
Der Blick auf die Statistik gibt je nach Perspektive aus Sicht von Schwarz-Rot mehr oder weniger Anlass zum Optimismus: Zwar verlor die Werkself gegen den siebenmaligen Deutschen Meister neun der vergangenen zehn Partien, auf der anderen Seite ist sie nach bislang fünf Heimspielen noch ungeschlagen und holte im UHS elf der 16 Hinrunden-Punkte. „Das ist eine schöne kleine Serie, die wir wahren wollen“, sagt de Pauw, wenngleich er weiß: „Wir haben noch nicht die Top-Teams empfangen.“ Für den Sonntag wurden bereits weit über 1.000 Tickets verkauft. „Die Zuschauer können uns als eine Extra-Waffe beflügeln. Wir brauchen gerade in diesem Spiel besonderen Support“, fordert der Coach.
Das 1:2 trotz langer Führung beim SV Werder Bremen nagte nicht allzu lang an der Mannschaft. „Leider hat uns in der Schlussphase die nötige Frische gefehlt, dafür wurden wir bestraft. Wir haben das ganz klar angesprochen, dann aber auch den Blick schnell wieder nach vorne gerichtet“, sagt de Pauw.
Dass die Aufgabe gegen die Wölfinnen noch etwas komplizierter werden dürfte, ist dem Niederländer bewusst. „Vor der Winterpause haben sie sich manchmal etwas schwergetan. Jetzt haben sie gegen Essen einen Top-Start gegen einen unbequemen Gegner hingelegt. Es war beeindruckend, wie sie mit dem Rückstand umgegangen sind“, so der Coach. Daraus ergibt sich aus seiner Sicht eine logische Konsequenz: „Wir müssen auf einen schlechteren Tag bei ihnen und einen eigenen guten Tag hoffen und dementsprechend effizient auftreten.“ Worauf es dabei ankommt? „Die Basis ist natürlich eine bessere defensive Organisation als in Bremen. Dann können wir ihnen vorne auch weh tun.“





Zum Saisonstart war seine Mannschaft beim 0:3 in Wolfsburg nahezu chancenlos gewesen. De Pauw glaubt an einen Lerneffekt. „Wir müssen im letzten Drittel bessere Entscheidungen treffen. Oft sind wir gut durchgekommen, sind aber zu ungenau geblieben und haben uns dadurch kaum echte Torchancen erarbeitet“, sagt er. Im Fokus steht dabei auch die polnische Nationalspielerin Nikola Karczewska, die in Bremen ihr sechstes Saisontor erzielte. Ihr gegenüber steht VfL-Stürmerin Ewa Pajor, die ebenfalls sechs Treffer auf dem Konto hat. Defensiv müsse die Werkself nicht zuletzt deshalb „die Räume im Rücken gut im Blick haben, das gilt natürlich auch bei Standards“.
Janou Levels (Hüftprobleme) und Clara Fröhlich (krank) fallen weiterhin aus, Sofia Cava Marin, Delice Boboy und Julia Mickenhagen sind voraussichtlich am Sonntag für die Zweite Mannschaft im Einsatz. Ansonsten kann de Pauw auf seinen gesamten Kader zurückgreifen.
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