
Nach der unglücklichen 0:1-Niederlage zum Hinrunden-Abschluss beim SV Werder Bremen hatten die Leverkusenerinnen zehn Tage Zeit, um sich auf die letzte Aufgabe des Jahres einzustimmen. „Dadurch haben wir uns neue Reize erarbeitet und angeschlagene Spielerinnen wie Carlotta Wamser konnten sich heranarbeiten. Alle sind hochmotiviert, sich nach den ergebnistechnischen Rückschlägen eine gute Ausgangsposition für eine Rückrunde zu erarbeiten, die hoffentlich besser als die Hinrunde wird“, sagt Pätzold: „Gleichzeitig wollen wir einen guten Abschluss eines sehr erfolgreichen Jahres schaffen.“ Mit 22 Punkten aus den ersten 13 Spielen liegt sein Team in Schlagdistanz zu Platz drei (vier Punkte) – mit sieben Zählern weniger auf dem Konto als zum gleichen Zeitpunkt in der Vorsaison, als noch zwei Teams weniger in der Liga spielten.
Um das Punktekonto ausgerechnet gegen die Bayern, die mit 37 Punkten schon jetzt der Konkurrenz enteilt sind, aufzubessern, braucht die Werkself eine Top-Leistung. „In Bremen haben wir gegen den Ball kaum etwas zugelassen, das wird auch gegen die beste Mannschaft der Liga ein wichtiger Faktor sein. Wir müssen diszipliniert verteidigen, aber auch mutig sein, um ebenbürtig auftreten zu können“, so Pätzold: „Wir können jeden Punkt gebrauchen, um den Abstand nach oben nicht zu groß werden zu lassen. Außerdem wollen wir vor allem für uns selbst den Beweis erbringen, dass wir gegen einen solchen Gegner nicht nur gut performen, sondern auch Zählbares mitnehmen können.“ Die damit verbundene Chance wäre groß: „Wenn uns das gelingt, hat das sicherlich auch einen positiven Effekt auf unseren Start in die Vorbereitung und wäre ein Signal an die Konkurrenz.“






Einige wenige Restkarten im Bereich Stehplatz Süd sind aktuell noch HIER im Ticket-Onlineshop verfügbar, im Stadion gibt es dort separate Bereiche für Heim- und Gäste-Fans. Pätzold setzt auch auf den Einfluss der Zuschauer. „Zuletzt hatten wir ein paar Dämpfer in Heimspielen, haben aber auch teilweise vor wenigen Zuschauern gute Spiele gemacht. Wir wollen die Aufmerksamkeit dazu nutzen, dass uns viele Fans, die da sein werden, in der Rückrunde häufiger unterstützen“, sagt der Trainer: „Das Hinspiel in der Allianz Arena hat gezeigt, welch ein Faktor die Kulisse sein kann. Hoffentlich können uns unsere Fans jetzt umgekehrt im kleineren Rahmen helfen, gegen einen scheinbar übermächtigen Gegner zu bestehen.“
In jenem Hinspiel, dem offiziellen Bundesliga-Eröffnungsspiel vor 57.762 Zuschauern in der Allianz Arena – Rekord für den deutschen Vereinsfußball – boten die Bayer 04-Frauen dem Titelverteidiger mit einer disziplinierten Leistung lange Paroli und verloren schließlich durch zwei späte Gegentreffer 0:2. „Wir werden uns daran orientieren, weil wir das Spiel sehr lange offengehalten haben. Je länger es 0:0 steht, umso mehr spielt die Zeit für uns“, sagt Pätzold und verspricht: „Wir werden uns aber nicht hinten reinstellen, sondern unsere Möglichkeiten im Offensivspiel nutzen, um Bayern möglichst weit weg vom eigenen Tor zu halten.“
Die deutsche Nationalspielerin Wamser dürfte nach ihrer wochenlangen Pause in Folge einer Schleimbeutelreizung im Knie dabei zumindest teilweise wieder mithelfen können. Die 22-Jährige war in den vergangenen Tagen wieder Teil des Mannschaftstrainings. „Sie gibt uns mehr Möglichkeiten, qualitativ hochwertig von der Bank nachzulegen und das Team so in der hoffentlich entscheidenden Phase zu unterstützen. Sie hat gut trainiert, fühlt sich fit und ist spielfähig“, sagt Pätzold: „Man merkt schon im Training, dass sie mit ihrer Energie und Power viel Schwung reinbringt.“ Während Wamser also vor der Rückkehr in den Kader steht, fallen Ida Daedelow (angeschlagen), Charlotte Voll (Schultereckgelenkssprengung) und Shen Menglu (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) weiterhin aus. Zudem ist der Einsatz von Vanessa Fudalla (muskuläre Probleme) fraglich.
Wie schon im vergangenen Heimspiel gegen RB Leipzig verteilt Bayer 04, solange der Vorrat reicht, eine vorweihnachtliche Überraschung an die Stadionbesucher. Das UHS öffnet diesmal bereits um 16.30 Uhr, der VIP-Bereich ab 17 Uhr. Das Catering-Angebot mit warmen Speisen und Getränken erfolgt diesmal über Kiosk 9 im Westbereich der BayArena. Dort ist ausschließlich bargeldlose Zahlung möglich.
Das Werkself-Live zum Spieltag gibt es hier:

Am 9. Spieltag der Bundesligasaison 2026/27 geht es für die Werkself über den Rhein zum 1. FC Köln. Anpfiff ist am Sonntag, 8. November, um 15.30 Uhr. Seit dieser Spielzeit ist zudem das neue Fan-Mitfahrportal WERKSELFgo im Einsatz. Die Bayer 04-Fanbetreuung hat vorab alle Infos zur Partie im RheinEnergieSTADION zusammengefasst.
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Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele von Bayer 04 in der Saison 2026/27.
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Die Bundesliga hat die Nominierten für die Wahl zum „Top-Tor des Monats“ im Oktober bekanntgegeben. Ab sofort können Fans der Werkself unter anderem für das Volley-Traumtor von Robert Andrich aus dem Spiel beim 1. FSV Mainz 05 oder den Winkel-Schlenzer von Moussa Diaby aus derselben Partie abstimmen. Das Voting läuft noch bis Sonntag, 8. November (23.59 Uhr), und findet ausschließlich in der Bundesliga-App statt.
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Teil der Nachhaltigkeitsstrategie des Werksklubs ist die transparente Offenlegung der Umweltauswirkungen des eigenen Geschäftsbetriebs. Im Rahmen des EMAS-Umweltmanagementsystems (Eco-Management and Audit Scheme, offizieller Umweltmanagement-Standard der Europäischen Union) hat Bayer 04 in diesem Sommer die Umwelterklärung aktualisiert und den detaillierten CO2-Fußabdruck für das Jahr 2025 vorgelegt.
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