
Die Freiburgerinnen dominierten die Partie von Beginn an, die Bayer 04-Frauen agierten zunächst eher passiv. Zu große Abstände in den Reihen ließen den Gästen viele Spielräume, aus denen sie immer wieder in den Rücken der Bayer 04-Abwehr gelangten und gefährliche Situationen kreierten. „Wir waren in unserer Verhaltensweise zu ängstlich“, kritisierte Cheftrainer Achim Feifel. Glücklicherweise blieben Freiburgs Chancen ungenutzt. Die beste Möglichkeit im ersten Durchgang aus Leverkusener Sicht war ein Treffer an den Innenpfosten.
Kurz nach Wiederanpfiff wurde den Leverkusenerinnen, die nun mit entschlossener Siegermentalität auftraten, ein Elfmeter zugesprochen – Merle Barth scheiterte am Punkt, doch Lena Uebach behielt die Übersicht und war im Nachschuss erfolgreich – 1:0 (49.). Auch im weiteren Verlauf kam Bayer 04 zu zahlreichen Großchancen, Dora Zeller und Milena Nikolic hätten durch ihre Möglichkeiten das Ergebnis deutlich in die Höhe schrauben können. „Wir haben Einsatz und Laufbereitschaft gezeigt und sind ans Maximum gegangen“, so Feifel. „Uns ist es gelungen, nach Ballgewinn schnell umzuschalten. Im Großen und Ganzen ist es verdient, dass wir am Ende als Sieger vom Platz gehen.“
Nach der Länderspielphase in der kommenden Woche geht das Pflichtspiel-Programm für die Werkself-Frauen am Sonntag, 8. September (Anstoß: 14 Uhr), in der 2. Runde des DFB-Pokals bei Borussia Mönchengladbach weiter. Am darauffolgenden Wochenende (Sonntag, 15. September, 14 Uhr) gastiert Bayer 04 am 3. Spieltag beim FC Bayern München.
Die Statistik:
Bayer 04: Klink – Heinze (81. Sahlmann), Friedrich, Barth, Vinken – Rackow (61. Jessen), Nikolic – Wirtz, Uebach, Csiszar – Zeller (88. Wimmer)
SC Freiburg: Frohms – Karl, Kirchberger, Hegenauer – Knaak, Naomoto, Minge (74. Fellhauer), Beck (68. Müller) – Starke, Sanders (61. Kayikci), Bühl
Tor: 1:0 Uebach (49.)
Gelbe Karten: Uebach, Vinken / Karl
Schiedsrichterin: Anna-Lena Heidenreich (Sereetz)
Zuschauer: 375

Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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