
Vor dem Westduell galt es für die Bayer 04-Frauen allerdings, den Dämpfer von vergangenem Wochenende bei Werder Bremen (1:2) zu verarbeiten. „Das Spiel steckte uns schon ein bisschen tiefer in den Gliedern. Ich hatte nicht erwartet, dass wir in dieser Saison nochmal ein Spiel absolvieren, in das wir so schwer reinfinden wie gegen Bremen“, gesteht Achim Feifel, dessen Vertrag in dieser Woche vorzeitig um drei weitere Jahre verlängert wurde. „Wir müssen für den Schlussspurt jetzt alles mobilisieren, was uns möglich ist. Das Bremen-Spiel war kein Selbstläufer, ganz im Gegenteil: Abstiegsbedrohte Mannschaften werden von Mentalität bis Siegeswillen alles in die Waagschale werfen, um in der Liga zu bleiben. Darauf waren wir in Bremen nicht vorbereitet. Das wird uns auch noch gegen den SV Meppen und den SC Sand erwarten.“ Der Fußball-Lehrer will nun aber zunächst einmal am Freitag gegen Essen „eine entsprechende Reaktion“ auf die jüngste Niederlage sehen.
Die SGS steht vor dem Duell in nicht allzu weiter Entfernung mit fünf Punkten Rückstand bei einem Spiel weniger zwei Plätze hinter den Werkself-Frauen auf Rang Sieben. „Essen hatte im Sommer viele Leistungsträgerinnen abgeben und eine neue Mannschaft zusammenstellen müssen, sich aber über die Spielzeit hinweg gut entwickelt. Sie haben junge, hungrige Spielerinnen, die nach Ballgewinnen schnell umschalten können, einen gefährlichen Sturm und auch einen fußballerischen Plan, wie sie ihre Spiele aufbauen wollen“, warnt Feifel. „Daher denke ich, dass es ein offenes Spiel werden wird.“
Nach längerer Verletzungspause wird gegen Essen wohl Sylwia Matysik ihr Comeback in den Kader geben können. Ein Fragezeichen steht derweil noch hinter der Personalie Henrietta Csiszár, die nach ihrer Länderspielreise mit Ungarn mit Sprunggelenksproblemen zurückgekehrt war. Definitiv keine Option gegen die SGS sind dagegen Viktoria Pinther (Bandescheiben-Beschwerden), Verena Wieder (Meniskus-OP), Lara Marti (Sehnen-Verletzung in der Wade) und Jessica Wich, die sich erneut eine Verletzung am Knie zugezogen hat.
Zum dritten Mal in Folge wird das Heimspiel der Bayer 04-Frauen freitagsabends live im Free-TV auf Eurosport übertragen. Die letzten beiden Partien waren von Erfolg gekrönt – „Vielleicht haben wir da die eine oder andere Spielerin, die das TV-Spiel ein wenig mehr pusht. Wenn dem so ist, wär’s gut, wenn’s an diesem Freitag auch wieder funktioniert“, sagt der Bayer 04-Coach schmunzelnd. Zudem zeigt auch der Pay-TV-Sender MagentaSport das Duell im Livestream.
Mehr zur Partie, die Kader beider Teams, Infos zum Spieltag und Gianna Rackow im „Löwinnentalk“ gibt’s im aktuellen Rasenreport nachzulesen. HIER geht’s zum ePaper.

Mehr als 30.000 Becher haben die Fans der Werkself über die abgelaufene Spielzeit hinweg gespendet – und damit ein klares Zeichen für gelebte lokale Unterstützung gesetzt. Bayer 04 freut sich darauf, mit dem geballten sozialen Fan-Support auch in die kommende Saison zu gehen. Wie gewohnt können die Besuchenden der BayArena ihre Pfandbecher an den bereitgestellten Containern spenden und damit verschiedensten gemeinnützigen Projekten aus der Region helfen.
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Während sich die Werkself vom 1. bis zum 7. August im Trainingslager in Blankenhain auf die neue Saison vorbereitet, schlagen auch einige Bayer 04-Clubmitglieder im Rahmen einer mehrtägigen Club-Tour ihre Zelte im Weimarer Land auf. Sie verfolgen das Trainingslager aus nächster Nähe, besuchen die öffentlichen Einheiten der Mannschaft und nehmen an verschiedensten Unternehmungen und Aktivitäten abseits des Rasens teil. Im Club-Tour-Tagebuch teilen sie ihre Eindrücke, Erlebnisse und besonderen Momente.
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Der Juni stand in Leverkusen wieder ganz unter dem Motto: Ab aufs Rad und Gutes tun! Beim diesjährigen „Stadtradeln“ war Bayer 04 gemeinsam mit dem TSV als Bayer04Sport-Team dabei. Am Ende wurden insgesamt 18.465 Kilometer gesammelt und 3.028 Kilogramm CO2 gespart!
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