
Der 56-Jährige entschied sich gegen die SGE-Frauen im Vergleich zum 0:4 gegen Wolfsburg für zwei Wechsel in seiner Anfangsformation: Ivana Rudelic begann anstelle von Sandra Jessen, zudem kehrte mit Jessica Wich die Kapitänin zurück aufs Feld. Kristin Kögel nahm dafür vorerst auf der Bank Platz. Den besseren Start erwischten vor 250 Zuschauern im Stadion am Brentanobad jedoch die Gastgeberinnen: Nach vier Minuten traf Nationalspielerin Laura Freigang zur Führung. Doch die Werkself-Frauen hatten prompt eine Antwort parat: Stürmerin Milena Nikolic bescherte nach Vorarbeit von Ivana Rudelic den Ausgleich (9.). „Wir hatten danach noch zwei hundertprozentige Chancen und hätten zur Pause durchaus führen können“, so Feifels Resümee des ersten Abschnitts.
Was da noch verwehrt geblieben war, sollte nach dem Wiederanpfiff gelingen: In Minute 62 schalteten die Bayer 04-Frauen nach einem Ballgewinn schnell um, Dora Zeller passte zu Rudelic, die wie beim ersten Leverkusener Treffer Nikolic im Strafraum bediente – 2:1, Ergebnis gedreht. Bis kurz vor Spielende hielten die Gäste den knappen Vorsprung.

Mit Beginn der Nachspielzeit war dann aber die Führung dahin: Eintracht-Stürmerin Freigang traf wie Nikolic ein zweites Mal an diesem Abend, brachte einen Foulelfmeter im Gehäuse unter (90.). Zwar hätten die Werkself-Frauen laut Feifel „den Ausgleich auch schon früher kassieren können“. Doch sogleich hatte seine Elf nach dem 2:2 sogar noch eine Doppelchance, erneut in Führung zu gehen. Doch es sollte nicht mehr sein.
„Natürlich ist es im ersten Moment bei so einem späten Gegentor frustrierend, mit einem Punkt nach Hause zu fahren. Dennoch bin ich mit dem Auftritt über die 93 Minuten total zufrieden“, betonte Feifel, der seinem Team eine gute „Teamleistung“ attestierte.
Die Statistik:
Eintracht Frankfurt: Frohms – Hechler (87. Küver), Kleinherne, Störzel, Aschauer – Mauron (46. Prasnikar), Pawollek – Panfil (41. Nüsken), Freigang, Dunst – Reuteler
Bayer 04: Klink – Kerschowski, Turanyi, Friedrich (61. Kögel), Marti – Csiszar, Wirtz, Wich (57. Jessen), Zeller – Rudelic, Nikolic
Tore: 1:0 Freigang (4.), 1:1 Nikolic (9.), 1:2 Nikolic (62.), 2:2 Freigang (90./FE)
Gelbe Karten: Pawollek / Wirtz, Rudelic
Schiedsrichterin: Katrin Rafalski (Baunatal)
Zuschauer: 250

Den Sprung ins Endspiel knapp verpasst: Beim Finalevent um den DFB-ePokal 2026 bezwangen Marc und Sean Landwehr zwar im Viertelfinale den Vorjahressieger FOKUS, unterlagen dann jedoch im Halbfinale RBLZ Gaming. Neuer ePokalsieger ist Borussia Mönchengladbach. Ende April wartet auf die Leverkusener mit dem VBL Grand Final, der Deutschen Einzel-Meisterschaft, eine weitere Chance auf einen Titel.
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Werkself-TV zeigt nach dem 3:3-Remis beim 1. FC Heidenheim 1846 im Rahmen des 27. Bundesliga-Spieltags die Pressekonferenz mit den beiden Trainern Frank Schmidt und Kasper Hjulmand...
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Bedeutender Erfolg: Am 7. Spieltag der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga (Gruppe A) gewann die U19 von Bayer 04 in einem abwechslungsreichen Topspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 mit 4:3 (2:2). In der ersten Hälfte konnte die Werkself durch Dustin Buck (19.) und Emmanuel Chigozie Owen (37.) jeweils die Führung der Gäste ausgleichen. Nach dem Seitenwechsel drehten die Leverkusener das Ergebnis durch das frühe 3:2 von Gabriel Minutillo (47.), der nach einer Stunde auch den vierten Treffer für die Gastgeber beisteuerte. Mainz gelang kurz vor dem Abpfiff nur noch der Anschlusstreffer.
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Das bis dato letzte Aufeinandertreffen mit dem 1. FC Heidenheim 1846 in der Hinrunde der laufenden Saison ist bei Bayer 04 angesichts des damaligen 6:0-Erfolgs überaus positiv in Erinnerung. Einen ähnlich effizienten und spielfreudigen Auftritt will die Werkself im Rückspiel auf der Ostalb möglichst wiederholen. Dort trifft das Team von Trainer Kasper Hjulmand auf einen FCH, für den bei zehn Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz der Klassenerhalt in immer weitere Ferne rückt. Die Kurzpässe zur Partie am „TOGETHER!“-Aktionsspieltag der DFL gegen Rassismus und Diskriminierung.
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