
Nach dem erfolgreichen Testspiel gegen den MSV Duisburg (3:1) am vergangenen Freitag, 28. April, empfangen die Leverkusenerinnen nun mit Eintracht Frankfurt einen Gegner, der die Königsklasse anstrebt. Robert de Pauw weiß die Qualitäten der SGE dementsprechend einzuschätzen: „Wir sind der Underdog. Frankfurt wird viel Druck im Spiel ausüben, sie wollen schließlich Dritter in der Liga bleiben und sich für die Champions League qualifizieren. Sie haben in der Offensive richtig viel Tempo, sind eine gute Kontermannschaft. Da müssen wir besonders vorsichtig sein.“
Diese Qualitäten der Hessinnen spiegeln sich auch in der Tabelle der FFBL wieder. Aber: „Der Unterschied von 19 Punkten, der uns von Frankfurt in der Tabelle trennt, war in den bisherigen beiden Duellen in dieser Saison nicht zu sehen (0:1 in Frankfurt in der Hinrunde; 0:2 im Testspiel im Januar, Anm. d. Red.). Ich erwarte ein ähnlich umkämpftes Spiel wie in der Hinrunde und hoffe, dass wir uns im Angriff verbessert zeigen und unsere Chancen effektiver nutzen. Wir wollen, wie schon gegen Hoffenheim, frei aufspielen und mit viel Spielfreude auf dem Platz agieren“, betont de Pauw.
Und so ist der Niederländer überzeugt davon, dass seine Mannschaft gegen die SGE etwas Zählbares mitnehmen kann: „Wir haben zuletzt vermehrt gute Spiele gezeigt. Man erkennt, dass wir als Team weiter zusammenwachsen und unsere Spielphilosophie immer mehr verinnerlichen. Fußballerisch sind wir zuletzt gegen Hoffenheim sehr überzeugend und dominant aufgetreten. Das ist ein gutes Zeichen und zeigt die Entwicklung, die wir in den vergangenen Wochen genommen haben. Diese Spielweise müssen wir aufrechterhalten, um Frankfurt besiegen zu können.“
Dina Blagojević ist seit vergangener Woche zurück im Teamtraining und einsatzbereit für das Heimduell gegen Frankfurt. Caroline Siems (Sehnenprobleme) und Clara Fröhlich (krank) sind hingegen weiterhin keine Optionen für den Spieltags-Kader. Ob es bei Selina Ostermeier und Annika Enderle (beide grippaler Infekt) für Samstag reicht, ist noch offen.
Wie gewohnt ist das Spiel der Leverkusenerinnen gegen die Eintracht über den Streamingdienst MagentaSport live zu sehen. Die Übertragung beginnt 15 Minuten vor Anpfiff um 12.45 Uhr. Die wichtigsten Infos zur anstehenden Partie gibt es außerdem noch einmal kompakt zusammengefasst HIER im digitalen, kostenlosen Blätterkatalog!
Für die Partie gegen die SGE sind zudem noch Tickets verfügbar. Diese können HIER online oder telefonisch über das Servicecenter erworben werden. Die Bezahlung erfolgt mit Kreditkarte (VISA, EUROCARD). Auch an der Tageskasse WEST können eine Stunde vor Anpfiff noch Karten gekauft werden. Wichtig: In den Tickets ist kein Fahrausweis für VRR/VRS integriert.
Der Einlass in das Ulrich-Haberland-Stadion erfolgt ab 12 Uhr am Eingang WEST (Stelzenseite). Im Umlauf des UHS wird es ein Catering-Angebot mit warmen Speisen und Getränken geben. Die Bezahlung ist dort ausschließlich mit Bargeld möglich.

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Mit dem VfB Stuttgart wartet am heutigen Samstag, 9. Mai (Anstoß: 15.30 Uhr), der nächste direkte Konkurrent im Rennen um die Qualifikation für die UEFA Champions League. Die fünftplatzierten Schwaben stehen punktgleich mit einem drei Treffer schlechteren Torverhältnis einen Rang hinter der Werkself. Die schwarz-rote Bilanz in Bad Cannstatt spricht eine deutlichere Sprache: Seit über 16 Jahren gab es beim VfB keine Leverkusener Niederlage mehr. Für diesen so wichtigen möglichen Auswärtsdreier könnte unter anderem die Konterstärke von Bayer 04 sorgen. Zwar sind auch die Stuttgarter offensiv brandgefährlich, müssen aber auf ihren Kapitän verzichten. Die Kurzpässe.
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