
„Wie in jedem Heimspiel setzen wir auf volle Attacke – mit dem Selbstbewusstsein aus den vergangenen Spielen. Wir wollen es den Bayern so schwer wie möglich machen und glauben fest an unsere Chance“, sagt der 47-Jährige. Die Leverkusenerinnen wissen um die Schwere der Aufgabe, sehen aber zugleich Möglichkeiten gegen den seit saisonübergreifend 45 (!) Ligaspielen ungeschlagenen FC Bayern. „Wir wissen, dass viel für uns laufen muss und der Gegner keinen seiner besten Tage haben darf“, sagt Pätzold.
In den bisherigen Saisonspielen habe sein Team gezeigt, dass es sich auch gegen die stärksten Gegner Chancen erspielen kann. Gegen die Münchnerinnen soll nun vor allem die Defensive noch stabiler stehen. „Es muss uns gelingen, weniger zuzulassen als gegen Wolfsburg und Hoffenheim“, so Pätzold. Gerade mit zunehmender Spieldauer sieht der Trainer eine Chance für seine Mannschaft. In den vergangenen Jahren habe die Werkself in den Duellen mit den Münchnerinnen in der Schlussphase häufig an Substanz verloren – auch mit Blick auf die Stärke der Einwechselspielerinnen. „Jetzt sind wir zuversichtlich, dass wir die Partie lange ausgeglichen gestalten können und dann auch in der Endphase unsere Qualität hochhalten können“, sagt der Trainer.






Trotz der auch in dieser Saison bislang makellosen Bilanz sieht Pätzold auch beim Doublesieger Ansatzpunkte. „Verwundbar ist jedes Team, Bayern hat immerhin schon zwei Gegentore bekommen“, sagt er. Beobachtet habe er insbesondere Anfälligkeiten im Umschaltspiel und beim Verteidigen großer Räume im Rücken der Abwehr. Diese Situationen wolle seine Mannschaft ausnutzen. Gleichzeitig gelte es, die Münchnerinnen möglichst selten in ihre gefährlichsten Situationen kommen zu lassen. „Standardsituationen wollen wir vermeiden. Bayern hat gezeigt, dass gerade in engen Spielphasen große Qualität vorhanden ist und Standardsituationen der Schlüssel sein können.“
Für die Balance zwischen offensivem Mut und defensiver Stabilität fordert Pätzold vor allem mehr Klarheit im eigenen Spiel. „Wir müssen schauen, dass wir deutlich weniger Ballverluste in eigener Tornähe haben. Teams dieser Qualität bestrafen das gnadenlos“, sagt der Trainer mit Blick auf das vergangene Heimspiel gegen Wolfsburg (1:2) und die Partie in Hoffenheim (2:1). Zudem fordert er einmal mehr eine ausgeprägte „Retter-Mentalität“, Vertrauen in die eigene Defensivstärke und gegenseitige Unterstützung. „Je länger wir es eng gestalten können, desto eher läuft es auch für uns“, so Pätzold.
Ausgerechnet gegen ihren Ex-Klub fehlt Kapitänin Carolin Simon wegen einer muskulären Verletzung ebenso wie Valentina Mädl aus. Ihr Ausfall schmerzt und nimmt uns Optionen. Aber die Mannschaft hat zuletzt Woche für Woche unter Beweis gestellt, dass sie trotz kurzfristiger Ausfälle konkurrenzfähig bleibt,“, sagt Pätzold. Neben Simon und Mädl fehlen Sofie Zdebel (Gelb-Rot-Sperre), Melissa Friedrich (angeschlagen) und Amy Wrigge (Kreuzbandriss).
Tickets für das Flutlicht-Heimspiel gibt es HIER. Rund um das Topspiel bietet Bayer 04 seinen Anhängern ein buntes Rahmenprogramm. Neben einigen Mitmach-Modulen und Gewinnspielen mit attraktiven Preisen wird es unter anderem auch erstmals eine Halbzeit-Challenge auf dem Rasen im Ulrich-Haberland-Stadion geben. Alle Infos zu den Aktionen gibt es am Montagvormittag in den Frauen-Kurzpässen auf bayer04.de

Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele der Werkself in der Saison 2026/27.
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Im Rahmen des 1. Spieltags der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 empfängt Bayer 04 den slowenischen Meister NK Celje in der BayArena. Die Partie steigt am Mittwoch, 16. September, um 21 Uhr. Alle Infos zum freien Ticketverkauf. Hinweis: Der Stehplatz-Bereich SG1-SG3 gehört zu diesem Spiel ebenfalls zum Heimbereich.
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