
Nach der Rekordsaison mit Platz vier geht es für die Frauen am Samstag endlich in der Bundesliga weiter. Wie kann es gelingen, an den Erfolg anzuknüpfen?
Eichin: Was in der vergangenen Saison war, spielt für uns keine Rolle mehr. Wir müssen wieder den gleichen Teamspirit und die gleiche aggressive Spielweise auf den Platz bringen, die uns großen Respekt eingebracht haben. Um wieder diese Schärfe zu zeigen, braucht es vor allem auch eine starke Laufleistung. Wir haben ein gutes Trainerteam und eine gute Mannschaft, aber ich warne vor zu hohen Erwartungen. Wir wollen uns weiterhin punktuell und vor allem strukturell verbessern, um wieder an Platz drei kratzen zu können.
Wie bewertest du die Veränderungen im Kader und die Vorbereitung der Mannschaft?
Eichin: Wir hatten eine gut durchdachte Vorbereitung und haben uns gezielt verstärkt. Vor allem die Verpflichtung von Carlotta Wamser ist top. Wir hatten sie schon seit einigen Jahren auf dem Radar. Sie verkörpert alles, worauf es im Frauenfußball ankommt: Dynamik, Zweikampfstärke, Technik, Schussgewalt und vieles mehr.

Worauf wird es ankommen, um in München, gegen den Meister und Pokalsieger, bestehen zu können?
Eichin: Wir spielen gegen einen wahnsinnig starken Gegner, der gerade erst gegen Wolfsburg den Supercup gewonnen hat. Auch ohne die besonderen Rahmenbedingungen ist es schon eine riesige Herausforderung, dort zu bestehen. Wir haben allerdings in den vergangenen Duellen mit Bayern gezeigt, dass wir sie ärgern können. Die Spielerinnen werden top eingestellt sein und alles hineinwerfen. Das ist das Entscheidende, nicht das Drumherum auf den Rängen.
Wie wichtig könnte ein guter Auftritt in der Allianz Arena für den weiteren Verlauf der Saison werden?
Eichin: Wenn wir gegen eine Mannschaft wie Bayern München auch unabhängig vom Ergebnis bestehen und sie vor Probleme stellen, dann gibt das sicherlich einen Schwung, der über mehrere Wochen anhalten kann. Die Vorbereitung war gut, auch wenn wir leider verletzungsbedingt immer wieder einige Ausfälle zu verzeichnen hatten. Am Samstag wird es darauf ankommen, dass wir uns nicht zu sehr von der Kulisse rund um das Spiel beeindrucken lassen. Es ist ein Fußballplatz mit den gleichen Maßen wie sonst, auch der Rasen ist kein anderer. Die Mannschaft sollte das alles genießen, ohne sich zu sehr damit zu beschäftigen, wie viele Menschen da sind. Denn auch in diesem Spiel geht es um drei Punkte.

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