
In Zamani holt sich Hagedorn einen erfahrenen Assistenten an die Seite: Der 42-Jährige verfügt bereits über 20 Jahre Erfahrung an der Seitenlinie, trainierte zahlreiche Klubs in allen Altersklassen, oft in Mehrfachfunktion. Bei Bayer 04 ist sein Gesicht nicht unbekannt: Von 2002 bis 2005 scoutete er für die Nachwuchsabteilung (U7-U16) nach neuen Talenten.
Zuletzt war Zamani als Trainer der A-Junioren des JFV Siebengebirge aus Bad Honnef in der Mittelrheinliga tätig. Ebenfalls im Jugendbereich arbeitete er für den FC Hennef als Cheftrainer der U7-U10. Zudem hat der neue Bayer 04-Co-Trainer seit 1998 als Individual- und Torwarttrainer einzelne Spieler aus der Landesliga bis zur 3. Liga sowie U17- und U19-Bundesligaspieler technisch und athletisch individuell gefördert. Den ersten Berührungspunkt mit Frauenfußball hatte der gebürtige Pinneberger (Schleswig-Holstein) in der Saison 2010/11 als Torwarttrainer beim damaligen Erstligisten SC 07 Bad Neuenahr.
Zamanis Erfolge sprechen für seine Trainerqualitäten: In den vergangen sechs Jahren ist er mit verschiedenen Mannschaften fünf Mal aufgestiegen. Sein größter Coup war der Aufstieg als Co-Trainer mit dem luxemburgischen Zweitligisten RM Hamm Benfica ins Oberhaus in der Saison 2014/15.
Die Wege von Hagedorn und ihrem künftigen Assistenten, der auch Mitgründer der Jugendfußballschule Hennef war, haben sich bei ihrer Arbeit im Fußballverband Mittelrhein bereits des Öfteren gekreuzt. Nun werden die beiden zusammen den Schritt in die Allianz Frauen-Bundesliga gehen. „Ich freue mich, dass Essi seine Erfahrung nun mit in das Team einbringen und neue Impulse setzen kann“, so Hagedorn. „Er verfolgt als Trainer eine klare Linie und hat konkrete Vorstellungen. Auf dem Platz ist er einfach eine Persönlichkeit. Wir werden uns gut ergänzen.“

Werkself-TV zeigt die TV-Zusammenfassung der 1:2-Niederlage der Bayer 04-Frauen beim VfL Wolfsburg am 20. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2025/26.
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Defensivspielerin Claudia Wenger spricht am Werkself-TV-Mikrofon über die knappe Niederlage der Bayer 04-Frauen beim VfL Wolfsburg - und erklärt, welche positiven Ansätze sich aus der Partie mitnehmen lassen.
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Im engen Rennen um Platz drei in der Google Pixel Frauen-Bundesliga hat die Werkself einen weiteren Rückschlag erlitten. Am Sonntagabend verlor das Team von Trainer Roberto Pätzold ein umkämpftes Duell beim Vizemeister VfL Wolfsburg 1:2 (0:1). Der Anschlusstreffer von Vanessa Fudalla in der Nachspielzeit kam zu spät. Mit 31 Punkten liegen die Leverkusenerinnen als Tabellensechster vier Zähler hinter Rang drei.
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Das Bundesliga-Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg in der Hinrunde war für die Bayer 04-Frauen einer dieser klassisch-sprichwörtlichen „Tage zum Vergessen“. Eingeleitet durch eine Rote Karte gegen Torhüterin Charlotte Voll in der ersten Spielminute und schließlich nach einem weiteren Platzverweis sogar in doppelter Unterzahl unterlag die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold dem Vizemeister 1:5. Am Sonntag, 18.30 Uhr (MagentaSport und DAZN), bietet sich im AOK Stadion die Chance zur Revanche – und auf wertvolle Punkte im Rennen um Rang drei.
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Sofie Zdebel steht zur Wahl für das „Tor des Monats“ Februar der ARD-Sportschau. Bis zum 21. März (19 Uhr) können Fans für den 18-Meter-Volleyschuss der deutschen U23-Nationalspielerin zum zwischenzeitlichen 2:0 im Derby der Bayer 04-Frauen gegen den 1. FC Köln (2:1) abstimmen.
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