
Im Dezember hatte Kapitänin Elisa Senß für die deutsche Nationalmannschaft debütiert. Nun berief Bundestrainer Horst Hrubesch sie wie schon im Februar, als die DFB-Auswahl das Olympia-Ticket gesichert hatte, erneut in den Kader. Wegen einer Erkrankung verpasste die 26-Jährige zwar den planmäßigen Beginn des Lehrgangs, am Donnerstag reiste sie genesen dann aber doch noch an. Zum Auftakt der Qualifikation für die EM 2025 trifft Deutschland zunächst in Linz auf Österreich. Anschließend kommt es zum Duell mit Island, das bereits einer der Gegner in der UEFA Women’s Nations League war.
Damit kommt es für Senß im Aachener Tivoli zum direkten Aufeinandertreffen mit ihrer Bayer 04-Teamkollegin Karólína Lea Vilhjálmsdóttir. Die Offensivspielerin empfängt zuvor mit ihrer Mannschaft Polen – und damit ihre Mitspielerinnen Nikola Karczewska und Sylwia Matysik. Das Duo trifft wiederum im zweiten Spiel auf Österreich. Die Ungarinnen mit Lilla Turányi spielen gegen Aserbaidschan und in der Türkei ebenfalls ihre ersten Partien der EM-Qualifikation aus.




Für die norwegische U23 ist dieses Mal ein Duo aus Leverkusen dabei. Während Synne Skinnes Hansen zwecks Belastungssteuerung zu Hause bleibt, sind Emilie Bragstad und Julie Jorde für die beiden Testspiele gegen die Niederlande und Schweden nominiert. Zur deutschen U19-Nationalmannschaft reist in dieser Abstellungsphase ein Quartett von Bayer 04: Torhüterin Anne Moll sowie Paulina Bartz, Delice Boboy, Estrella Merino Gonzalez und Julia Mickenhagen müssen sich in einem Mini-Turnier für die EM-Endrunde qualifizieren. Nach den Partien gegen Rumänien, Ungarn und Schweden löst nur der Gruppensieger der Vierer-Konstellation das Ticket. Loreen Bender wurde zwar nominiert, konnte allerdings wie Senß angeschlagen nicht anreisen. Wie zuletzt ist außerdem Sofie Zdebel mit dem DFB unterwegs: Die Mittelfeldspielerin absolviert mit der U20 Testspiele gegen die USA und gegen Kanada.
Die Abstellungen in der Übersicht:
Elisa Senß (Deutschland)
05.04.: Österreich - Deutschland (EM-Qualifikation)
09.04.: Deutschland - Island (EM-Qualifikation)
Karólína Lea Vilhjálmsdóttir (Island)
05.04.: Island – Polen (EM-Qualifikation)
09.04.: Deutschland – Island (EM-Qualifikation)
Lilla Turányi (Ungarn)
05.04.: Ungarn – Aserbaidschan (EM-Qualifikation)
09.04.: Türkei – Ungarn (EM-Qualifikation)
Nikola Karczewska und Sylwia Matysik (Polen)
05.04.: Island – Polen (EM-Qualifikation)
09.04.: Polen – Österreich (EM-Qualifikation)
Julie Jorde, Emilie Bragstad (Norwegen U23)
04.04.: Norwegen – Niederlande (Testspiel)
08.04.: Schweden – Norwegen (Testspiel)
Paulina Bartz, Delice Boboy, Estrella Merino Gonzalez, Julia Mickenhagen, Anne Moll (alle Deutschland U19)
03.04.: Deutschland – Rumänien (EM-Qualifikation)
06.04.: Deutschland – Ungarn (EM-Qualifikation)
09.04.: Schweden – Deutschland (EM-Qualifikation)
Sofie Zdebel (Deutschland U20)
05.04.: Deutschland – USA (Testspiel)
09.04.: Deutschland – Kanada (Testspiel)

Nach dem Wintereinbruch der letzten Wochen wurden alle geplanten Partien der Nachwuchs-Teams im Freien abgesagt. Die meisten Mannschaften waren jedoch ohnehin in der Halle aktiv – und das äußerst erfolgreich: Sowohl die U13 als auch die U16-Juniorinnen gewannen ihre Turniere in Wermelskirchen und auf Schalke. Die U19 landete beim hochkarätigen Mercedes-Benz Junior Cup auf Rang 5 und für die U15 stand beim ebenfalls stark besetzten Pape-Cup in Magdeburg am Ende Platz vier zu Buche – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Enge Tribünen, kleines Feld, laute Fans: Am vergangenen Wochenende trat die U19 von Bayer 04 im Sindelfinger Glaspalast auf dem renommierten Mercedes-Benz Junior Cup 2026 an, der seit über 30 Jahren Topklubs aus dem In- und Ausland anzieht. Über zwei Turniertage duellierte sich der älteste Nachwuchs-Jahrgang des Werksklubs, feierte dabei Siege unter anderem gegen den 1. FC Köln und den FC Bayern München. Am Ende stand der 5. Platz zu Buche. Simone Cannizzaro aus der Leverkusener U17 wurde seinerseits als bester Torschütze des Turniers ausgezeichnet.
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Bayer 04-Fans aufgepasst: Beim Heimspiel in der UEFA Champions League gegen den FC Villarreal am 28. Januar (Anstoß: 21 Uhr) haben Werkself-Anhänger die Möglichkeit, das Spiel aus einer anderen Perspektive zu verfolgen. Aufgrund zurückgegebener Kontingente des Gastklubs wird der Auswärts-Stehblock zum Heimbereich. Tickets sind seit Montag, 12. Januar, für Jedermann erhältlich. Alle Infos.
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Es war ein gebrauchter Samstagabend. Die Werkself unterlag zum Start ins neue Jahr am 16. Bundesliga-Spieltag 2025/26 gegen den VfB Stuttgart 1:4. Ein Ergebnis, das bei Spielern wie Fans gleichermaßen für enttäuschte Gesichter sorgte. „Wir haben ohne Leidenschaft gespielt“, stellte etwa Alejandro Grimaldo im Anschluss ehrlich fest. Mitspieler Jarell Quansah zeigte sich noch selbstkritischer, betonte: „Wir waren Meilen von einer guten Leistung entfernt. Vor allem vor unseren Fans hier im eigenen Stadion kannst du so eine Leistung nicht zeigen. Da müssen wir uns, um ehrlich zu sein, entschuldigen.“ Alle Aussagen sowie Zahlen und Fakten zum Duell mit dem VfB Stuttgart liefert der Werkself Nachdreher.
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