
„Das ist ein wichtiges Spiel für uns. Wir wollen frühzeitig wieder erfolgreich spielen und Punkte holen, um in der Tabelle weiter vorwärts zu kommen“, ordnet Cheftrainer Achim Feifel die Partie ein. Während die Werkself-Frauen ihr erstes Rückrundenspiel mit 0:3 gegen den FC Bayern verloren, konnte sich der 1. FFC Frankfurt mit 3:2 beim Schlusslicht FF USV Jena durchsetzen.
Der Werksklub traf in dieser Saison bereits zwei Mal auf die Hessinnen: Der 1:3-Niederlage im Bundesliga-Hinspiel folgte jüngst ein 1:0-Sieg im DFB-Pokal-Achtelfinale. „Die beiden Spiele haben gezeigt, dass wir eine hochkonzentrierte Leitung sowie eine sehr aggressive Einstellung brauchen, um gegen Frankfurt punkten zu können. Sie haben eine sehr hohe Qualität in der Mannschaft. Wenn man sie spielen lässt, können sie gut mit dem Ball umgehen. Sie haben torgefährliche Spielerinnen in ihren Reihen und sind auch bei Standards gefährlich“, weiß Feifel um die Stärken der Gegnerinnen. Deshalb müsse seine Mannschaft „sehr diszipliniert verteidigen und selber versuchen, Torchancen zu erarbeiten.“
Im Spiel gegen die Bayern zog sich die Werkself weit zurück und lauerte auf Konterchancen. Das soll sich gegen Frankfurt ändern: „Wir wollen früher attackieren und nicht mehr so tief stehen. Dazu gehört auch, den Spielaufbau des Gegners früh zu stören. So können wir vermeiden, dass Frankfurt in die Partie kommt. Außerdem halten wir dadurch das Spiel von unserem Tor fern und haben nach Ballgewinn nicht mehr so weite Wege zum gegnerischen Kasten.“
Allerdings muss der 55-Jährige auch in diesem Spiel auf mehrere Spielerinnen verzichten. Weiterhin fehlen die Langzeitverletzten Pauline Wimmer, Melissa Friedrich (beide Kreuzbandriss) und Karoline Heinze (Zerrung im Oberschenkel). Für die angeschlagenen Dora Zeller und Sandra Jessen kommt die Partie ebenfalls noch zu früh. „Damit fallen natürlich wieder Spielerinnen aus, die für uns wichtig sind. Das müssen wir erneut mit einer kompakten Mannschaftsleistung kompensieren“, sagt der Cheftrainer.

Bayer 04 hat den U19-Mittelfeldspieler Emmanuel Chigozie Owen an den FC Utrecht in die niederländische Eredivisie transferiert.
Mehr zeigen
Mit Milton Queiroz da Paixao fing 1987 alles an: Tita, wie er genannt wurde, war der erste Brasilianer unterm Bayer-Kreuz. Zahlreiche weitere Fußballer vom Zuckerhut sollten in den nächsten Jahren folgen. Viele von ihnen drückten dem Spiel der Werkself ihren eigenen Stempel auf. Rund 40 Jahre später setzt Arthur, der seit Sommer 2023 das Bayer 04-Trikot trägt, diese lange Tradition fort. Der 23-Jährige ist bereits der 24. Brasilianer der Vereinshistorie und hat sich als Teil der Doublesieger-Mannschaft von 2024 schon jetzt in die Geschichtsbücher des Werksklubs geschrieben. Ein Überblick über alle Bayer 04-Spieler aus dem Land des fünfmaligen Weltmeisters in Kurzporträts.
Mehr zeigen
Bayer 04 Leverkusen feilt weiter am Kader für die neue Saison in der Google Pixel Frauen-Bundesliga. Von Feyenoord Rotterdam wechselt die 23-jährige Justine Brandau zum Werksklub. Die niederländische Linksverteidigerin unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028.
Mehr zeigen
Während die meisten Nachwuchs-Teams bei warmem Wetter die Sommerpause genießen, weilt die U15 bereits seit Wochenstart unter den Palmen der Dominikanischen Republik. Doch die Leverkusener sind nicht zum Sonnenbaden im dortigen Punta Cana, sondern wollen unter anderem den FC Barcelona hinter sich lassen und den nächsten Turniersieg holen. Die spielfreie Zeit bereits hinter sich haben die U23-Frauen, sie starten mit einem Testspiel gegen den VfL Bochum 1848 in die Vorbereitung. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
Mehr zeigen