
Zuletzt konnte das Team von Cheftrainer Robert de Pauw die Negativserie von drei Niederlagen in Folge brechen und am vergangenen Wochenende wieder ein Erfolgserlebnis verbuchen: Gegen die SGS Essen setzte es zu Hause einen 6:0-Erfolg. „Der Sieg hat uns ein sehr gutes Gefühl gegeben“, erklärt der niederländische Coach de Pauw. Insbesondere die mangelnde Chancenverwertung war zuletzt ein großes Thema für dessen Team. Im Spiel gegen Essen war davon jedoch nichts zu spüren, wie der 40-jährige de Pauw betont: „Die Effektivität gegen Essen war gut. Wir gehen nun mit Selbstvertrauen und viel Energie ins nächste Spiel.“
An eben jene Leistung gegen die SGS soll im Duell bei der TSG Hoffenheim angeknüpft werden - auch, um den Abstand zu der Spitzengruppe weiter zu minimieren. Doch mit den Kraichgauerinnen wartet eine große Aufgabe: Das Team von Cheftrainer Gabor Gallai ist seit vier Ligapartien ungeschlagen. Nach einem punktlosen Saisonstart mit zwei Niederlagen an den ersten beiden Spieltagen holte die TSG in der Folge drei Siege und ein Remis. „Hoffenheim ist sehr dynamisch und variabel. Wir müssen dafür sorgen, dass wir in der Verteidigung richtig stehen und Druck auf den Gegner bekommen“, betont Coach de Pauw. Der Niederländer weiß, worauf sich sein Team im kommenden Duell fokussieren muss: „Hoffenheim ist anfällig im Umschaltspiel bei gegnerischen Kontern. Das müssen wir nutzen. Wir müssen die gleiche Effektivität vorne und Aggressivität in der Verteidigung wie gegen Essen zeigen.“
Im Duell mit der Gallai-Elf muss de Pauw einige Ausfälle hinnehmen: Verena Wieder, Milena Nikolić, Melissa Friedrich, Ivana Fuso, Sylwia Matysik sowie Lara Marti werden nicht mit dabei sein. Zudem ist ein Einsatz von Anna Klink fraglich, die 27-jährige Torhüterin beklagt Rückenprobleme.
Schon in knapp drei Wochen treffen die Werkself-Frauen erneut auf das Team aus dem Kraichgau. Dann begegnen sich beide Mannschaften im DFB-Pokal-Achtelfinale. Zwei Erfolge in einem Monat gegen die Sinsheimerinnen wären das optimale Ergebnis - Coach de Pauw weiß jedoch, wie hart es im Pokal-Geschehen zugeht: „Es sind zwei komplett unterschiedliche Spiele. Das eine ist die Liga, das andere der Pokal. Und Pokal-Duelle sind immer brutal: Wenn du verlierst, bist du raus.“
Diejenigen, die das Leverkusener Team Freitagabend im Ligaduell mit der Gallai-Elf nicht vor Ort unterstützen können, haben die Möglichkeit, die Partie auch von zu Hause aus zu verfolgen. Im Free-TV auf Eurosport wird die Begegnung live übertragen. Zudem wird das Spiel wie gewohnt auch beim Telekom-Streaminganbieter MagentaSport live zu sehen sein. Der Sender überträgt in dieser Spielzeit erneut alle Partien der FLYERALARM Frauen-Bundesliga live.

Auf hochkarätigen Turnieren in drei Ländern traten sämtliche Junioren-Teams von Bayer 04 durchaus erfolgreich gegen den Ball: Neben dem überzeugenden Turniersieg der U15 in Essen landeten auch die U17 in Stemwede, die U14 in den Niederlanden sowie die U11 in Österreich mit Rang drei auf dem Treppchen. Derweil sorgten die U16-Juniorinnen mit einem 11:1 gegen die U17 des 1. FC Köln für klare Verhältnisse im Derby. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Als Bundesliga-Dritter erwischte die Werkself nach der Winterpause einen Fehlstart ins Jahr 2026, fand im Laufe der Wochen allmählich aber zurück in die Erfolgsspur und gehörte wie im Vorjahr zu den Top 16 in Europa und den Top 4 im DFB-Pokal. In der Bundesliga blieb die Werkself zudem in Sachen Champions-League-Qualifikation bis zum Ende im Rennen. Weil sich aber zwischen gute Leistungen und „big points“ immer wieder auch Rückschläge in die Auftritte der Werkself schlichen, reichte es am Schluss nicht ganz für die Königsklasse. Eine Saison mit vielen Höhen und Tiefen endete auf Rang sechs und in der Qualifikation für die UEFA Europa League. Teil II des Rückblicks auf die Saison 2025/26.
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Von der Saisoneröffnung gegen den Pisa SC bis zum letzten Heimspiel gegen den Hamburger SV haben die Bayer 04-Fans abermals ein großes Herz bewiesen: Insgesamt 31.039 Becher wurden in der Saison 2025/26 bei den Partien in der BayArena gespendet.
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Showdown zum Saisonabschluss: Die U19 von Bayer 04 trifft am Mittwoch, 27. Mai (Anstoß: 19 Uhr/Stadionöffnung: 17 Uhr), im Finale des FVM-Verbandspokals auf den FC Viktoria Köln – und kann die Spielzeit 2025/26 so mit einem Titel beenden. Tickets für die Partie im Aggerstadion in Troisdorf sind ab sofort online sowie am Spieltag an der Tageskasse erhältlich.
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