
„Trotz des Ergebnisses war es dennoch insgesamt ein guter Test. Wir konnten gegen einen Gegner, der schon sehr im Wettkampfmodus ist, sehen, wo wir stehen“, sagte Feifel nach der Partie.
Bereits nach fünf Minuten hatte Anna Klink im Tor das Nachsehen und fischte den Ball aus den Maschen. Nach Ballverlust im zentralen Mittelfeld konnte Tabea Waßmuth die Kugel durch die Bayer 04-Abwehr durchstecken und schob zum 1:0 für die Gastgeberinnen ein. Wenige Minuten später erhöhte Svenja Huth nach einem Angriff über den linken Flügel auf 2:0 für den VfL.
Lilla Turanyi verkürzte den Rückstand in der 28. Minute: Nach einem Freistoß aus der halbrechten Position, geschossen von Kristin Kögel, brachte Milena Nikolic den Ball mit dem Kopf aufs Tor – Wolfsburg-Keeperin Katarzyna Kiedrzynek lenke den Ball an den Pfosten und Turanyi nahm den Abpraller dankend entgegen – 1:2.
Kurz vor der Pause wurde ein Angriffspressing der Leverkusenerinnen durch die Wölfinnen beendet: Erneut Waßmuth traf nach langem Ball über die Bayer 04-Abwehr und erhöhte auf 3:1. In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs nutzte Pajor einen Leverkusener Ballverlust im Mittelfeld und kam nach schnellem Umschalten vor dem Tor frei zum Abschluss und zum 4:1. Blomqvist erzielte in der 50. Minute mit ihrem 5:1 den letzten Treffer der Partie.
„In der ersten Halbzeit haben wir versucht, offensiv und mutig aufzutreten und zu attackieren, sind auch selbst mal ins Angriffspressing gegangen. Teilweise haben wir dann den Zugriff verloren und wurden mit Gegentoren bestraft. In der zweiten Halbzeit haben wir die Grundordnung etwas verändert und ein bisschen defensiver gespielt, da ist uns hinten nicht mehr viel angebrannt, vorne kamen dann allerdings auch weniger Chancen zustande“, resümierte Feifel nach der Partie. „Es war ein guter Test und wir wissen das Ergebnis richtig einzuordnen.“
In der kommenden Woche haben die Bayer 04-Frauen noch die Möglichkeit, am Feinschliff für den Liga-Start zu arbeiten. Das Auftaktspiel findet für die Schwarz-Roten dann am Sonntag, 29. August, ab 13 Uhr beim Aufsteiger FC Carl Zeiss Jena statt.
Die Statistik:
VfL Wolfsburg: Kiedrzynek – Hendrich, Oberdorf, Janssen, Lattwein, Huth, Roord, Pajor, Blomqvist, Doorsoun, Waßmuth
Bayer 04: Klink – Gräwe, Nikolic, Kögel, Siems, Wirtz, Zdebel, Pando, Turanyi, Marti, Wieder
Tore: 1:0 Waßmuth (5.), 2:0 Huth (10.), 2:1 Pando (28.), 3:1 Waßmuth (45.), 4:1 Pajor (45.+4), 5:1 Blomqvist (50.)
Schiedsrichterin: Annika Paszehr

Gleich dreimal waren die schwarz-roten Legenden der Bayer 04-Traditionsmannschaft am vergangenen Wochenende im Einsatz. Unter anderem mit Stefan Kießling, Philipp Wollscheid, Sidney Sam und Karim Bellarabi trat das von Falko Götz und Jürgen Gelsdorf gecoachte Team auf Indoor-Kunstrasen-Turnieren in Oldenburg, Regensburg und Bielefeld an. Bei Letzterem zauberten sich die Leverkusener dank vierer Wollscheid-Tore sogar bis ins Finale, wo dann gegen Arminia Bielefeld Endstation war. Einsatz und Spaß waren jedoch bei allen Beteiligten wie immer titelwürdig.
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