
„Wir waren zweimal nah dran, standen aber am Ende mit leeren Händen da“, sagt Pätzold mit Blick auf die Niederlagen in den ersten beiden Heimspielen gegen den Vizemeister VfL Wolfsburg (1:2) und den Deutschen Meister FC Bayern München (2:3): „Auch Bremen ist ein unangenehm zu bespielender Gegner. Aber wir haben schon in Freiburg (2:1, Anm. d. Red.) gezeigt, dass wir dem Druck standhalten können.“ Dementsprechend groß ist die Hoffnung auf die ersten Zähler vor heimischer Kulisse: „Wir sind sehr optimistisch, auch weil Carolin Simon wieder an Bord ist und sich die Personalsituation dadurch etwas entspannt.“
Der nach Verlängerung errungene DFB-Pokal-Erfolg beim Zweitliga-Tabellenführer FC Viktoria Berlin (2:0) wirkt zwar noch nach, soll aber in der Vorbereitung auf die letzte Partie vor der Länderspielpause keine allzu große Rolle spielen. „Wir haben alles dafür getan, dass wir uns bestmöglich erholen und Kräfte sammeln. Es kommt uns zugute, dass wir das Spiel in der Verlängerung relativ früh entscheiden konnten und dadurch das Tempo nicht bis zum Schluss hochhalten mussten“, so der Coach: „Auf dem Trainingsplatz hat man nichts mehr von Müdigkeit gespürt. Wir haben sehr intensiv und fokussiert gearbeitet und schauen verheißungsvoll auf den Freitag, um endlich unser erstes Heimspiel zu gewinnen.“






Die insgesamt sechs Wechsel in der Pokal-Startelf kamen einigen Spielerinnen, die bislang weniger Einsatzzeiten erhielten, zugute. „Alle, die gestartet sind, hatten sich das auch verdient“, sagt Pätzold: „Man hat gemerkt, dass bei so vielen Wechsel natürlich in der ein oder anderen Situation die Abstimmung fehlt. Insgesamt sind wir aber zufrieden: Alle haben einen Beitrag dazu geleistet, dass der Gegner am Ende entkräftet war.“ Dass sein Team erst nach 120 Minuten das Weiterkommen – und damit ein Achtelfinal-Duell beim FC Bayern – sicherte, ist für ihn kein großer Makel. „Wir sind geduldig geblieben und haben uns in einer Drucksituation als Favorit gegen eine taktisch sehr gut eingestellte Mannschaft nicht verunsichern lassen“, so der Trainer: „Es spricht für die Qualität im Kader, dass wir so viele Wechsel vornehmen und die Spiele letztlich auch dann ziehen können.“
Am Freitag wartet mit dem SV Werder nun ein Team, das in der Bundesliga-Tabelle als Vierter einen Zähler mehr auf dem Konto hat als die Werkself (neun). „Sie sind eine sehr kompakte Mannschaft und agieren gegen den Ball diszipliniert. Sie brauchen wenig Möglichkeiten für ihre Tore und sind vor allem per Kopf nach Standards gefährlich“, sagt der 47-Jährige: „Sie haben einfach eine sehr gute Mentalität, um Ergebnisse zu erzielen. Nach einem größeren Umbruch hat Bremen viele gute Neue geholt, die zu ihrer zweikampfbetonten Spielweise passen. Für uns gilt es, dagegenzuhalten und ein hohes Spieltempo zu haben, um Räume zu kreieren.“
Die in Berlin aus privaten Gründen fehlende Cornelia Kramer kehrt zurück ins Team, Valentina Mädl hat nach ihrer muskulären Verletzung noch Trainingsrückstand, Sana Coskun, Melissa Friedrich (beide angeschlagen) und Amy Wrigge (Kreuzbandriss) fallen aus. Tickets für die Partie im Ulrich-Haberland-Stadion gibt es HIER oder am Spieltag an der Tageskasse.
Das Werkself-Live zum Spieltag gibt es hier:

Im Rahmen des 4. Spieltags der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 empfängt Bayer 04 den französischen Topklub Olympique Marseille in der BayArena. Die Partie steigt am Donnerstag, 5. November, um 21 Uhr. Alle Infos zum Ticketverkauf.
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Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele von Bayer 04 in der Saison 2026/27.
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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Der BAYER 04-HILFT-Tag feiert Jubiläum: Im zehnten Jahr in Folge engagierten sich zahlreiche Mitarbeitende des Bundesligisten für ein soziales Projekt in Leverkusen und Umgebung. Nachdem im vergangenen Jahr die Stadtbibliothek neugestaltet worden war, packten dieses Mal rund 70 Mitarbeitende am Jugendzentrum Bunker in Leverkusen-Wiesdorf tatkräftig an. Mit Unterstützung der Lebenshilfe-Werkstätten Leverkusen und des Partners Coca-Cola wurden ein Gummi-Bolzplatz errichtet, eine Lounge im Bayer 04-Stil geschaffen und weitere Projekte umgesetzt. Auch die Spieler, Spielerinnen und Trainerteams der Werkself zeigten vollen Einsatz.
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