
Lara Marti und die Schweiz ließen sich im Endspurt der Qualifikation ihren zweiten Rang der Gruppe G nicht mehr nehmen, auf einen 2:0-Erfolg gegen Kroatien ließ die Nati einen 15:0-Sieg gegen Moldawien folgen – ihren Rekordsieg in einer WM-Qualifikation. Die Leverkusener Defensivspielerin, die in diesem Sommer auch im EM-Aufgebot gestanden hatte, kam dieses Mal nicht zum Einsatz.
Da der Spitzenreiter Italien im Fernduell um die direkte Teilnahme an der WM-Endrunde nichts anbrennen ließ und zum Abschluss Rumänien mit 2:0 bezwang, müssen Marti und Co. nun den Umweg über die Play-offs gehen. Immerhin: Die Schweizerinnen genießen als bester Gruppenzweiter in der 1. Runde ein Freilos. Gewinnen sie danach ihr Duell am 11. Oktober, haben sie das WM-Ticket sicher, ohne einen weiteren Umweg über das interkontinentale Play-off im Februar in Neuseeland machen zu müssen.
Anders als Marti werden ihre Leverkusener Teamkolleginnen Sylwia Matysik (Polen) und Dina Blagojević (Serbien) nicht in Australien und Neuseeland antreten. Matysik und Co. siegten zum Abschluss der Qualifikation zwar jeweils gegen Albanien (2:1) und den Kosovo (7:0), über Rang drei der Gruppe F kamen die Polinnen aber nicht hinaus. Matysik absolvierte beide Begegnungen über die volle Distanz.
Die Serbinnen verpassten in der Gruppe H um Primus Deutschland ebenfalls knapp die Teilnahme an den Play-offs – sie blieben hinter dem Zweiten Portugal, da dem abschließenden 2:0-Sieg gegen Israel eine 1:2-Niederlage gegen die Portugiesinnen vorausgegangen war. Blagojević stand in beiden Partien auf dem Rasen.
Und auch Lilla Turányi wird nicht an der Endrunde teilnehmen. Die Ungarin und ihre Teamkolleginnen unterlagen dem ungeschlagen und ohne Gegentor gebliebenen Gruppensieger Spanien mit 0:3. Die Leverkusenerin stand 90 Minuten auf dem Platz. Das folgende Testspiel gegen Gibraltar (12:0) absolvierte Turányi ebenso über die volle Distanz, sie traf zudem zum zwischenzeitlichen 3:0.
Beim abschließenden Qualifikationsspiel der Gruppe E zwischen Bosnien und Herzegowina und Aserbaidschan, das mit einem 1:1-Unentschieden endete, wirkte Milena Nikolić nicht mit. Die Stürmerin hatte sich im Lehrgang zuvor einen Anriss der Rektusssehne im Knie zugezogen und wird circa sechs Wochen pausieren müssen. Nikolić begann am vergangenen Freitag mit ihrer Reha in der Werkstatt in der BayArena. Zu früh werden dann vermutlich die Play-offs für die 30-Jährige kommen, für die sich Bosnien und Herzegowina als Tabellenzweiter der Gruppe E qualifiziert hat.
So funktioniert die Qualifikation für die Frauen-WM:

Neuzugang Miguel Gutiérrez hat in Leverkusen einen guten Start hingelegt und sich in seinen ersten Bundesliga-Wochen prompt eine Nominierung zum Spieler des Monats erspielt. Ein Tor und drei Assists lautete die Ausbeute nach vier Liga-Partien. Spannende Zahlen brachte der spanische Linksverteidiger auch schon mit zu Bayer 04. Ausgabe #56 des Werkself-Magazins hat ein Blick auf diese Zahlen geworfen. „Facts & Fun“ mit Miguel Gutiérrez!
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Wie bereits beim vergangenen Gastauftritt in Rheinhessen lieferten sich Bayer 04 und der 1. FSV Mainz 05 auch am 5. Spieltag der laufenden Bundesligasaison ein turbulentes Duell. Und erneut behielt die Werkself den längeren Atem. Die frühe Zwei-Tore-Führung durch Robert Andrich (5.) und Patrik Schick (9.) hatten die Hausherren noch vor dem Pausenpfiff durch einen Doppelpack von Anthony Caci (33., 42.) ausgeglichen. Auf die beiden Treffer von Jarell Quansah (55.) und Moussa Diaby (65.) fanden die 05er lange keine Antwort mehr. Bis auf den späten Anschlusstreffer von Benedict Hollerbach (90.+2) ließ Schwarz-Rot kaum noch Offensivaktionen der Mainzer zu und feierte so den ersten Auswärtserfolg in dieser Saison.
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