
Bevor für das Team von Cheftrainer Robert de Pauw nächste Woche der Jahresabschluss beim FC Bayern München ansteht, geht es am Sonntag zunächst ins finale Heimspiel im Jahr 2022 gegen die Potsdamerinnen. Diese rangieren aktuell mit einem Zähler nach acht Spieltagen auf dem letzten Platz der Tabelle. Nach einem 1:1-Unentschieden zum Auftakt gegen den SV Werder Bremen gab es für die Brandenburgerinnen sieben Niederlagen in Folge. Leverkusen steht mit derzeit neun Punkten zwar besser da, zuletzt lief es bei den Bayer 04-Frauen aber ebenfalls nicht rund: Ein Sieg aus den vergangenen sechs Ligapartien ließ die de Pauw-Elf auf den achten Rang im Tableau abrutschen.
Dabei hätten sich die Leverkusenerinnen insbesondere am vergangenen Wochenende im Spiel gegen Eintracht Frankfurt etwas Zählbares verdient. Lange sah es nach einem torlosen, dafür aber gerechten Remis aus. Am Ende musste Schwarz-Rot jedoch eine 0:1-Niederlage durch ein Freistoßtor in der dritten Minute der Nachspielzeit hinnehmen. „Das Spiel gegen Frankfurt war extrem. Ich denke jeder hat gesehen, dass wir alles gegeben haben. Es war sehr emotional am Ende, aber wir haben das Spiel verarbeitet und diese Woche wieder sehr gut trainiert. Die Kraft für den Endspurt ist da“, betont Coach de Pauw.
Der Blick richtet sich nun also gen Sonntag und auf die Potsdamerinnen rund um die ehemalige Bayer 04-Torhüterin Anna Wellmann. „Ein Sieg würde uns mit Blick auf die Tabelle guttun. Die haben wir im Blick, aber der Fokus liegt immer auf der nächsten Aufgabe“, so de Pauw. Der 41-Jährige weiter: „Auf die Tabelle können wir schauen, wenn wir das Spiel gespielt haben.“
Der niederländische Cheftrainer warnt daher vor Leichtsinn und Unachtsamkeit im Spiel gegen die Brandenburgerinnen: „Potsdam steht zwar unten in der Tabelle, sie haben aber viele Spiele mit nur einem Tor Unterschied verloren. Sie sind nicht so ein einfacher Gegner, wie manch einer vielleicht denkt. Sie haben immer noch gute Spielerinnen und können gefährlich werden. Wir müssen gut vorbereitet sein.“
Wer das Spiel gegen den 1. FFC Turbine Potsdam nicht verpassen möchte, kann sich nach wie vor Tickets für die Partie sichern. Die Tageskasse Service WEST öffnet, eine Stunde vor Anpfiff, um 12 Uhr. Zur selben Uhrzeit ist auch der Einlass über den Nord-West-Eingang (Stelzenseite) möglich. Wer sich schon vorab sein Ticket sichern möchte, kann die Karten HIER online bestellen oder auch telefonisch über das Servicecenter (0214 5000 1904) erwerben. Der Versand der Tickets erfolgt ausschließlich per E-Mail (print@home und eTicket). In den Karten ist kein Fahrausweis für VRR/VRS integriert. Die Bezahlung für Speisen und Getränke ist ausschließlich mit Bargeld möglich.
Diejenigen, die das Spiel nicht vor Ort im Ulrich-Haberland-Stadion verfolgen, können sich die Partie wie gewohnt auch von zu Hause aus beim Telekom-Streaminganbieter MagentaSport anschauen. Der Sender überträgt in dieser Spielzeit wie gewohnt alle Duelle der FLYERALARM Frauen-Bundesliga live. Wer sich vor Beginn der Partie die wichtigsten Infos zur Begegnung anlesen möchte, sollte zudem einen Blick in den Rasenreport werfen. HIER geht es zum ePaper!

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