
Die Leverkusenerinnen möchten auf den 1:0-Erfolg in der Main-Metropole und den damit verbundenen Einzug ins DFB-Pokal-Viertelfinale aufbauen. Bis die Runde der letzten acht Teams im März nächsten Jahres ausgespielt wird, stehen allerdings noch zahlreiche Ligapartien auf dem Plan. Genug Möglichkeiten also, viele Punkte einzusammeln und sich von der Abstiegszone weiter zu distanzieren.
Mit dem Punkten soll am besten schon gegen den rheinischen Rivalen aus der Domstadt begonnen werden. Die direkten Vergleiche aus der Saison 2015/16 endeten aus Sicht der Leverkusenerinnen mit 2:1 und 2:0. Zudem trafen beide Mannschaften vor zehn Jahren in der damaligen 2. Frauen-Bundesliga Süd aufeinander (4:4 und 0:3) – häufiger kreuzten sich die Wege beider Teams bisher nicht.
Bayer 04-Cheftrainer Achim Feifel will das Derby mit aller Entschlossenheit angehen: „Es wird ein Duell auf Augenhöhe. Ich sehe uns in keinem unserer Ligaspiele als Favoriten, vielmehr müssen wir uns in jedem Spiel neu beweisen und uns die Punkte verdienen und erarbeiten.“ Das Derby stelle einen zusätzlichen Motivationsfaktor für die Mannschaft dar: „Ich erwarte ein Spiel mit besonderem Charakter und einer Extra-Portion Emotion und Leidenschaft. Es wird auf ein absolutes Kampfspiel hinauslaufen, in dem Durchsetzungsvermögen und Siegeswille von entscheidender Bedeutung sein werden“, so Feifel weiter.
Die aktuelle Tabellen-Situation macht das Rhein-Derby im Kölner Südstadion zusätzlich brisanter: Nach neun Spieltagen liegt Bayer 04 mit neun Zählern auf Rang neun, die Kölnerinnen mit vier Punkten auf dem ersten Abstiegsplatz (Platz elf). Beide Parteien könnten einen Sieg im Derby mehr als gebrauchen – und sich im Kampf gegen den Abstieg so etwas Luft verschaffen.
Was das Personal betrifft, muss Bayer 04-Trainer Feifel weiterhin auf die langfristig verletzte Torhüterin Anna Klink (Finger-Operation) und Spielführerin Merle Barth (muskuläre Probleme) verzichten. Außerdem steht noch ein Fragezeichen hinter Gianna Rackow und Pauline Wimmer, die beide mit einer Erkältung zu kämpfen haben.
So geht es weiter:
Am ersten Adventssonntag, 1. Dezember (Anpfiff: 14 Uhr), kommt der aktuelle Deutsche Meister und aktuelle Tabellenführer VfL Wolfsburg ins Ulrich-Haberland-Stadion. Die Wölfinnen können in der Flyeralarm Frauen-Bundesliga bislang eine makellose Bilanz vorweisen und stehen dementsprechend ohne Punktverlust an der Spitze der Tabelle (9 Spiele, 9 Siege).

Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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Ein torreiches 2025 liegt hinter der Werkself: Los ging's direkt mit einem Blitzstart – Nathan Tella trifft in Dortmund schon nach wenigen Sekunden zum ersten Mal im neuen Fußball-Jahr. Weitere Highlights liefern dann Florian Wirtz, Aleix Garcia, immer wieder Patrik Schick und natürlich Alejandro Grimaldo mit seinen europaweit gefürchteten Freistößen. Die Highlights zum Ende des Jahres: Wichtige Pokal-Treffer von Ibrahim Maza, vielumjubelte Siegtore in Lissabon und Manchester, der Scorpion Kick von Martin Terrier im Derby und als ganz besonderer Abschluss in 2025: Montrell Culbreath aus der U19 mit seinem Treffer zum 3:1-Sieg in Leipzig bei seinem Debüt. Viel Spaß beim Schauen!
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