alle drei vergangenen Heimspiele gegen den Sport-Club. Mit einem Treffer könnte Patrik Schick nicht nur für einen vierten Erfolg in Serie sorgen, sondern auch einen denkwürdigen Rekord aufstellen. Derweil dreht sich am Aktionsspieltag Gesundheit in der BayArena vieles um das körperliche Wohlbefinden. Die Kurzpässe.
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